ProA
Nürnberg besiegt den Tabellenführer
duck am 05.01.2003 um 09:44
Das war nichts für schwache Nerven, was der RCE Falke Nürnberg und die BG Karlsruhe da am Samstag Abend boten - Mit 89:81 fuhren die Falken ihren achten Sieg im achten Heimspiel ein und brachten den Badenern ihre zweite Niedelage bei.
Karslruhe begann, wie ein Tabellenführer beginnen muss: Mit einer Führung. Ruhig und abgeklärt gegen eine anfangs nervöse Nürnberger Mannschaft. Es dauerte deri Minuten, bis ein Dreier von Spielmacher Marcel Tenter den 7:7-Ausgleich herstellte, Dumitrescu mit zwei Punkten plus verwandeltem Freiwurf wegen Fouls sorgte für die erste Führung der Nürnberger, 10:7. Einen Airball von Duro Vengert nutzte Karim Aw zum Fastbreak zum 16:9, ein weiteres Fastbreak durch Nico Probst, und es stand 20:11 für Falke. Der steuerte gleich noch einen Dreier dazu, 23:11 nach sieben Minuten. Überhaupt war Nico Probst im ersten Viertel der beste Spieler auf dem Feld: Er hätte in dieser Phase wohl auch bei Windstärke acht vom Parkplatz aus werfen können - er hätte getroffen. Am Ende hatte er 20 Punkte gesammelt!
Ein Dunk durch Karim Aw nach Pass von Marcel Tenter stellte den 28:20-Endstand des Viertels her.
Im zweiten Abschnitt kam die BG durch fünf schnelle Punkte gefährlich nahe an die Hausherren ran. Ein Tip-In von Roessler verkürzte auf 29:27, doch Falke besann sich wieder auf den Kampf. Die Defensive der Nürnberger war für Karslruhe nur schwer zu überwinden, der Abschluss kam oft erst kurz vor Ablauf der Shotclock zustande. Ein Steal von Thomas Rißmann führte zum 37:31 nach 17 Minuten, kurz darauf stand es wieder, scheinbar beruhigend, 41:32, doch die Gäste kämpften sich bis zur Halbzeit wieder auf 43:38 heran.
Zwei schnelle Zweier von Probst ließen Nürnberg wieder auf 52:44 (24. Minute) davonziehen, doch Karlsruhe kam immer wieder ran. Tenter für Drei zum 59:52, doch in der 28. hieß es wieder nur noch 60:57. Ein Dreier trotz Fouls (das vierte von Rouven Rössler) durch Tudor Dumitrescu mit anschließendem verwandeltem Freiwurf führte zum 64:57. 3,8 Sekunden vor Schluss dann zwei Punkte von Robert Dühring, wiederum trotz Fouls; doch der Freiwurf ging daneben, mit 69:59 ging es in die letzte Pause.
Das letzte Viertel war, wieder mal, das Viertel der nervenstarken Falken. Über 76:69 (35. Minute) und 79:71 nach Steal durch Probst stand es nach 38 Minuten 83:76 - Karim Aw wurden drei Verscuche "erlaubt" den Ball in der Reuse unterzukriegen. 23,7 Sekunden vor Schluss noch zwei Freiwürfe für Nico Probst, der auch beide verwandelte; das Spiel endete schließlich, und zwar vollkommen verdient, 89:81 für den RCE Falke Nürnberg.
Bemerkenswertes liefert der Blick auf die Statistik. Während die BG mit 21/24 Freiwürfen auf eine Quote von 87,5% kam, gelangen den Hausherren bei 13/29 gerade mal kümmeliche 44,8%.
Starting Five:
Nürnberg - Probst, Dumitrescu, Aw, Tentr, Rißmnn
Karlsruhe - Gavel, Vengert, Svitek, Uniacke, Rössler
Stats:
Nürnberg: Dühring (3 Pts.), Probst (20), Dumitrescu (13), Hertlein, Imberi, Aw (19, 21 Rbds.), Tenter (25, 3/5 Dreier), Rißmann (7, 7 Rbds.)
Karlsruhe: Moysich, Gavel (10), Kustos (6), Vengert, Svitek (19, 5 Rbds.), Miksa (3), Brakebill (10, 11 Rbds.), Uniacke (10, 5 Rbds.), Rössler (23, 6 Rbds., 8/9 FW)
Turnovers: Nünberg 10, Karlsruhe 14.
Gruß duck
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Karslruhe begann, wie ein Tabellenführer beginnen muss: Mit einer Führung. Ruhig und abgeklärt gegen eine anfangs nervöse Nürnberger Mannschaft. Es dauerte deri Minuten, bis ein Dreier von Spielmacher Marcel Tenter den 7:7-Ausgleich herstellte, Dumitrescu mit zwei Punkten plus verwandeltem Freiwurf wegen Fouls sorgte für die erste Führung der Nürnberger, 10:7. Einen Airball von Duro Vengert nutzte Karim Aw zum Fastbreak zum 16:9, ein weiteres Fastbreak durch Nico Probst, und es stand 20:11 für Falke. Der steuerte gleich noch einen Dreier dazu, 23:11 nach sieben Minuten. Überhaupt war Nico Probst im ersten Viertel der beste Spieler auf dem Feld: Er hätte in dieser Phase wohl auch bei Windstärke acht vom Parkplatz aus werfen können - er hätte getroffen. Am Ende hatte er 20 Punkte gesammelt!
Ein Dunk durch Karim Aw nach Pass von Marcel Tenter stellte den 28:20-Endstand des Viertels her.
Im zweiten Abschnitt kam die BG durch fünf schnelle Punkte gefährlich nahe an die Hausherren ran. Ein Tip-In von Roessler verkürzte auf 29:27, doch Falke besann sich wieder auf den Kampf. Die Defensive der Nürnberger war für Karslruhe nur schwer zu überwinden, der Abschluss kam oft erst kurz vor Ablauf der Shotclock zustande. Ein Steal von Thomas Rißmann führte zum 37:31 nach 17 Minuten, kurz darauf stand es wieder, scheinbar beruhigend, 41:32, doch die Gäste kämpften sich bis zur Halbzeit wieder auf 43:38 heran.
Zwei schnelle Zweier von Probst ließen Nürnberg wieder auf 52:44 (24. Minute) davonziehen, doch Karlsruhe kam immer wieder ran. Tenter für Drei zum 59:52, doch in der 28. hieß es wieder nur noch 60:57. Ein Dreier trotz Fouls (das vierte von Rouven Rössler) durch Tudor Dumitrescu mit anschließendem verwandeltem Freiwurf führte zum 64:57. 3,8 Sekunden vor Schluss dann zwei Punkte von Robert Dühring, wiederum trotz Fouls; doch der Freiwurf ging daneben, mit 69:59 ging es in die letzte Pause.
Das letzte Viertel war, wieder mal, das Viertel der nervenstarken Falken. Über 76:69 (35. Minute) und 79:71 nach Steal durch Probst stand es nach 38 Minuten 83:76 - Karim Aw wurden drei Verscuche "erlaubt" den Ball in der Reuse unterzukriegen. 23,7 Sekunden vor Schluss noch zwei Freiwürfe für Nico Probst, der auch beide verwandelte; das Spiel endete schließlich, und zwar vollkommen verdient, 89:81 für den RCE Falke Nürnberg.
Bemerkenswertes liefert der Blick auf die Statistik. Während die BG mit 21/24 Freiwürfen auf eine Quote von 87,5% kam, gelangen den Hausherren bei 13/29 gerade mal kümmeliche 44,8%.
Starting Five:
Nürnberg - Probst, Dumitrescu, Aw, Tentr, Rißmnn
Karlsruhe - Gavel, Vengert, Svitek, Uniacke, Rössler
Stats:
Nürnberg: Dühring (3 Pts.), Probst (20), Dumitrescu (13), Hertlein, Imberi, Aw (19, 21 Rbds.), Tenter (25, 3/5 Dreier), Rißmann (7, 7 Rbds.)
Karlsruhe: Moysich, Gavel (10), Kustos (6), Vengert, Svitek (19, 5 Rbds.), Miksa (3), Brakebill (10, 11 Rbds.), Uniacke (10, 5 Rbds.), Rössler (23, 6 Rbds., 8/9 FW)
Turnovers: Nünberg 10, Karlsruhe 14.
Gruß duck
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