Regionalliga

Team der CRE Eagles Itzehoe ist komplett, Saisonvorbereitungen laufen

Pucki am 04.09.2009 um 10:32

14 Mal Deutscher Meister. Zehn Mal Pokalsieger. Eine Basketball-Mannschaft mit dieser Visitenkarte hat noch nicht in Itzehoe gespielt. Am Sonnabend, 19. September, ist es um 19.30 Uhr so weit: In der ersten Runde des DBB-Pokals empfangen die CRE Eagles Itzehoe die Bayer Giants Leverkusen. Nachdem sich der Hauptsponsor zurückgezogen hatte, mussten die Westdeutschen in die Regionalliga. Gerade glückte der Aufstieg in die zweite Liga Pro B.

„Ein schöner Name“, sagt Eagles-Coach Paul Larysz über den Pokalgegner. Er freut sich auf die Partie, doch das Hauptaugenmerk gilt der neuen Saison in der 1. Basketball-Regionalliga. „Der Kader ist endlich komplett“, stellt der Trainer fest. Wieder einmal gab es viel Bewegung, aus dem Team der Vorsaison sind nur Robert Daugs und Moritz Peiseler übrig. Martin Duggen, Christian Strenge und Ole Alsen sind studienbedingt abgewandert, Kester Mayr und Tino Rohde spielen jetzt in Stade. „Leider Gottes”, so Larysz, kann René Große – maßgeblich beteiligt am Oberliga-Aufstieg der zweiten Mannschaft – nicht wie geplant die Aufbauposition verstärken, ihn zieht es beruflich nach Ahrensburg.

Doch die Suche war erfolgreich, der Trainer hat seinen Zehner-Kader. Neben Daugs und Peiseler standen Andreas Scholl, Johannes Weißbach und Nachwuchsspieler Thorben Haake schon fest. Hinzu kamen jetzt Florian Reiter (26), Aufbauspieler aus Wedel, Philipp Doehler (28), ein Flügel mit Zweitliga-Erfahrung, und Oliver Wartenberger (24), „ein sehr athletischer Spieler“, wie Larysz sagt. Seit zwei Wochen sind auch die Amerikaner Kejuan Johnson und Frank Russell in Itzehoe und haben sich sofort gut eingefügt. Erster Eindruck des Trainers von seinem Team: „Ich bin sehr zufrieden. Vom Menschlichen her scheint das sehr gut zu passen.“ Das gilt auch für vier weitere Jugendspieler, die den Kader ergänzen: Sven Gottschalk, Tjorven Rohwer, Mirko Leube und Mike Pieper aus dem Team für die Nachwuchs-Basketball-Bundesliga.

„Die Qualität ist da“, urteilt Larysz. Jetzt hänge viel davon ab, wie sich das Team zusammenfinde. Ein bekanntes Problem: In den Vorjahren kamen die Eagles immer erst in der zweiten Saisonhälfte in Fahrt. Immerhin, die ersten Testspiele verliefen erfolgreich: 91:83 gegen Stade, 99:59 gegen Klausdorf. Bei Turnieren in Bernau an diesem Wochenende – hochkarätig besetzt mit den Gastgebern, einem polnischen Zweitligisten und einem College-Team aus Boston – sowie in Rendsburg am Wochenende darauf sollen sich die Adler weiter einspielen. Larysz hofft, dass die verletzten Weißbach und Johnson, der gegen Klausdorf umknickte, dann wieder dabei sind. Moritz Peiseler steigt wegen eines Praktikums erst Mitte September ein.

So hat Larysz noch viel Arbeit mit seiner Mannschaft vor sich – und dazu auch mit dem Spielplan. Denn dieser ist auf 14 Mannschaften ausgelegt, nach Rückzug und überraschendem Aufstieg sind aber nur noch elf Teams übrig. Die Folge: lange Pausen. „Aus sportlicher Sicht eine einzige Katastrophe“, sagt Larysz und ärgert sich über Offizielle, die sich zu unflexibel gezeigt hätten, um noch zu reagieren. So versucht er, wie Kollegen auch, den Spielplan mit Verlegungen freundlicher zu gestalten. Nach aktuellem Stand starten die Eagles aber am 26. September gegen Wolfenbüttel in die Regionalliga-Saison – also eine Woche nach dem Pokalhit gegen Leverkusen.

Pressemitteilung: CRE Eagles Itzehoe/Norddeutsche Rundschau



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