FORWARD

Casey Jacobsen - Einmal Star und zurück...

Pucki am 19.12.2009 um 17:18

Forward-Cover 01/02 2009Es war 14.55 Uhr als ich, von der A73 kommend, den ersten Blick auf Bamberg werfen konnte. Das bislang trübe Wetter verwandelt sich plötzlich in einen Mix aus Wolken und Sonne, der Himmel reißt auf. Selbst die Witterung passt also in Freak-City zum bisherigen Saisonverlauf der Brose Baskets, schwankend zwischen heiter und wolkig. Dass der eigentliche 15 Uhr-Termin nicht mehr zu halten sein wird, bedarf keiner Vorhersage.

Die Abfahrt bis Bamberg dauert noch mindestens zehn Minuten. Kurzer Anruf: „Casey, ich bin gleich da, gebe Vollgas.“ An der JAKO-Arena abbiegend, wartet der silbergraue Dienstwagen des ehemaligen NBA-Akteurs bereits seit einer knappen Viertelstunde. Noch im akademischen Viertel liegend, kommt es dann zum ersten Kontakt mit dem Shooter. Der 28-jährige „Local Hero“ steigt aus, begrüßt mich mit einem smarten Lächeln, das ihm die Hauptrolle in jedem Zahnpasta-Werbesport einbringen würde. „Hey Casey, sorry für die Verspätung“. „Hey Tom, kein Problem“, entgegnet der plötzlich einen Kopf größere Liebling der Bamberger während die Sonne hinter ihm aufsteigt. Das Eis ist gebrochen. In eine dicke schwarze Brose-Winterjacke gehüllt und mit einer schwarzen Wollmütze auf dem Kopf schlendern wir in Richtung Halle. Die ursprünglich als Treffpunkt ausgemachte Lokalität neben Frankens „Most Famous“ Arena hat noch geschlossen, also suchen wir uns ein lauschiges Plätzchen in „Wolles Gym“, Hauptsache warm und ruhig.

Mit einer Liebeserklärung an die Region, an Bambergs Fans und die Organisation beginnt Casey das Gespräch. „Ich liebe Bamberg, habe schon bei einigen Klubs gespielt. Hier lebt alles und jeder für den Basketball. Für mich ist es ist eine Ehre für die Brose Baskets zu spielen“, sagt der Flügelspieler. Irgendwie schwer vorstellbar, wenn in der bisherigen Vita Vereine wie Phoenix, New Orleans, Tau Ceramica oder Memphis auftauchen und hinter ihm 287 NBA-Spiele liegen. Was jedoch anfänglich nach platter Phrase klingt, meint der Führungsspieler aber tatsächlich ernst. Das wird aber erst im weiteren Verlauf des Treffens immer deutlicher. Auch wenn sich im Vergleich zum letzten fränkischen Abenteuer mittlerweile viel verändert hat, dieses Gefühl heimzukommen ist bei ihm noch immer vorhanden. „Natürlich ist es ein Unterschied zu meiner Saison vor zwei Jahren. Vom damaligen Kader ist nur noch Robse Garrett übrig. Die Mannschaft ist neu, der Trainer ist neu, die Systeme demzufolge auch. Trotzdem genieße ich es hier in dieser Halle vor diesen Fans zu spielen.“

Mehr lest ihr in der aktuellen FORWARD...



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