webmoebel Baskets
Der Dauerbrenner: Baskets gegen ALBA Berlin
Pucki am 10.11.2009 um 18:32
Erinnerungen werden wach. Die Paderborn Baskets treffen am morgigen Mittwoch (11.11., 20:00 Uhr) auf ALBA Berlin und damit ihren Lieblingsgegner aus dem Jahr 2009, denn es ist bereits das neunte Spiel binnen 11 Monaten.
"Aber daran darf keiner denken", so Trainer Olaf Stolz. "Die Situation ist jetzt eine vollkommen andere als noch im Mai." Damals hatten die Baskets den haushohen Favoriten ALBA Berlin in ein entscheidendes fünftes Spiel in der O² World gezwungen und den Sprung ins Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft so nur knapp verpasst. "ALBA Berlin ist trotz der aktuellen Tabellenposition eines der besten Teams der Beko BBL", weiß Stolz. "Wir müssen sie kollektiv bekämpfen. Die kämpferische Ebene hat in Gießen gestimmt, daran müssen wir anknüpfen. Dafür benötigen wir aber auch die Unterstützung der Zuschauer. Rein vom Etat ist ALBA natürlich diesmal noch klarer Favorit."
"ALBA hat vielleicht noch nicht ganz seinen Rhythmus gefunden", so Stolz. "Aber sie spielen teilweise seit drei Jahren zusammen und sind wirklich eingespielt. Ihr Pick&Roll ist das wohl beste der Liga und darauf müssen wir uns vorbereiten." Mit einer 4:2-Bilanz sind die Hauptstädter in die Liga gestartet, verpassten aber den Sprung in die Euroleague und treten somit im EuroCup an. Die Leistungsträger sind die alten, denn lediglich Casey Jacobsen (Brose Baskets), Dragisa Drobnjak, Ansu Sesay (beide Ziel unbekannt), Aleksandar Nadjfeji (WALTER Tigers Tübingen) und Patrick Femerling (Antalya BSB) verließen das Team von Coach Luka Pavicevic. Dem gegenüber stehen mit Derrick Byars und Kenan Bajramovic (Türk Telekom Ankara) nur zwei Neuzugänge gegenüber. So ruhen die Hoffungen auf den bewährten Schultern von Immanuel McElroy (12,0 PpG und 6,0 RpG), Julius Jenkins (11,3 PpG) und Blagota Sekulic (10,8 PpG und 6,2 RpG). Aber auch die weiteren Namen des tiefen Kaders wie Adam Chubb, Rashad Wright, Dragan Dojcin, Steffen Hamann und Philip Zwiener geben die weiterhin vorhandene Qualität von ALBA Berlin wider.
Alle Tickets für das Nachholspiel gibt es wie immer in der Geschäftsstelle der Paderborn Baskets (Pfälzer Weg 2a), bei Optik Müller am Westerntor, AC-Sportlernahrung Paderborn (Mühlenstraße 18), 3B Bürobedarf, bei "Hairkiller" in Büren und Lippstadt, Mobilez4You an der Uni Paderborn und der Neuen Westfälischen (Gertrud-Gröniger-Straße 12), sowie bei Klingenthal Sport in der Westernstraße. Online zum Selberdrucken unter www.ticketcorner.com und telefonisch unter 01805-101414.
PaderSprinter Schulaktion
PaderSprinter ermöglicht noch 13x145 Schülern, die Heimspiele der Paderborn Baskets kostenlos zu sehen. Nach dem riesigen Ansturm letztes Jahr sponsert der PaderSprinter auch dieses Jahr wieder insgesamt 2.465 Stehplatz-Karten, verteilt auf die verbleibenden 13 Heimspiele der Paderborn Baskets.
Als Dankeschön sind die Schüler aufgefordert einen kleinen Obolus zusammenzutragen. Von diesem Geld werden dann – in Kooperation mit Sponsoren – zwei Standkorbanlagen erworben, welche ab der nächsten Saison von der Beko BBL vorgeschrieben sind.
Als weiteren Service bietet der PaderSprinter für die Gewinnerschulen einen kostenlosen Shuttle-Service für alle Schüler von der Schule zum Sportzentrum Maspernplatz und wieder zurück an. Dies gilt nur für Schulen innerhalb des Stadtgebiets Paderborn.
Interessierte Schulen wenden sich bitte an Inga Gill unter: 05251-8789918 oder gill@paderborn-baskets.de.
Verantwortliche stellen sich den Fans
Außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Nach sechs Niederlagen in Folge und dem Sturz auf den letzten Platz der Beko BBL hatten die Paderborn Baskets einen Fanabend einberufen.
Die knapp 100 Interessierten im Foyer des Sportzentrums wurden zunächst von Präsident Wolfgang Walter, GmbH-Geschäftsführer Thorsten Schröder und Trainer Olaf Stolz über die aktuelle Lage informiert. Walter machte nochmals klar, dass es zum Verbleib in Liga 1 im Sommer keine Alternative ("Sonst hätten wir mit Borchen in einer Klasse gespielt") gegeben habe.
Unter der kompetenten Moderation von Hallensprecher Olaf Port funktionierte das Frage- und Antwortspiel zwischen den Fans und den Verantwortlichen. Der Coach räumte ein, dass das Team "zu wenig Eigendynamik" entwickele und zudem noch keine Hierarchie gebildet habe. Walter bat auch darum, die unterschiedlichen Voraussetzungen ins Kalkül zu ziehen. So sei das aktuelle Team um mehr als 300.000 Euro "billiger" als das Aufgebot der Vorsaison. Eine Insolvenz sei, auch angesichts nachlassender Zuschauerzahlen, nicht zu befürchten. Allerdings, so der Klubchef, gerate der Sanierungsplan in Gefahr. Man müsse nun die Folgen der letzten drei Erstligaspielzeiten tragen.
Pressemitteilung: Paderborn Baskets / Text in Auszügen: Neue Westfälische
10 Kommentare
Werbung
Werbung


