Köln 99ers

Ausrufezeichen zum Saisonende - 99ers gewinnen mit 73:64

Pucki am 10.05.2009 um 00:04

Mit einem nie gefährdeten 73:64-Sieg gegen die Brose Baskets Bamberg beenden die Köln 99ers die Saison 2008/2009. Die vermutlich beste Saisonleistung des Teams von Headcoach Zoran Kukic machte die Partie zu einem einseitigen Start-Ziel-Erfolg. Bereits im ersten Spielabschnitt erspielten sich die 99ers einen komfortablen Vorsprung, den sie über die restliche Spielzeit erfolgreich verteidigten. „Wir wussten, dass mit den Brose Baskets Bamberg eine sehr starke Mannschaft zu uns in den EnergyDome kommt. Umso stolzer bin ich auf die Leistung unserer Jungs. Michael war hoch motiviert, spielte eine großartige Partie, und unsere jungen Spieler haben erneut ihre Qualität nachgewiesen“, zeigte sich Zoran Kukic auf der Pressekonferenz sehr zufrieden. Michael Jordan, im Januar von Bamberg zu den 99ers gewechselt, zeigte eine überragende Leistung und war mit 17 Punkten und acht Assists Kölns Bester. Neben dem Aufbau punkteten Jeremy Hunt (11) und Stevan Milosevic (10) zweistellig.

Bei der Leistung, die die 99ers im ersten Spielabschnitt ablieferten, wäre ein „Start nach Maß“ maßlos untertrieben. Das Team von Zoran Kukic spielte sich förmlich in einen Rausch und dominierte nach Belieben. Auf Seiten der Bamberger hingegen sollte überhaupt nichts funktionieren. Die ersten Punkte aus dem Feld fielen mit der Schlusssirene per Dreier von Karsten Tadda. Zu diesem Zeitpunkt stand es aber bereits unglaubliche 24:5 für die Kölner.

Angetrieben von Michael Jordan, der in der ersten Halbzeit Dreh- und Angelpunkt seines Teams war, zeigten die 99ers vielleicht ihre beste Leistung der Saison. Sie dominierten die Rebounds und spielten im Angriff füreinander. Bestes Beispiel dafür waren Punkte von Tibor Pleiß in der 4. Minute. Sein Block gegen Bambergs Brown wurde im Gegenangriff von Mannschaftskollegen Jeremy Hunt belohnt – Pass auf den freistehenden Centerspieler bedeuteten einen Dunking zum 13:1.

Auf wenige Angriffe später hatte Hunt das Auge für den besser postierten Spieler, fand Youngster Philipp Schwethelm in der Ecke für einen offenen Drei-Punkte-Wurf zum 18:2 (6. Minute). Weitere Punkte des 19-jährigen Centers im Eins-gegen-Eins gegen Tim Ohlbrecht bedeuteten Sekunden vor Ende das 24:5.

Eine Mannschaft von der Qualität Bambergs würde sich nicht weiter so vorführen lassen, das war wohl jedem im fast ausverkauften EnergyDome bewusst. Beachtlich allerdings war, dass die 99ers weiter dagegen hielten und nicht in ein Loch fielen. Bambergs Brown arbeitete jetzt unter den Kölner Körben besser (10 Punkte im zweiten Viertel), doch auch die Kölner wussten weiter zu überzeugen. Nach Block von Philipp Schwethelm verwandelte Michael Jordan mit einem Coast to Coast-Dribbling und Layup zum 28:12 (13. Minute).

Mit fortlaufender Spielzeit fanden die Gäste besser in die Partie, verkürzten durch einen Drei-Punkte-Wurf von Predrag Suput auf 32:19 (17. Minute). Die Kölner Antwort allerdings ließ nicht lange auf sich warten. Eben noch glänzender Vorbereiter für seine Mannschaftskollegen, war es nun für Jeremy Hunt Zeit, selbst den Abschluss zu suchen. Mit einem sagenhaften Drei-Punkte-Wurf gut einen Meter hinter der Drei-Punkte-Linie erzielte er das 35:19 direkt im Gegenangriff.

Für das spielerische Highlight der ersten Halbzeit sorgte wieder einmal Robert Turner. Nach Backdoor-Cut wurde der US-Amerikaner von Michael Jordan mustergültig in Szene gesetzt und verwandelte mit krachendem AlleyOop-Dunking zum 42:26. Nach Punkten von Björn Schoo auf Kölner Seite und Demond Greene für Bamberg gingen die Teams bei einem Halbzeitstand von 44:29 in die Kabinen.

Den Schwung aus der ersten Halbzeit nahmen die Kölner mit in die zweite Hälfte. Youngster Tibor Pleiß, der erneut eine starke Leistung ablieferte, brachte die Kölner mit Layup und zugesprochenem Freiwurf auf 47:29 (22. Minute) in Front. In der Folge aber bereitete die kompakte Zone der Gäste den Kölnern zusehends Probleme. Mit einem 8:0-Zwischenspurt verkürzten die Gäste in der 24. Minute auf 50:37. Maßgeblich daran beteiligt der TopScorer der Bamberger Predrag Suput.

Per Dunking setzte Stevan Milosevic diesem Lauf ein Ende (52:37, 25. Minute) und ein Weckruf für seine Mitspieler. Mit einem 11:1-Lauf machten die Kölner die Bamberger Hoffnungen zu Nichte, noch einmal ins Spiel zurückkehren zu dürfen. Erneut von weit jenseits der 6,25-Meter-Linie streute Jeremy Hunt seinen nächsten Dreier ein und Philipp Schwethelm tat es ihm im darauf folgenden Angriff gleich. Mit einem komfortablen 23-Punkte-Vorsprung gingen die 99ers ins Schlußviertel.

Auch im Schlussabschnitt ließen die 99ers nicht nach und bauten ihre Führung sogar weiter aus. Stevan Milosevic, unter dem Korb durchtauchend, verwandelte zur höchsten Kölner Vorsprung von 64:40 (32. Minute). Frei aufspielenden gelang den Kölner förmlich alles. Tibor Pleiß aus der Nahdistanz zum 66:42, stets von Presschören der auf den Rängen feiernden Fans begleitet.

Auch das letzte Aufbäumen der Bamberger wehrten die 99ers besonnen ab und konnten am Ende sogar noch den Nachwuchsspielern Minuten auf dem Parkett geben. Joel Mondo kam somit zu seinem zweiten Einsatz in der Bundesliga, zögerte bei einem offenen Wurf jedoch und konnte sich nicht in die Punkteliste eintragen.

Mit 73:64 gewannen die 99ers am Ende – der Spielverlauf sprach eine deutlichere Sprache. Noch Minuten nach Spielende wurde die Mannschaft von den Fans im EnergyDome gefeiert. Von der Euphorie gepackt verschenkten die Profis – angeführt von Michael Jordan – nahezu ihre komplette Basketballausrüstung.

Nach dem Schlusspfiff ging es im Foyer weiter, wo die Mannschaft auf der Balustrade des EnergyDomes einzeln verabschiedet und gefeiert wurde. Im Anschluss folgte eine letzte ausgiebige Autogrammstunde bei Musik und Freigetränken.

99ers tanken Kraft in der Claudius Therme

Eine lange Saison liegt hinter den Profis der Köln 99ers und so kam ein ausgiebiges „Kraft tanken“ kurz vor dem letzten Saisonspiel (Samstag, 09.05.09., 19.30 Uhr) beim 99ers Partner Claudius Therme gerade richtig. Angeführt von Kölns Co-Kapitän Philipp Schwethelm gönnten sich die Profis Zarryon Fereti, Julian Terrell, Björn Schoo, Stefan Nikolic und Edin Bavcic einen erholsamen Abend in einem der schönsten Thermalbäder Europas. „So eine Saison verlangt dem Körper eine Menge ab. Da ist eine erstklassige Regeneration umso wichtiger und nirgendwo geht das besser als in der Claudius Therme. Von Massagen über die Thermen bis hin zum Saunabereich – das Angebot und die Qualität sind einfach unglaublich“, so Philipp Schwethelm. Fotos vom 99ers-Besuch in der Therme finden Sie hier.

Pressemitteilung: Köln 99ers

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