Giants Nördlingen
Abwehrschlacht im Krater endet erfolglos für die Giants
Lomax am 22.03.2009 um 15:56
56:61 verloren die Giants Nördlingen ihr Heimspiel am vergangenen Samstagabend gegen den alten und neuen Tabellenführer EWE Baskets Oldenburg. In einer an Höhepunkten armen Partie vor spärlicher Zuschauerkulisse dominierten die Abwehrreihen beider Teams. Dennoch haben auch die Nördlinger Grund zur Freude, war die Niederlage vor dem Spiel doch deftiger erwartet worden.
Dies war auch Nördlingens Danny Gibson zu verdanken. Er zog umsichtig die Fäden des Rieser Spiels, verteidigte stark gegen Oldenburgs Allstar Jason Gardner und scorte mit 10 Zählern zuverlässig.
Nach einen 4:0-Start mit Nördlingens BBL-Topscorer Omari Westley auf der Bank und zwei schnellen Fouls von Gästecenter Ruben Boumtje Boumtje übernahmen die Niedersachsen das Kommando. In der dritten Minute gingen sie durch Boumtje Boumtje in Führung. Der 2,12mtr-Riese war von Brian Butch, der einen rabenschwarzen Tag erwischte, nicht zu halten. Stück für Stück bauten die Gäste ihren Vorsprung aus wobei gerade Butch als Centerspieler mit seinen vergebenen Dreipunktwürfen am Stück für Unmut sorgte. Beide Teams glänzten mit einer ausbaufähigen Wurfquote, wobei die Rieser unter dem Oldenburger Korb Chancen auf Chancen ausließen. Dennoch waren sie mit 12:15 nach Viertelende noch gut dabei.
Im zweiten Viertel ging die Abwehrschlacht weiter. Auf Nördlinger Seite brachte Ty Shaw und Monta McGhee durch beherzten Einsatz das Publikum zu Szeneapplaus, doch die Punkte machten die Oldenburger. Im Stile eines Tabellenführers wurde jeder Nördlinger Fehler und jede Freiheit auf dem Feld ausgenutzt. In der 17. Minute hieß es 16:24 und das Spiel nahm seinen eigentlich erwarteten Lauf. Oldenburg ließ hinten wenig zu und hatte in der Offensive die besseren Optionen. Der 23:32-Halbzeitstand entsprach punktemässig auch den Erwartungen. Spielerisch hatten sich die Zuschauer allerdings mehr von einem Tabellenführer erwartet. Der wurde jedoch von einer quirligen Nördlinger Verteidigung ungemein beschäftigt. Die Schützen der Gäste, Foster, Paulding und Gardner kamen nicht zur Geltung. Was leider auch für die Nördlinger Omari Westley und Osvaldo Jeanty zutraf. Gerade bei Westley merkte man seine Verunsicherung.
Im dritten Viertel nahm das Nördlinger Unheil nun vollends seinen Lauf. Bis zur 28. Minute spielten die Gäste einen 28:41-Vorsprung, den höchsten des Abends, heraus. Viele Nördlinger Chancen, die durchaus vorhanden waren, blieben ungenutzt. Zwei Minuten vor Ende des dritten Durchganges gelangen Jeanty mit zwei Freiwürfen seine Punkte drei und vier zum 30:41, Westley war zu diesem Zeitpunkt bei null Zählern aus neun (!) Versuchen. Urplötzlich jedoch, genau 1:35 vor dem letzten Viertel, rauschte ein McGhee – Dreier, sein zweiter und insgesamt letzte Giants-Dreier, durch das Oldenburger Netz.
Der nimmermüde Ty Shaw holte sich dann noch einen Offensivrebound und netzte diesen ein. Die Nördlinger hatten nun Oberwasser, leider jedoch war das Viertel zu Ende. 35:41.
Jetzt, im letzten Viertel, entwickelte sich endlich eine packende Partie. Oldenburg versuchte wieder einen Gang höher zu schalten und spielte bis zur 33. Minute einen 38:48-Vorsprung heraus. Doch wie in Braunschweig hatten die Rieser nun ihr Come back. Punkt für Punkt knabberte man den Vorsprung ab und war sieben Sekunden vor Spielende auf 56:59 am Tabellenführer dran, der nun deutlich an seiner bisherigen Souveränität einbüsste. Ein Ballgewinn von Shaw an der Mittellinie, unmittelbar vor dem Kampfgericht, wurde zum Entsetzen aller Nördlinger als Foul zurückgepfiffen. Die aus dem Foul resultierenden Freiwürfe verwandelte Jason Gardner sicher zum letztendlich verdienten, aber auch nicht ganz unglücklichen Oldenburger 61:56-Sieg.
Beide Trainer sprachen in der abschließenden Pressekonferenz von einem guten Spiel . Das wollte Manager Jürgen Kohl jedoch nicht mehr hören. Ihm und den Verantwortlichen war die Enttäuschung mehr als deutlich ins Gesicht geschrieben. Und das lag nicht an der knappen Niederlage gegen den verdienten Tabellenführer.
Pressemitteilung: Giants Nördlingen
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Dies war auch Nördlingens Danny Gibson zu verdanken. Er zog umsichtig die Fäden des Rieser Spiels, verteidigte stark gegen Oldenburgs Allstar Jason Gardner und scorte mit 10 Zählern zuverlässig.
Nach einen 4:0-Start mit Nördlingens BBL-Topscorer Omari Westley auf der Bank und zwei schnellen Fouls von Gästecenter Ruben Boumtje Boumtje übernahmen die Niedersachsen das Kommando. In der dritten Minute gingen sie durch Boumtje Boumtje in Führung. Der 2,12mtr-Riese war von Brian Butch, der einen rabenschwarzen Tag erwischte, nicht zu halten. Stück für Stück bauten die Gäste ihren Vorsprung aus wobei gerade Butch als Centerspieler mit seinen vergebenen Dreipunktwürfen am Stück für Unmut sorgte. Beide Teams glänzten mit einer ausbaufähigen Wurfquote, wobei die Rieser unter dem Oldenburger Korb Chancen auf Chancen ausließen. Dennoch waren sie mit 12:15 nach Viertelende noch gut dabei.
Im zweiten Viertel ging die Abwehrschlacht weiter. Auf Nördlinger Seite brachte Ty Shaw und Monta McGhee durch beherzten Einsatz das Publikum zu Szeneapplaus, doch die Punkte machten die Oldenburger. Im Stile eines Tabellenführers wurde jeder Nördlinger Fehler und jede Freiheit auf dem Feld ausgenutzt. In der 17. Minute hieß es 16:24 und das Spiel nahm seinen eigentlich erwarteten Lauf. Oldenburg ließ hinten wenig zu und hatte in der Offensive die besseren Optionen. Der 23:32-Halbzeitstand entsprach punktemässig auch den Erwartungen. Spielerisch hatten sich die Zuschauer allerdings mehr von einem Tabellenführer erwartet. Der wurde jedoch von einer quirligen Nördlinger Verteidigung ungemein beschäftigt. Die Schützen der Gäste, Foster, Paulding und Gardner kamen nicht zur Geltung. Was leider auch für die Nördlinger Omari Westley und Osvaldo Jeanty zutraf. Gerade bei Westley merkte man seine Verunsicherung.
Im dritten Viertel nahm das Nördlinger Unheil nun vollends seinen Lauf. Bis zur 28. Minute spielten die Gäste einen 28:41-Vorsprung, den höchsten des Abends, heraus. Viele Nördlinger Chancen, die durchaus vorhanden waren, blieben ungenutzt. Zwei Minuten vor Ende des dritten Durchganges gelangen Jeanty mit zwei Freiwürfen seine Punkte drei und vier zum 30:41, Westley war zu diesem Zeitpunkt bei null Zählern aus neun (!) Versuchen. Urplötzlich jedoch, genau 1:35 vor dem letzten Viertel, rauschte ein McGhee – Dreier, sein zweiter und insgesamt letzte Giants-Dreier, durch das Oldenburger Netz.
Der nimmermüde Ty Shaw holte sich dann noch einen Offensivrebound und netzte diesen ein. Die Nördlinger hatten nun Oberwasser, leider jedoch war das Viertel zu Ende. 35:41.
Jetzt, im letzten Viertel, entwickelte sich endlich eine packende Partie. Oldenburg versuchte wieder einen Gang höher zu schalten und spielte bis zur 33. Minute einen 38:48-Vorsprung heraus. Doch wie in Braunschweig hatten die Rieser nun ihr Come back. Punkt für Punkt knabberte man den Vorsprung ab und war sieben Sekunden vor Spielende auf 56:59 am Tabellenführer dran, der nun deutlich an seiner bisherigen Souveränität einbüsste. Ein Ballgewinn von Shaw an der Mittellinie, unmittelbar vor dem Kampfgericht, wurde zum Entsetzen aller Nördlinger als Foul zurückgepfiffen. Die aus dem Foul resultierenden Freiwürfe verwandelte Jason Gardner sicher zum letztendlich verdienten, aber auch nicht ganz unglücklichen Oldenburger 61:56-Sieg.
Beide Trainer sprachen in der abschließenden Pressekonferenz von einem guten Spiel . Das wollte Manager Jürgen Kohl jedoch nicht mehr hören. Ihm und den Verantwortlichen war die Enttäuschung mehr als deutlich ins Gesicht geschrieben. Und das lag nicht an der knappen Niederlage gegen den verdienten Tabellenführer.
Pressemitteilung: Giants Nördlingen
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