BBL

Köln 99ers stellen Insolvenzantrag

DragonLi am 10.07.2009 um 18:19

Die Geschäftsführung der Köln 99ers hat der Geschäftsführung der Basketball Bundesliga (BBL) heute schriftlich mitgeteilt, dass der Klub mit Datum 10. Juli 2009 einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Köln gestellt hat. Die Gesellschafter der Köln 99ers hatten zuvor offenbar beschlossen, dass der Etat von lediglich 1,2 Millionen Euro den Ansprüchen an einen Erstligastandort Köln nicht genüge und daraufhin ihre Finanzierungszusagen zurückgezogen. BBL-Geschäftsführer Jan Pommer wird nach Bestellung des vorläufigen Insolvenzverwalters mit diesem so schnell wie möglich Kontakt aufnehmen, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Auf Grundlage dieser Gespräche und weiterer relevanter Informationen entscheidet sich dann, ob die Köln 99ers am Spielbetrieb der Saison 2009/2010 teilnehmen oder nicht.

Fiele die Entscheidung zu Ungunsten der Köln 99ers aus, wäre von Seiten der BBL GmbH der Teilnahmerechtsvertrag mit sofortiger Wirkung zu kündigen. Die Kündigung des Teilnahmerechtsvertrags bewirkt das Erlöschen der Lizenz. Den durch die Kündigung des Teilnahmerechtsvertrages frei gewordenen Platz für die Spielzeit 2009/2010 würden die Eisbären Bremerhaven einnehmen. Dies hatte gestern die Gesellschafterversammlung auf ihrer Sitzung in Ludwigsburg beschlossen.

„Ohne die elementaren finanziellen Mittel der Gesellschafter, die im Übrigen eine der Voraussetzungen für die Lizenzerteilung gewesen waren, hat ein Domino-Effekt eingesetzt“, so Pommer. Dem Klub fehlten dadurch wichtige monetäre Stützpfeiler. Dies habe zur Folge, dass Sponsoren, die dem Klub ihre Zusage gegeben hätten, die Plattform für ein Erstliga-Engagement fehle.

Pommer betonte, dass die Kölner die vom BBL-Lizenzligaausschuss geforderten Nachweise zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit bis zum 30. Juni dieses Jahres erbracht hätten – 80 Prozent der Sponsoreneinnahmen für die kommende Spielzeit waren vorzuweisen – und daraufhin die auflösende Bedingung habe aufgehoben werden können. Dass nur vier Tage nach der endgültigen Lizenzerteilung ein Insolvenzantrag gestellt worden sei, bezeichnete Pommer als „sehr unglücklich und sehr ärgerlich“. Gleichwohl könne er nachvollziehen, dass der Klub bis zum letzten Moment habe kämpfen wollen.
 

Pressemitteilung: Basketball Bundesliga



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