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FORWARD
FORWARD - Grevenbroich – Heimo Förster will die Meisterschaft
Lomax am 12.12.2008 um 16:15
Seinen Vertrag hat Coach Heimo Förster bei den Elephants Grevenbroich vorzeitig verlängert. Jetzt will er mit den „Dickhäutern“ in die ProB! 13 Jahre und 255 Bundesligaspiele hielt Heimo Förster für seinen Stammverein TSV Bayer Leverkusen die Knochen hin. Trotz geringer Spielanteile avancierte der Guard in den sportlich erfolgreichen Jahren unterm Bayer-Kreuz zum Publikumsliebling, was Förster vor allem durch seine engagierte Spielweise gelang.
Eine Art Publikumsliebling ist der Familienvater auch in Grevenbroich. Die lockere Art des 44-Jährigen, der sich selbst nicht zu wichtig nimmt, kommt an in der Schlossstadt. Anders als Vorgänger Raphael Wilder, der zwar sportlichen Erfolg hatte, mit seinem sehr selbstbewussten Auftreten aber oft aneckte, erfreut sich Förster in Grevenbroich größter Beliebtheit. Sicher ein Grund, warum der ehemalige Trainer der U18-Nationalmannschaft seinen Vertrag beim Erstregionalligisten nun vorzeitig um zwei Jahre verlängerte. „Ich fühle mich hier sehr wohl, das Umfeld stimmt, ich liege auf einer Wellenlänge mit dem Vorstand. Warum sollte ich also nicht verlängern?“, betont Förster. Ulrich Weinz, 2. Vorsitzender der Elephants, ergänzt: „Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga war es für uns besonders wichtig, nicht in ein Loch zu fallen und in der Regionalliga nach hinten durchgereicht zu werden, wie das vielen Teams vor uns passiert ist. Heimo Förster hat es nicht nur geschafft, das Team neu zu formen, sondern vor allem neu zu motivieren.“
Wichtig war dem Coach aber auch die sportliche Perspektive, und die hat sich bei den „Dickhäutern“ grundlegend geändert. Offen sprechen Trainer und Vorstand inzwischen davon, aufsteigen zu wollen. „Wenn wir uns sportlich für die ProB qualifizieren, nehmen wir die Chance auch wahr“, unterstreicht Förster. Das war nicht immer so. „In seiner jetzigen Form mag ich die ProB nicht“, gibt er zu. Hauptkritikpunkt Försters ist der bundesweite Modus. „Das kann man sicher optimieren.“ Über Veränderungen, beispielsweise eine Unterteilung in Nord und Süd mit anschließenden Playoffs, wird bei der „Jungen Liga“ längst nachgedacht. Bis diese Pläne aber eventuell umgesetzt werden, will Förster aber nicht warten. „Dann machen wir uns unglaubwürdig. Wir haben in den vergangenen Monaten die Voraussetzungen geschaffen, in der ProB spielen zu können. Sportlich sehe ich da sowieso keine großen Unterschiede.“
Ein Fulltime-Job bei Bayer, Gastronomie, Familienvater, drei Mal Training in der Woche, am Wochenende ein Spiel – warum tun Sie sich das noch an, Herr Förster? „Aus Liebe zum Sport! Ich bin seit meiner Kindheit dem Basketball verbunden. Außerdem finde ich es toll, mit jungen Spielern arbeiten zu können.“ Stress mit der Ehefrau gibt`s jedenfalls keinen: „Sie kennt es nicht anders als dass ich abends oft weg bin“, lächelt Förster.
Größter Konkurrent im Kampf um den Aufstieg sind die Schwelmer Baskets, bei denen pikanterweise Försters Vorgänger „Raffi“ Wilder an der Seitenlinie steht. „Das Hinspiel haben wir zwar verloren, aber es gibt ja immer noch das Rückspiel“, erklärt Förster kampfeslustig. Das steigt am 9. Januar 2009 im „Elephants-Dome“. Gutes Omen für Grevenbroich: Vergangene Saison gewannen die Elephants unter gleichen Vorzeichen das Spiel und den direkten Vergleich. Diesmal wieder?
JAN FINKEN
Artikel der Dezember-Ausgabe FORWARD
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Eine Art Publikumsliebling ist der Familienvater auch in Grevenbroich. Die lockere Art des 44-Jährigen, der sich selbst nicht zu wichtig nimmt, kommt an in der Schlossstadt. Anders als Vorgänger Raphael Wilder, der zwar sportlichen Erfolg hatte, mit seinem sehr selbstbewussten Auftreten aber oft aneckte, erfreut sich Förster in Grevenbroich größter Beliebtheit. Sicher ein Grund, warum der ehemalige Trainer der U18-Nationalmannschaft seinen Vertrag beim Erstregionalligisten nun vorzeitig um zwei Jahre verlängerte. „Ich fühle mich hier sehr wohl, das Umfeld stimmt, ich liege auf einer Wellenlänge mit dem Vorstand. Warum sollte ich also nicht verlängern?“, betont Förster. Ulrich Weinz, 2. Vorsitzender der Elephants, ergänzt: „Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga war es für uns besonders wichtig, nicht in ein Loch zu fallen und in der Regionalliga nach hinten durchgereicht zu werden, wie das vielen Teams vor uns passiert ist. Heimo Förster hat es nicht nur geschafft, das Team neu zu formen, sondern vor allem neu zu motivieren.“
Wichtig war dem Coach aber auch die sportliche Perspektive, und die hat sich bei den „Dickhäutern“ grundlegend geändert. Offen sprechen Trainer und Vorstand inzwischen davon, aufsteigen zu wollen. „Wenn wir uns sportlich für die ProB qualifizieren, nehmen wir die Chance auch wahr“, unterstreicht Förster. Das war nicht immer so. „In seiner jetzigen Form mag ich die ProB nicht“, gibt er zu. Hauptkritikpunkt Försters ist der bundesweite Modus. „Das kann man sicher optimieren.“ Über Veränderungen, beispielsweise eine Unterteilung in Nord und Süd mit anschließenden Playoffs, wird bei der „Jungen Liga“ längst nachgedacht. Bis diese Pläne aber eventuell umgesetzt werden, will Förster aber nicht warten. „Dann machen wir uns unglaubwürdig. Wir haben in den vergangenen Monaten die Voraussetzungen geschaffen, in der ProB spielen zu können. Sportlich sehe ich da sowieso keine großen Unterschiede.“
Ein Fulltime-Job bei Bayer, Gastronomie, Familienvater, drei Mal Training in der Woche, am Wochenende ein Spiel – warum tun Sie sich das noch an, Herr Förster? „Aus Liebe zum Sport! Ich bin seit meiner Kindheit dem Basketball verbunden. Außerdem finde ich es toll, mit jungen Spielern arbeiten zu können.“ Stress mit der Ehefrau gibt`s jedenfalls keinen: „Sie kennt es nicht anders als dass ich abends oft weg bin“, lächelt Förster.
Größter Konkurrent im Kampf um den Aufstieg sind die Schwelmer Baskets, bei denen pikanterweise Försters Vorgänger „Raffi“ Wilder an der Seitenlinie steht. „Das Hinspiel haben wir zwar verloren, aber es gibt ja immer noch das Rückspiel“, erklärt Förster kampfeslustig. Das steigt am 9. Januar 2009 im „Elephants-Dome“. Gutes Omen für Grevenbroich: Vergangene Saison gewannen die Elephants unter gleichen Vorzeichen das Spiel und den direkten Vergleich. Diesmal wieder?
JAN FINKEN
Artikel der Dezember-Ausgabe FORWARD
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