ProA
Zauberstab funktioniert beim Showdown in K-town
markus am 06.01.2003 um 14:44
Die Crailsheim MERLINS zaubern wieder. Auch in Kaiserslautern gingen sie am vergangenen Sonntag als Sieger vom Platz. 64:87 war beim Schlusspfiff auf der Anzeigetafel zu lesen.
Ein Sieg, der nie ernsthaft in Gefahr war.
"Mit dem TSV Crailsheim kommt ein unangenehmer Gegner nach Kaiserslautern", war vor dem Spiel in Kaiserslautern zu lesen. Die Fans wurden aufgefordert, zahlreich zu kommen, da man eine Auswärtsspielatmosphäre verhindern wollte. "Die Crailsheimer bringen garantiert viele Fans mit." Und so war es auch: ein voller Fan-Bus und viele Privat-PKWs gingen trotz winterlicher Straßenverhältnisse auf die Fahrt in die Pfalz. Und keiner bereute diesen Entschluss. Sie sahen ein aggressives, schnelles Spiel und den fünften Sieg aus den letzten 7 Spielen ihrer Mannschaft.
Vom ersten Sprungball an zeigten die MERLINS, dass sie nicht gewillt waren, diese zwei wichtigen Punkte in Kaiserslautern zu lassen. Fast 3 Minuten brauchten die "roten Teufel", bis sie den Ball im Korb versenken konnten. 2:12 hieß es da für die "Herren der Lüfte" aus Crailsheim. Sova Taletovic in den Griff bekommen, das sah Coach Jan Christmann als wichtigste Aufgabe seiner Mannschaft. Schließlich hatte der Crailsheimer Aufbauspieler die Lauterer mit 39 Punkten im Pokal "abgeschossen". Aber Taletovic beim Korbwurf zu behindern bedeutet nicht mehr zwangsläufig, siegreich zu sein: Alt-Neu-MERLIN Michael Heck und Matthew Hoover, dessen Leistungskurve weiter aufwärts geht, übernahmen diese Aufgabe mit Bravour. 22 Punkte, davon 1 Dreier, verbuchte Michael Heck auf seinem Konto.
Und Matthew Hoover war der absolute Top-Scorer des Tages: 28 Punkte, davon 6 Dreier.
Dazu 8 Defense-Rebounds und 1 Offense-Rebound, also auch der "Rebound-König" dieses Spiels. Taletovic, der nur auf 16 Punkte kam, lenkte überlegen das Spiel, 12 Assists gingen auf sein Konto, und er zeigte damit, das er nicht der "Ego-Zocker" ist, den man ihm gerne vorwirft. Sondern das er ein sehr mannschaftsdienlicher Spieler sein kann, wenn denn die Mannschaft mitzieht. 33:42 für die Crailsheim MERLINS hieß es beim Halbzeit-Pfiff.
Verhaltene Freude bei den mitgereisten Fans. 9 Punkte Vorsprung, im Basketball ist das nicht viel. Und schließlich hatten die MERLINS noch nicht ihre fast schon obligatorischen "5 Minuten", in denen einfach gar nichts läuft. Aber die Mannschaft kam gut gelaunt aus der Kabine. Sprungball in die Hände der MERLINS, 2 Punkte. Und es ging konzentriert weiter. Trainer Christmann aus Kaiserslautern versuchte über das ganze Spiel mit extrem vielen Auswechslungen endlich die Aufstellung zu finden, die den Crailsheimern Paroli bieten könnte, vergeblich. Und das, obwohl die beiden als Center spielenden Matic und Härder bereits zur Halbzeit mit jeweils 4 Fouls gehandicapt waren. Härder, der in der Starting Five spielte, zeigte ein starkes Spiel, und schaffte es, bis zum Schlusspfiff durchzuhalten. Matic musste im vierten Quarter mit 5 Fouls auf der Bank Platz nehmen. Lokvancic, der noch nicht wieder ganz von seinen Rückenproblemen genesen war, wurde von Trainer Balabanovic noch geschont und hatte nur 23 Minuten Spielzeit. In einer kurzen Schwächephase ließen die MERLINS die Heimmannschaft auf 5 Punkte herankommen. Aber dann, 2 Dreier von Hoover und die Konzentration war zurück. Lautern musste die vierte Niederlage im vierten Spiel akzeptieren. In der letzten Spielminute standen die Crailsheimer Fans auf und "so sehn Sieger aus"–Gesänge schallten durch die Halle. Die Welt für Crailsheimer Basketball-Fans ist wieder in Ordnung.
Es spielten: Härder (2), Taletovic (16/1 Dreier), Rüeck, Buchmiller, Lokvancic (11), Matic (8), Heck (22/1), Klink, Hoover (28/6), Wildermuth.
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Ein Sieg, der nie ernsthaft in Gefahr war.
"Mit dem TSV Crailsheim kommt ein unangenehmer Gegner nach Kaiserslautern", war vor dem Spiel in Kaiserslautern zu lesen. Die Fans wurden aufgefordert, zahlreich zu kommen, da man eine Auswärtsspielatmosphäre verhindern wollte. "Die Crailsheimer bringen garantiert viele Fans mit." Und so war es auch: ein voller Fan-Bus und viele Privat-PKWs gingen trotz winterlicher Straßenverhältnisse auf die Fahrt in die Pfalz. Und keiner bereute diesen Entschluss. Sie sahen ein aggressives, schnelles Spiel und den fünften Sieg aus den letzten 7 Spielen ihrer Mannschaft.
Vom ersten Sprungball an zeigten die MERLINS, dass sie nicht gewillt waren, diese zwei wichtigen Punkte in Kaiserslautern zu lassen. Fast 3 Minuten brauchten die "roten Teufel", bis sie den Ball im Korb versenken konnten. 2:12 hieß es da für die "Herren der Lüfte" aus Crailsheim. Sova Taletovic in den Griff bekommen, das sah Coach Jan Christmann als wichtigste Aufgabe seiner Mannschaft. Schließlich hatte der Crailsheimer Aufbauspieler die Lauterer mit 39 Punkten im Pokal "abgeschossen". Aber Taletovic beim Korbwurf zu behindern bedeutet nicht mehr zwangsläufig, siegreich zu sein: Alt-Neu-MERLIN Michael Heck und Matthew Hoover, dessen Leistungskurve weiter aufwärts geht, übernahmen diese Aufgabe mit Bravour. 22 Punkte, davon 1 Dreier, verbuchte Michael Heck auf seinem Konto.
Und Matthew Hoover war der absolute Top-Scorer des Tages: 28 Punkte, davon 6 Dreier.
Dazu 8 Defense-Rebounds und 1 Offense-Rebound, also auch der "Rebound-König" dieses Spiels. Taletovic, der nur auf 16 Punkte kam, lenkte überlegen das Spiel, 12 Assists gingen auf sein Konto, und er zeigte damit, das er nicht der "Ego-Zocker" ist, den man ihm gerne vorwirft. Sondern das er ein sehr mannschaftsdienlicher Spieler sein kann, wenn denn die Mannschaft mitzieht. 33:42 für die Crailsheim MERLINS hieß es beim Halbzeit-Pfiff.
Verhaltene Freude bei den mitgereisten Fans. 9 Punkte Vorsprung, im Basketball ist das nicht viel. Und schließlich hatten die MERLINS noch nicht ihre fast schon obligatorischen "5 Minuten", in denen einfach gar nichts läuft. Aber die Mannschaft kam gut gelaunt aus der Kabine. Sprungball in die Hände der MERLINS, 2 Punkte. Und es ging konzentriert weiter. Trainer Christmann aus Kaiserslautern versuchte über das ganze Spiel mit extrem vielen Auswechslungen endlich die Aufstellung zu finden, die den Crailsheimern Paroli bieten könnte, vergeblich. Und das, obwohl die beiden als Center spielenden Matic und Härder bereits zur Halbzeit mit jeweils 4 Fouls gehandicapt waren. Härder, der in der Starting Five spielte, zeigte ein starkes Spiel, und schaffte es, bis zum Schlusspfiff durchzuhalten. Matic musste im vierten Quarter mit 5 Fouls auf der Bank Platz nehmen. Lokvancic, der noch nicht wieder ganz von seinen Rückenproblemen genesen war, wurde von Trainer Balabanovic noch geschont und hatte nur 23 Minuten Spielzeit. In einer kurzen Schwächephase ließen die MERLINS die Heimmannschaft auf 5 Punkte herankommen. Aber dann, 2 Dreier von Hoover und die Konzentration war zurück. Lautern musste die vierte Niederlage im vierten Spiel akzeptieren. In der letzten Spielminute standen die Crailsheimer Fans auf und "so sehn Sieger aus"–Gesänge schallten durch die Halle. Die Welt für Crailsheimer Basketball-Fans ist wieder in Ordnung.
Es spielten: Härder (2), Taletovic (16/1 Dreier), Rüeck, Buchmiller, Lokvancic (11), Matic (8), Heck (22/1), Klink, Hoover (28/6), Wildermuth.
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