Brose Baskets
JAKO Arena - Eigentümerwechsel unter Dach und Fach
DragonLi am 03.11.2009 um 15:04
Der Bamberger Projektentwickler Peter Klappan übernimmt JAKO Arena und Mehrheit bei der SABO GmbH. Die bisherige Hauptgesellschafterin Sabine Günther hält weiterhin Anteile. Wolfgang Heyder ist nicht mehr Geschäftsführer der SABO GmbH.
Nachdem vergangene Woche die letzten Details geklärt wurden, präsentierte sich der neue Hauptgesellschafter von Bayerns drittgrößter Multifunktionsarena am Dienstag der Presse.
„Wir wollten die JAKO Arena als Standortvorteil für die Region Bamberg erhalten und stärken. Wir sind überzeugt, dass uns dies gemeinsam mit der Stadt Bamberg gelungen ist“, so Peter Klappan. „Hauptantrieb unserer Anstrengung war die Sicherung des Basketball-Standorts Bamberg, der nicht nur durch Leistung in der sportlichen Spitze, sondern durch sein breites Jugendkonzept und sein soziales Engagement diese gemeinsame Anstrengung der gesamten Region verdient hat. Unser Dank gilt in diesem Zusammenhang der Stadt Bamberg und dem persönlichen Einsatz von Oberbürgermeister Andreas Starke“, führt Klappan aus. Die städtischen Gesellschaften hätten langfristige Sponsoringzusagen an die Brose Baskets gegeben und damit einen großen Anteil zur Sicherung des Basketballstandorts geleistet.
Ein weiterer wichtiger Baustein der Standortsicherung ist die Parkraumbewirtschaftung der städtischen Parkflächen rund um die JAKO Arena. Mit der Bewirtschaftung der Parkplätze wurde die Erlanger Sicherheitsfirma ESS beauftragt. „Unsere Leitsätze waren die möglichst geringe Belastung der Besucher sowie der Schutz der Gewerbetreibenden in der Kaufland-Immobilie und der gastronomischen Betriebe. Wir sind gemeinsam überzeugt, dass uns dies gelungen ist“, stellte Klappan voraus. „Mit der Übertragung des Parkbewirtschaftungsrechts tragen Stadt und Stadtwerke nicht mehr die Verantwortung für die Parkflächen an der JAKO Arena. Den Schutz der Gewerbetreibenden und die Vorgabe, eine zusätzliche Verkehrsbelastung der Anwohner zu verhindern, sehen wir als erfüllt an“, stellt sich Oberbürgermeister Starke hinter das Bewirtschaftungskonzept.
Einsatz der Shuttlebusse zu den Spielen der Brose Baskets wird verstärkt
Die Eintrittskarte zu den Spielen gilt als Ticket im ÖPNV. Zudem wird der Einsatz der Shuttlebusse von den Park&Ride-Plätzen Heinrichsdamm und Breitenau verstärkt. Für Fans, die die Arena mit dem Auto anfahren, beträgt die Parkgebühr, die vor Ort von geschultem ESS-Servicepersonal erhoben wird, zwei Euro. „Wichtig war uns, die Gebühr für unsere Stammgäste niedriger zu halten“, begründet Klappan. Die Gebühr für alle übrigen Veranstaltungen beträgt drei Euro. „Auch an Veranstaltungstagen ist das Parken für Kauflandkunden für die Dauer eines Einkaufs von eineinhalb Stunden frei. Eine erhöhte Parkgebühr von fünf Euro wird erst nach dieser Zeit fällig. Unser Partner garantiert für eine problemlose Abwicklung vor Ort.“
Bereits am Wochenende beim Spiel der Brose Baskets gegen ALBA Berlin (8. November) wird die Parkraumbewirtschaftung erstmals in die Praxis umgesetzt. „Wir freuen uns, dass durch den verstärkten Einsatz der Shuttlebusse und durch die Gültigkeit der Eintrittskarten als Ticket für den ÖPNV kein Fan gezwungen ist, die Gebühr zu entrichten. Trotzdem bitte ich die Besucher die die Halle mit dem PKW anfahren wollen, um frühzeitigere Anreise“, so Brose Baskets Manager Wolfgang Heyder.
Ein positives Fazit zog auch Matthias Drewniok als Vertreter des Hauptsponsors Brose: „Wir haben die Entwicklung der letzten fünf Monate natürlich mit Interesse verfolgt, da der Eigentümerwechsel auch einen Einfluss auf die Rahmenbedingungen unseres Sponsoring-Engagements haben kann. Ich freue mich daher im Namen von Brose, aber auch persönlich, dass diese Entwicklung nun einen erfolgreichen Abschluss genommen hat. Heute ist ein guter Tag für den Basketballsport in Bamberg und der ganzen Region.“
Pressemitteilung: Brose Baskets / JAKO Arena
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