Giants Nördlingen
Einbruch in Ulm und in der Nördlinger Geschäftsstelle
Lomax am 10.05.2009 um 01:37
Eigentlich sollte der Bericht mit dem Spiel der Nördlinger in Ulm beginnen. Dem soll mit dem Endergebnis von 91:63 gerecht werden. Da es aber sicherlich eine Besonderheit ist soll er mit dem Auftritt beider Fanlager beginnen. Der Huldigungschor der rund 300 mitgereisten Nördlinger und der Kollegen aus Ulm boten eine Party auf den Rängen, die das eigentliche Geschehen auf dem Parkett teilweise ganz verdrängte. Es dürfte nicht alltäglich sein, dass die Einpeitscher beider Fangruppen die Lager wechseln und im jeweiligen anderen Fanclub für optimale Stimmung sorgen. Eine sportlich-faire Randnotiz, die es wert ist, Beachtung zu finden.
Die labyrinthische Geschichte des letzten Spiels der Nördlinger in dieser Saison beginnt mit zwei guten Aktionen von Youngster Josef Eichler, die allerdings nicht zu Punkten führte. Dann stand es schnell 7:0 für die Ulmer (3. Min.). Vor allem die Gastgeber setzten radikal auf Bildwirkung. Die visuellen Effekte des Play-Off-Teilnehmers aus Ulm in der Offensive überstrahlten allerdings, dass sie gegen ein Rumpfteam des Aufsteigers spielten. Osvaldo Jeanty verletzt, Omari Westley gesperrt und auf dem Weg Richtung Heimat und Ty Shaw mehr als angeschlagen. Es war also kein Wunder: den Nördlinger Akteuren auf dem Parkett schien das Gefühl für Verteidigung genauso unangenehm zu sein wie das immer wieder Mal auftretende Fehlen von Toilettenpapier am stillen Örtchen. Unwahrscheinliche sieben Dreier aus neun Versuchen der Württemberger fanden im ersten Viertel ins Ziel, begünstigt durch die fehlende Verteidigungsintensität der Gäste. In der sechsten Minute, beim Stand von 15:0 erzielte Avi Kazarnovski die ersten beiden Punkte durch Freiwürfe, kurz danach erzielte der den ersten Feldkorb der Nördlinger (20:4, 6. Minute). Drei Ulmer Angriffe und neun Punkte weiter (28:4, 8. Minute) erzielte erneut Kazarnovski zwei Freiwurfpunkte und war mit sechs Punkten gefährlichster weil einziger Schütze der Rieser. 1:19 vor Ende des Viertels der zweite Feldkorb der Nördlinger durch Monta McGhee. Mit einem erneuten Dreier der Ulmer endete das erste Viertel fast schon typisch mit 34:12.
Aber das zweite begann auch schon wieder mit einem Ulmer Dreier. Die Nördlinger hielten das Viertel mit 16:16 zwar ausgeglichen, kamen aber punktemässig nicht einmal in die Nähe der wie entfesselt aufspielenden Gastgeber. Die Nördlinger mussten nun ihrer dünnen Personaldecke Tribut zollen, konnten die Ausfälle nicht kompensiert werden. Es entwickelte sich nun ein Spiel, in welchem man sich nicht weh tat und regelrecht Freundschaften pflegen konnte. Dennoch war der Geräuschpegel in der Kuhberghalle derart hoch, das die Milch sämtlicher Kühe in der Umgebung noch im Euter sauer wurde. Den Entgrenzungsverlockungen, die Schwerkraft auszuhebeln, fielen eine Reihe von Ulmer Akteuren mit tollen Flugeinlagen zum Opfer. Dreier um Dreier rauschte durch die Nördlinger Reuse, am Ende waren es 13 aus 32 versuchen, wobei zur Halbzeit (50:28) die Ulmer schon zehn von 22 hatten. Zum Vergleich: die Nördlinger hatten 16 Versuche. Treffer Fehlanzeige.
Den Kritikern des Nördlinger Treibens sei nochmals ein metakritischer Verweis auf die Personalsituation des Aufsteigers erlaubt. Am Ende waren die Ulmer in allen Belangen nicht nur besser, sie waren überlegen. Beide Trainer nutzten dies aus. Andy Wagner liess Josef Eichler knapp 15 Minuten auf dem Feld und ließ die Youngsters Julius Haag und Florian Börstler ebenfalls an der Party teilhaben. Börstler erzielte auch gleich zwei Punkte. Trotzdem das Spiel mit Spannung geizte, an dieses wird man sich nächste Saison erinnern.
Einbruch bei den Giants Nördlingen
Ein „Besucher“ weilte in der Nacht von Freitag auf Samstag in der Geschäftsstelle der Giants Nördlingen. Unerwünscht und mit unguten Absichten, wie sich herausstellte. Der Einbrecher ließ nämlich die Bargeldkasse aus dem Vorverkauf zum Auswärtsspiel der Giants in Ulm mitgehen. Die Polizei, vier Beamte der Kriminalpolizei waren zur Aufnahme des Einbruchs vor Ort, wurde umgehend eingeschaltet und verfolgt auch schon eine heiße Spur. Dennoch scheinen die Aussichten auf das Wiedererlangen des Geldes gering. Der Einbruch in die Geschäftsstelle, in der sich auch die Büroräume einer Versicherung befinden, wurde am Samstagmorgen entdeckt.
Pressemitteilung: Giants Nördlingen
0 Kommentare
Die labyrinthische Geschichte des letzten Spiels der Nördlinger in dieser Saison beginnt mit zwei guten Aktionen von Youngster Josef Eichler, die allerdings nicht zu Punkten führte. Dann stand es schnell 7:0 für die Ulmer (3. Min.). Vor allem die Gastgeber setzten radikal auf Bildwirkung. Die visuellen Effekte des Play-Off-Teilnehmers aus Ulm in der Offensive überstrahlten allerdings, dass sie gegen ein Rumpfteam des Aufsteigers spielten. Osvaldo Jeanty verletzt, Omari Westley gesperrt und auf dem Weg Richtung Heimat und Ty Shaw mehr als angeschlagen. Es war also kein Wunder: den Nördlinger Akteuren auf dem Parkett schien das Gefühl für Verteidigung genauso unangenehm zu sein wie das immer wieder Mal auftretende Fehlen von Toilettenpapier am stillen Örtchen. Unwahrscheinliche sieben Dreier aus neun Versuchen der Württemberger fanden im ersten Viertel ins Ziel, begünstigt durch die fehlende Verteidigungsintensität der Gäste. In der sechsten Minute, beim Stand von 15:0 erzielte Avi Kazarnovski die ersten beiden Punkte durch Freiwürfe, kurz danach erzielte der den ersten Feldkorb der Nördlinger (20:4, 6. Minute). Drei Ulmer Angriffe und neun Punkte weiter (28:4, 8. Minute) erzielte erneut Kazarnovski zwei Freiwurfpunkte und war mit sechs Punkten gefährlichster weil einziger Schütze der Rieser. 1:19 vor Ende des Viertels der zweite Feldkorb der Nördlinger durch Monta McGhee. Mit einem erneuten Dreier der Ulmer endete das erste Viertel fast schon typisch mit 34:12.
Aber das zweite begann auch schon wieder mit einem Ulmer Dreier. Die Nördlinger hielten das Viertel mit 16:16 zwar ausgeglichen, kamen aber punktemässig nicht einmal in die Nähe der wie entfesselt aufspielenden Gastgeber. Die Nördlinger mussten nun ihrer dünnen Personaldecke Tribut zollen, konnten die Ausfälle nicht kompensiert werden. Es entwickelte sich nun ein Spiel, in welchem man sich nicht weh tat und regelrecht Freundschaften pflegen konnte. Dennoch war der Geräuschpegel in der Kuhberghalle derart hoch, das die Milch sämtlicher Kühe in der Umgebung noch im Euter sauer wurde. Den Entgrenzungsverlockungen, die Schwerkraft auszuhebeln, fielen eine Reihe von Ulmer Akteuren mit tollen Flugeinlagen zum Opfer. Dreier um Dreier rauschte durch die Nördlinger Reuse, am Ende waren es 13 aus 32 versuchen, wobei zur Halbzeit (50:28) die Ulmer schon zehn von 22 hatten. Zum Vergleich: die Nördlinger hatten 16 Versuche. Treffer Fehlanzeige.
Den Kritikern des Nördlinger Treibens sei nochmals ein metakritischer Verweis auf die Personalsituation des Aufsteigers erlaubt. Am Ende waren die Ulmer in allen Belangen nicht nur besser, sie waren überlegen. Beide Trainer nutzten dies aus. Andy Wagner liess Josef Eichler knapp 15 Minuten auf dem Feld und ließ die Youngsters Julius Haag und Florian Börstler ebenfalls an der Party teilhaben. Börstler erzielte auch gleich zwei Punkte. Trotzdem das Spiel mit Spannung geizte, an dieses wird man sich nächste Saison erinnern.
Einbruch bei den Giants Nördlingen
Ein „Besucher“ weilte in der Nacht von Freitag auf Samstag in der Geschäftsstelle der Giants Nördlingen. Unerwünscht und mit unguten Absichten, wie sich herausstellte. Der Einbrecher ließ nämlich die Bargeldkasse aus dem Vorverkauf zum Auswärtsspiel der Giants in Ulm mitgehen. Die Polizei, vier Beamte der Kriminalpolizei waren zur Aufnahme des Einbruchs vor Ort, wurde umgehend eingeschaltet und verfolgt auch schon eine heiße Spur. Dennoch scheinen die Aussichten auf das Wiedererlangen des Geldes gering. Der Einbruch in die Geschäftsstelle, in der sich auch die Büroräume einer Versicherung befinden, wurde am Samstagmorgen entdeckt.
Pressemitteilung: Giants Nördlingen
0 Kommentare
Werbung
Werbung


