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SV03 Tübingen erobert Platz 3

Frankie am 02.03.2003 um 07:40

Dank einer beeindruckenden Defensivleistung besiegte der SV03 Tübingen den USC Freiburg mit 69:49 und zog in der Tabelle an Jena auf Rang 3 vorbei. "Wir haben den Gegner unter 50 Punkten gehalten. Soetwas wäre uns in der Hinrunde noch nicht gelungen" zeigte sich Trainer Uwe Sauer nach dem Spiel beeindruckt.

Claus Sieghörtner verletzt, Jüfan Geiger krank - auch Mantia Callender laborierte während der Woche an einer Grippe. Da musste man gerade gegen die Breisgau-Riesen Angst haben. Doch alles kam anders. Die Freiburger Center machten gegen Robert Wintermantel und Mantia Callender keinen Stich. 35 Punkte und 32 Rebounds sammelten die Tübinger Center zusammen. Für den Gästetrainer Arman Kazarian war das unbegreiflich: "Man muss keine Ahnung vom Basketball haben, um zu sehen, dass wir das Spiel heute unter den Körben verloren haben. 32 Rebounds von Wintermantel und Callender. Ich bin fassungslos." Da fiel auch die schwache Offensivleistung nicht ins Gewicht: "Wir haben heute nicht gut geschossen. Damit bin ich nicht zufrieden". Viele offene Würfe verfehlten das Ziel. Von 61 Versuchen landeten gerade 22 in der Freiburger Reuse. Doch die Breisgauer machten es nicht besser. Ganze 20 Feldkörbe gelangen dem USC während des gesamten Spiels. Deren 6 in Halbzeit 1!

Zu Beginn des Spiels gab es etwas Neues. Das Publikum sollte bis zum ersten erfolgreichen Korbwurf der Tübinger stehen bleiben und tat dies auch ganze 30 Sekunden lang, ehe Radi Tomasevic per Freiwurf zum Hinsetzen bat. Bereits im 1. Viertel verteidigten die Tübinger ungemein hart, sodass der USC um jeden Wurf kämpfen musste. Bei den Schwaben erarbeiteten Wintermantel und Callender durch ihre Offensivrebounds zahlreiche Wurfchancen für die Tübinger. 19:12 hieß es am Ende des Viertels.

Das 2. Viertel war auf beiden Seiten sehr zerfahren. Ballverluste hier und dort. Kaum ein Feldkorb - die Punkte wurden überwiegend an der Freiwurflinie erzielt. Gerade Radi Tomasevic und Robert Wintermantel suchten immer wieder den Weg zum Korb und konnten oftmals nur mit Fouls gebremst werden. Ein Tomasevic-Dreier sorgte für den 35:21 Halbzeitstand.

Zu Beginn des 3. Viertels lief es bei den Tübingern schlecht. Zwei Dreier von Valdimir Diatchenko - ein 10:2-Lauf der Breisgauer und plötzlich war das Spiel beim Stande von 39:33 wieder eng. Nach einer Auszeit von Uwe Sauer legte der Schwabenexpress aber wieder zu. Zunächst half Maik Mertens den Tübingern durch einen Eigenkorb auf die Sprünge, was den SV-Kapitän Robert Wintermantel diebisch freute, weil Eigenkörbe stehts dem gegnerischen Kapitän angerechnet werden. 3 Tip-Ins in Folge durch Mantia und Robert verhalfen dem SV zu einem 12:3-Zwischenspurt. Mit einer 15-Punkte-Führung ging es dann ins Schlussviertel.

Hier hat zunächst Dominik Vollmer die Lust am Punkten für sich entdeckt. Das Tübinger Eigengewächs erzielte 5 Punkte in Folge. 3 Minuten vor dem Ende wuchs der Vorsprung dann auf 23 Punkte an. So bekam auch Publikumsliebling Jakob Ndi noch einige Spielminuten von Uwe Sauer. Ndi waren auch die letzten Punkte des Spiels vorbehalten, die er - wie bislang alle seine Zweitligapunkte - an der Freiwurflinie erzielte.

Aufgrund des Patzers von Jena in Crailsheim zog der SV03 in der Tabelle an Jena auf den 3. Rang vorbei. Die nächsten zwei Spiele werden aber ganz schwer. Am kommenden Samstag muss man zu den Heimstarken Nünbergern, ehe man am 15. März den Tabellenführer aus Karlsruhe zum Tanz bittet. Mal sehen, ob der Tübinger Siegeszug weitergeht...

Presseinfo: SV03 Tübingen (Jens Bol)

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