ProA
ratiopharm Ulm ohne Mühe
PatrickBateman am 30.12.2002 um 09:19
Für die Ulmer stand erst das 5. Heimspiel der Saison auf dem Spielplan. Nachdem in den ersten vier Spielen gerade im Umfeld viele Neuerungen wie eine Beamershow zum Einlauf der Mannschaft eingeführt wurden (erstligareif), sollte das gegen den Tabellenletzten aus Leimen weiter gesteigert werden. Eine Nebelmaschine musste her; nur mit der Positionierung gab es kleinere Probleme. So wurde das Ulmer Team minutenlang in eine Nebelwolke gehüllt. Entsprechend "betäubt" ging es in die ersten Minuten. Leimen von Anfang an hochmotiviert, nütze die einzige kurze Ulmer Schwächeperiode zu einer 12:9-Führung. Dann zog Ulm langsam das Tempo an (6. Min. 17:17) und zur ersten Viertelpause stand bereits eine 28:23-Führung. Da sich auch noch Leimens Center Schropp im ersten Viertel verletzte, hatten die körperlich unterlegenen Leimener im zweiten Viertel nicht mehr viel entgegenzusetzen. BB Waldon und Maksym Shtein dominierten die Bretter und scorten bei fast jedem Ballbesitz. Zum Pausentee war das Spiel beim Stand von 64:39 praktisch schon entschieden. Aber auch in der 2. Hälfte brauchten die 1.200 Zuschauer ihr Kommen nicht zu bereuen. Die Gäste liessen sich auch bei dem hohen Rückstand nicht entmutigen und gaben sich nie auf, so dass auf beiden Seiten einige gut herausgespielte Aktionen bewundert werden durften. Nach 30 Minuten war der Vorsprung auf 87:50 angewachsen und man wartete gespannt, wer denn an diesem Abend den 100. Punkt machen würde. Florian Möbius war es dann, dem nach exakt 35 Minuten und 19 sec. die Punkte 100 und 101 gelangen. In den letzten Minuten gelang es dem Team von Trainer Bommer dann noch, mit einigen erfolgreichen Dreipunktewürfen (9/23 Dreiern) den Vorsprung nicht weiter anwachsen zu lassen. Wie inzwischen üblich verabschiedete das Ulmer Publikum dann sein Team in der letzten Minute mit stehenden Ovationen. Kein Wunder bei inzwischen 17 Heimsiegen in Folge. Der Endstand lautete übrigens 111:68.
Nach dem Spiel gab es dann aber nur noch ein Gesprächsthema in der Halle. Das nächste Spiel am 04.01. in Tübingen. Tübingens Trainer Uwe Sauer machte sich vor Ort ein Bild vom Ulmer Team und da der Leimener Trainer Bommer der Pressekonferenz fern blieb, konnten die Ulmer dann auch gleich noch vom Tübinger Trainer seine Einschätzung für das Spitzenspiel in der nächsten Woche anhören. Uwe Sauer sprach davon, dass ein Heimsieg für sein Team unbedingt erforderlich (und möglich) sei, wollte die Favoritenrolle aber seinem Ulmer Kollegen Bauer übertragen, da Ulm ja auch in Jena gewonnen habe. Der wollte davon aber auch nichts hören, legte sich aber immerhin fest, dass Ulm mit 3 Punkten gewinnen wird. Doch auch nach 6 Ulmer Siegen in Folge sollte man von dem jungen Team aus Ulm nicht zu viel verlangen. Die erstligaerfahrene Truppe aus Tübingen ist immer noch einer der Topanwärter auf den Aufstieg und zu Hause in der ungemütlichen Uhlandhalle eine Macht. Allerdings werden ca. 200 Ulmer Fans versuchen, die gegnerische Halle einzunehmen und sollte tatsächlich Heimspielatmosphäre für Ulm aufkommen, dann müsste doch auch Heimsieg Nummer 18 ;-) möglich sein.
Quelle: ratiopharm Ulm
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Nach dem Spiel gab es dann aber nur noch ein Gesprächsthema in der Halle. Das nächste Spiel am 04.01. in Tübingen. Tübingens Trainer Uwe Sauer machte sich vor Ort ein Bild vom Ulmer Team und da der Leimener Trainer Bommer der Pressekonferenz fern blieb, konnten die Ulmer dann auch gleich noch vom Tübinger Trainer seine Einschätzung für das Spitzenspiel in der nächsten Woche anhören. Uwe Sauer sprach davon, dass ein Heimsieg für sein Team unbedingt erforderlich (und möglich) sei, wollte die Favoritenrolle aber seinem Ulmer Kollegen Bauer übertragen, da Ulm ja auch in Jena gewonnen habe. Der wollte davon aber auch nichts hören, legte sich aber immerhin fest, dass Ulm mit 3 Punkten gewinnen wird. Doch auch nach 6 Ulmer Siegen in Folge sollte man von dem jungen Team aus Ulm nicht zu viel verlangen. Die erstligaerfahrene Truppe aus Tübingen ist immer noch einer der Topanwärter auf den Aufstieg und zu Hause in der ungemütlichen Uhlandhalle eine Macht. Allerdings werden ca. 200 Ulmer Fans versuchen, die gegnerische Halle einzunehmen und sollte tatsächlich Heimspielatmosphäre für Ulm aufkommen, dann müsste doch auch Heimsieg Nummer 18 ;-) möglich sein.
Quelle: ratiopharm Ulm
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