Giants Nördlingen
Positives Fazit trotz Niederlage bei Vizemeister Bonn
Lomax am 08.12.2008 um 11:48
Es wäre mehr drin gewesen für die Giants Nördlingen bei ihrem Auftritt bei den Telekom Baskets Bonn. Die 54:61-Niederlage des Aufsteigers beim deutschen Vizemeister schaut auf den ersten Blick freundlich aus, doch 24 Ballverluste fallen bei einer Sieben-Punkte-Niederlage schwer ins Gewicht. Da sich auch die bekannten Nördlinger Personalprobleme zum Bonnspiel nicht gelöst haben, darf man nach dem Spiel mit Blick auf die vielen Turnovers schon von einer gewissen Enttäuschung sprechen.
Dabei fingen die Rieser im Telekom Dome stark an. Ohne Respekt vor dem Tabellendritten zeigte man zahlreiche Facetten der Verteidigung und stellte die Bonner vor einige Probeleme. Zwischen der dritten (5:2) und siebten (7:13) Minute erlaubte man dem Gastgeber keinen Stich, spielte beinahe fehlerlos und schürte die Vorfreunde auf das Kommende. Das war nach den ersten zehn Minuten ein 20:12-Viertelgewinn des Aufsteigers.
Doch die Bonner konterten im Stile einer Klassemannschaft. Bis zur 13. Minute legten sie einen 13:2 – Run auf das Parkett und holten sich die Führung zurück, die sie letztendlich auch nicht mehr abgaben. Die vier punktlosen Minuten der Nördlinger beendete der Topscorer des Abends, Nördlingens Omary Westley, mit einem spektakulären alley oop – Dunking nach einem Traumpass von Joe Tesfaldet. Am Ende hatte Westley 20 Punkte mehr auf seinem Punktekonto. Diese Aktion riß die Kraterbasketballer aus ihrer Lethargie und in der 19. Minute glich Westley zum 32:32 aus. Leider dauerte es nicht lange mit der Nördlinger Herrlichkeit. Erneut leichte Nördlinger Ballverluste ermöglichten den Gastgebern den 36:32-Halbzeitgewinn.
Die zweite Hälfte begann für die Rieser sehr bescheiden. Drei Ballverluste und eine schlechte Wurfentscheidung und die Nördlinger hatten Glück, dass die Bonner daraus lediglich eine 40:32-Führung bauten (23.Min.). Unglücklich agierten die Rieser nicht nur in dieser Phase des Spiels mit einer Reihe von Ballverlusten und erzwungenen 1-1-Situationen im Angriff, die den Bonnern leichte Punkte ermöglichten. Die Gäste konnte ihre durchaus vorhandenen Chancen nicht verwerten und die Bonner bestraften jeden Nördlinger Fehler (25. Min., 46:35). Beim Stand von 55:42-Viertelende schien aus Bonner Sicht die Messe wohl gelesen, und als die Gastgeber zu Beginn des letzten Viertels den höchsten Vorsprung herauswarfen (57:42, 31.Min.) hatte man kaum noch Hoffnung auf Nördlinger Seite.
Ein Ballgewinn von Osvaldo Jeanty und ein daraus resultierender erfolgreicher Korbleger läutete allerdings einen 9:0-Lauf der Rieser ein. Die erhöhten nun die Schlagzahl trotz personeller Unterbesetzung und spielten sich zurück. Ehe man sich versah stand es nur noch 57:53 für Bonn. Die waren nun sichtlich verunsichert und Nördlingen sollte die sich bietende Chance nutzen . Doch nach über 30 Minuten mussten die Nördlinger ihrem Tempo und der Fehleranfälligkeit Tribut zollen und so schaffte man es nicht, ein schlagbares Bonner Team zu packen. Die 54:61-Niederlage gegen den deutschen Vizemeister darf als Erfolg der Nördlinger Giants gewertet werden. Man hatte es über weite Teile des Spiels selber in der Hand, scheiterte aber oftmals an sich selber. Der 13. Spieltag ist gespielt und blickt man auf die kommende Centerverpflichtung und die Genesung von Avi Kazarnovski braucht es einem nicht Bange zu werden um Nördlinger Erstligabasketball.
Die Punkte sollten nun im kommenden Heimspiel am 13.12.08 gegen Köln eingefahren werden. Die haben ihr Heimspiel gegen Paderborn verloren und stehen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Ein weiterer Nördlinger Sieg gegen einen unmittelbaren Konkurrenten um den rettenden Platz 16 und man darf im Basketballries Weihnachten und Neujahr mit zeitgemässer Ruhe entgegensehen.
Pressemitteilung: Giants Nördlingen
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Dabei fingen die Rieser im Telekom Dome stark an. Ohne Respekt vor dem Tabellendritten zeigte man zahlreiche Facetten der Verteidigung und stellte die Bonner vor einige Probeleme. Zwischen der dritten (5:2) und siebten (7:13) Minute erlaubte man dem Gastgeber keinen Stich, spielte beinahe fehlerlos und schürte die Vorfreunde auf das Kommende. Das war nach den ersten zehn Minuten ein 20:12-Viertelgewinn des Aufsteigers.
Doch die Bonner konterten im Stile einer Klassemannschaft. Bis zur 13. Minute legten sie einen 13:2 – Run auf das Parkett und holten sich die Führung zurück, die sie letztendlich auch nicht mehr abgaben. Die vier punktlosen Minuten der Nördlinger beendete der Topscorer des Abends, Nördlingens Omary Westley, mit einem spektakulären alley oop – Dunking nach einem Traumpass von Joe Tesfaldet. Am Ende hatte Westley 20 Punkte mehr auf seinem Punktekonto. Diese Aktion riß die Kraterbasketballer aus ihrer Lethargie und in der 19. Minute glich Westley zum 32:32 aus. Leider dauerte es nicht lange mit der Nördlinger Herrlichkeit. Erneut leichte Nördlinger Ballverluste ermöglichten den Gastgebern den 36:32-Halbzeitgewinn.
Die zweite Hälfte begann für die Rieser sehr bescheiden. Drei Ballverluste und eine schlechte Wurfentscheidung und die Nördlinger hatten Glück, dass die Bonner daraus lediglich eine 40:32-Führung bauten (23.Min.). Unglücklich agierten die Rieser nicht nur in dieser Phase des Spiels mit einer Reihe von Ballverlusten und erzwungenen 1-1-Situationen im Angriff, die den Bonnern leichte Punkte ermöglichten. Die Gäste konnte ihre durchaus vorhandenen Chancen nicht verwerten und die Bonner bestraften jeden Nördlinger Fehler (25. Min., 46:35). Beim Stand von 55:42-Viertelende schien aus Bonner Sicht die Messe wohl gelesen, und als die Gastgeber zu Beginn des letzten Viertels den höchsten Vorsprung herauswarfen (57:42, 31.Min.) hatte man kaum noch Hoffnung auf Nördlinger Seite.
Ein Ballgewinn von Osvaldo Jeanty und ein daraus resultierender erfolgreicher Korbleger läutete allerdings einen 9:0-Lauf der Rieser ein. Die erhöhten nun die Schlagzahl trotz personeller Unterbesetzung und spielten sich zurück. Ehe man sich versah stand es nur noch 57:53 für Bonn. Die waren nun sichtlich verunsichert und Nördlingen sollte die sich bietende Chance nutzen . Doch nach über 30 Minuten mussten die Nördlinger ihrem Tempo und der Fehleranfälligkeit Tribut zollen und so schaffte man es nicht, ein schlagbares Bonner Team zu packen. Die 54:61-Niederlage gegen den deutschen Vizemeister darf als Erfolg der Nördlinger Giants gewertet werden. Man hatte es über weite Teile des Spiels selber in der Hand, scheiterte aber oftmals an sich selber. Der 13. Spieltag ist gespielt und blickt man auf die kommende Centerverpflichtung und die Genesung von Avi Kazarnovski braucht es einem nicht Bange zu werden um Nördlinger Erstligabasketball.
Die Punkte sollten nun im kommenden Heimspiel am 13.12.08 gegen Köln eingefahren werden. Die haben ihr Heimspiel gegen Paderborn verloren und stehen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Ein weiterer Nördlinger Sieg gegen einen unmittelbaren Konkurrenten um den rettenden Platz 16 und man darf im Basketballries Weihnachten und Neujahr mit zeitgemässer Ruhe entgegensehen.
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