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Das Dream-Team kommt mit Michael Jordan

BCJ-Fan am 29.01.2003 um 13:40

Am Samstag, dem 01.02. treffen die Düsseldorf MAGICS im heimischen Rückert-Dome um 18:30 Uhr im Highlight der Saison 2002/03 auf das Überteam der Liga aus Quakenbrück.

Die Quakenbrücker dominieren die Liga in allen Belangen. Von 17 Spielen wurden 17 gewonnen, und zwar - mit wenigen Ausnahmen - recht deutlich. Die Dragons verfügen über den besten Angriff und die beste Defence der Liga. Zum Vergleich: Die ART Düsseldorf MAGICS können zwar als zweitbestes Offence-Team der Liga einigermaßen mithalten, liegen jedoch bei der Anzahl der Körbe, die sie selbst kassieren mussten, auf Platz 5. Formal trifft am Samstag im Magic Dome in der Rückertstraße der Tabellenerste den Tabellenvierten, tatsächlich aber treffen hier 2 Basketballwelten aufeinander. Manager Kolja Bathow: "Wir dürfen niemals, aber auch niemals vergessen, dass wir trotz des 4. Tabellenplatzes mit einem low-budget-team antreten. In der vergangenen Woche hat die Stadt Bremen den dort ansässigen ROOSTERS mal eben EUR 230.000.-- Unterstützung überwiesen. Dies entspricht nicht ganz unserem Jahresetat, für die ROOSTERS ist das ein Zubrot. Ein Topteam wie Quakenbrück liegt bei dem Spielerpotential sicher bei einem Budget von EUR 800.000 - EUR 1. Mio."

So konnten es sich die Quakenbrücker leisten, mal eben den wohl teuersten am Markt zur Verfügung stehenden deutschen Center Oliver Braun nach zu verpflichten. Nicht genug dessen, sie können es sich auch leisten, aufgrund der Dichte ihres Kaders, den hochbezahlten Superstar wegen "Trainingsrückstandes" nicht einzusetzen. Am kommenden Samstag - da sind sich die MAGICS sicher - wird Oliver Braun allerdings sein Debut im Trikot der Artländer geben. Headcoach Steven Key:" Ich vermute schon, dass die Dragons Braun einsetzen, um ein passendes Match-up für Axel Pleuger zu haben".

Unumstrittener Star im Team der Artländer ist der Amerikaner Michael Jordan, der allerdings mit dem Original nicht verwandt oder verschwägert ist. Jordan wird im allgemeinen neben dem Düsseldorfer Robert Shepherd zu den beiden besten Amerikanern der Liga gezählt. Allerdings kann sich auch alles, was hinter Jordan in Quakenbrück aufläuft, sehen lassen. So verfügt Quakenbrück über einen großen Anteil von Spielern, die Zweitpässe aus Ländern der sog. FIBA-Europazone besitzen, also das Ausländerkontingent nicht belasten, obwohl sie in diesem Land selbst nicht geboren wurden. Hierzu zählt beispielsweise der US-Center Johnny McNeal, der unter einem österreichischen Pass spielt. Neben Jordan, der bisher 350 Punkte für die Quakenbrücker abgeliefert hat, folgt McNeal mit 238. Ein weiterer wichtiger Faktor im Spiel der Quakenbrücker ist der ehemalige Nationalspieler von ALBA Berlin, Ingo Freier. Freier zählt zu den besten Distanzschützen der Liga.

Steven Keys MAGICS brennen auf Quakenbrück, obwohl es für beide Teams eigentlich um nichts geht. Quakenbrück hat bereits 8 Pluspunkte Vorsprung auf seinen nächsten Verfolger, die Schwelmer Baskets, so dass den Artländern nach menschlichem Ermessen der Titel und der Aufstieg nicht mehr zu nehmen sind. MAGICS-Boss Gerald Wagener: "Quakenbrück hat in den vergangenen Spielzeiten immer einen Riesenjob abgeliefert und ist unglücklich im Aufstieg gescheitert. Ich respektiere, dass die Quakenbrücker in dieser Saison es mit aller Macht wissen wollen und nicht resigniert haben. Wenn es eine Mannschaft in der 2. Liga Nord gibt, die den Aufstieg verdient hat, so ist es ohne Zweifel Quakenbrück."

Auch Düsseldorfs Headcoach Steven Key geht das Spiel am Samstag ohne Druck an. "Die Spieler brennen darauf, Quakenbrück die erste Niederlage beizubringen. Wenn sie ihre Leistungen aus dem Spiel gegen Oldenburg und Leverkusen erneut bringen können, haben wir eine reelle Chance. Quakenbrück ist zwar haushoher Favorit, aber wir werden die eine oder andere Überraschung für unsere Gäste bereithalten." Mit Ausnahme des Finnen Panu Majala sind im Team von Steven Key alle Spieler fit. Majala laboriert unter einer Nervenentzündung, dürfte am Wochenende aber wohl vom Mannschaftsarzt Dr. Alois Teuber soweit wieder hergestellt sein.

Nicht äußern wollten sich die MAGICS Verantwortlichen zu dem z.Z. bei der Mannschaft weilenden Cham Husanjan Djarov. Manager Kolja Bathow: "Die Liga versucht in dem gegen sie gerichteten Prozess offensichtlich eine Entscheidung des Gerichts so lange zu verzögern, bis Ende Februar die Wechselfrist ohnehin abgelaufen ist. Wir werden sehen, wie wir hierauf reagieren." In der Tat ist der Kirgise in Düsseldorf prächtig eingeschlagen und erfreut sich bereits jetzt größter Sympathie innerhalb der Mannschaft. Für Steven Key ist Djarov ein vielseitiger Spieler. Steven Key: "Cham Husanjan, den jeder nur Hus nennt, kann von Position 2 bis Position 4 alles spielen, ist extrem aggressiv und schnell und trifft aus allen Lagen".

Presseinfo: Düsseldorf MAGICS

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