Köln 99ers
99ers nach knapper Niederlage fokussiert für Samstag - Entwarnung bei Hunt
Lomax am 18.11.2008 um 18:58
Am kommenden Samstag ist die BG 74 Göttingen zu Gast im EnergyDome. Um 18.30h fliegt der Ball zum ersten Mal in die Luft und genau dann soll die Niederlage in Ulm Geschichte sein. Mit ein bisschen Wut im Bauch über eine vergebene Chance zu einem Auswärtssieg trainiert es sich deutlich besser, dessen ist sich Stephan Baeck sicher. „Wir haben im ersten Viertel hervorragend gespielt, dann aber versäumt nachzulegen. Am Ende steht, dass wir von der Bank mehr Energie brauchen, wenn wir erfolgreich sein wollen. Jeder Spieler ist für uns wichtig, nicht nur die erste Fünf auf dem Spielfeld. Dieser Verantwortung müssen sich alle bewusst sein“, so Baeck am Morgen. Mit 88:90 verloren die Kölner in Ulm und bangten zudem bis gestern Abend um einen ihrer Besten. Jeremy Hunt verletzte sich unglücklich im Spiel und konnte nicht weitermachen. Am späten Nachmittag kam dann die Entwarnung aus der Kölner MediaPark Klinik. Eine Bauchmuskelprellung bedeutet ein paar Tage Trainingspause, seine Teilnahme am Samstag ist allerdings nicht gefährdet.
Furios starteten die Kölner in die Partie, führten nach Punkten des gut aufgelegten Julian Terrell schnell mit 7:0 (2. Minute) und gestalteten den ersten Spielabschnitt ganz nach den Wünschen des Coaches Drasko Prodanovic. Aggressiv in der Verteidigung und mit schnellem und dennoch konzentriertem Angriffsspiel kontrollierten die Kölner die Partie, glänzend dirigiert von Kölns Neuzugang, Jamon Gordon. „Wir wollten von Beginn an das Tempo der Partie vorgeben und dem Gegner unser Spiel förmlich aufzwängen, was uns im ersten Viertel auch exzellent gelang“, so Robert Turner nach der Partie. Mit einem Drei-Punkte-Wurf von Jeremy Hunt zum 31:15 gingen die 99ers verdient mit einer 16-Punkte-Führung in die erste Viertelpause.
Sich der Sache vielleicht schon ein wenig zu sicher agierten die 99ers im zweiten Spielabschnitt jetzt aber weniger dominant, als vielmehr verunsichert. Die Ulmer ließen sich diese Einladung, ins Spiel zurückkehren zu dürfen, vor eigenem Publikum natürlich nicht nehmen. Punkt für Punkt schrumpfte der Vorsprung zusammen und mit einem 20:4-Lauf in den letzten fünf Minuten des Viertels wurde aus einer deutlichen Führung ein Zehn-Punkte-Rückstand. „Es ist kein Geheimnis, dass man im Basketball auswärts hohe Führungen zu so einem frühen Zeitpunkt im Spiel nur schwer aufrecht erhalten kann, aber wir haben es den Ulmern deutlich zu leicht gemacht“, so Geschäftsführer Stephan Baeck. Statt mit einer Führung musste die Kölner Mannschaft mit einem Rückstand in die Halbzeitpause gehen.
Zwar kämpften sich die Kölner in der zweiten Halbzeit wieder zurück in die Partie, mit Jeremy Hunts Ausfall Mitte des dritten Viertels aber fehlte Drasko Prodanovic eine wichtige Option im Angriff. Ein unglücklicher Zusammenprall mit einem Gegenspieler bedeutete das frühzeitige Aus für den US-Amerikaner, der bis dahin mit 18 Punkten Topscorer seines Teams war. Erst kurz vor Ende des Spielviertels konnten die Kölner durch Punkte von Guido Grünheid und Robert Turner auf 73:67 verkürzen.
Im Schlussabschnitt lief dann Jamon Gordon zur Höchstform auf. Mit einem Assist nach dem nächsten verhalf er seinem Team, den Rückstand zu verkürzen. Die erste Führung in der zweiten Halbzeit wollte er sich aber nicht nehmen lassen. Mit einem sehenswerten Wurf aus der Mitteldistanz brachte er die 99ers mit 82:81 (38. Minute) in Front. Ulm konterte diesen Lauf der Kölner und führte 38 Sekunden vor dem Ende mit drei Punkten, bevor der Slowene Jasmin Catovic per Dreier zum 87:87 ausgleichen konnte. Mit der Antwort ließen die Ulmer allerdings nicht lange auf sich warten und gingen mit einem erfolgreichen Wurf jenseits der 6,25m-Linie postwendend und wenige Sekunden vor dem Ende mit 90:87 in Front – ein Vorsprung, den die Kölner nicht mehr aufzuholen vermochten.
Viel Zeit, den vergebenen Chancen nachzutrauern, bleibt der Mannschaft von Drasko Prodanovic nicht. Bereits am kommenden Samstag wartet mit der BG 74 Göttingen eines der Überraschungsteams der bisherigen Saison auf die Kölner, das erst einmal geschlagen werden will. „Göttingen hat eine unberechenbare Mannschaft, die zuletzt mit Siegen gegen Bonn und in Frankfurt auf sich aufmerksam machen konnte. Wie schon im letzten Jahr zeichnet sich die Mannschaft durch eine intensive Verteidigung aus, die es dem gegnerischen Angriff schwer macht, zu Punkten zu kommen. Wir müssen unsere Fehler minimieren und kontrolliert spielen, um eine Chance auf den Sieg zu haben“, so Drasko Prodanovic vor der Partie am Samstag.
DBBL: Köln 99ers Damen siegen mit guter Teamleistung
Mit einer starken Leistung konnte die Damenmannschaft der 99ers in der 2. Bundesliga einen ungefährdeten 76:62-Sieg (14:12, 19:6, 19:19, 24:25) gegen das Topteam OSC Osnabrück einfahren. "Heute konnten wir das erste Mal das zeigen, wozu wir eigentlich fähig sind", so ein sichtlich zufriedener Trainer Christian Mehrens. Die Osnabrückerinnen, die ohne Center-Spielerin Jessica Höötmann antraten, sahen sich einer hoch konzentrierten und schnell aufspielenden Kölner Mannschaft gegenüber, die von Beginn an führte und diese Vorsprung niemals abgab. Topscorerin der Kölnerinnen war Corinna Kirchner und Marlene Angol mit jeweils zwölf Zählern.
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NBBL: 99ers bieten Tabellenführer Paroli
Nur knapp an einer Überraschung vorbei geschrammt sind die Nachwuchs-Basketballer der Köln 99ers. Das NBBL-Team musste sich nach langem Kampf gegen den Spitzenreiter aus Paderborn mit 64:73 (14:13, 17:19, 16:20, 17:21) geschlagen geben. Dabei war das Spiel bis zur letzten Minute offen. Top-Scorer der Partie waren Milan Obradovic (22 Punkte) und Florian Martens (17 Punkte / 13 Rebounds).
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RBBL: Deutlicher Sieg der Rollstuhlbasketballer
Mit einem ungefährdeten 63:73-Sieg (13:15; 10:17; 22:19; 18:22) beim RSC Osnabrück hielten die Rollstuhlbasketballer der Köln 99ers am Sonntagnachmittag Anschluss zur Spitzengruppe. "Wir haben es erneut unnötig spannend gemacht. Der Sieg hätte durchaus höher ausfallen können", zeigte sich Manager und Spieler Sedat Özbicerler nach dem Spiel zufrieden. Phasenweise unaufmerksam gaben die Kölner den Osnabrückern immer wieder die Chance, zurück ins Spiel zu kommen. Der Sieg war allerdings zu keiner Zeit ernsthaft gefährdet. Mit 54 der 73 erzielten Punkte waren Joe Bestwick (33) und Marina Mohnen (21) beste Spieler ihres Teams. Neben den beiden Auswahlspielern punktete Volker Frings (10) ebenfalls zweistellig.
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Die nächsten Heimspieltermine
Samstag, den 22. November 2008 Köln 99ers vs. BG 74 Göttingen
Sonntag, den 07. Dezember 2008 Köln 99ers vs. Paderborn Baskets
Pressemitteilung: Köln 99ers
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Sich der Sache vielleicht schon ein wenig zu sicher agierten die 99ers im zweiten Spielabschnitt jetzt aber weniger dominant, als vielmehr verunsichert. Die Ulmer ließen sich diese Einladung, ins Spiel zurückkehren zu dürfen, vor eigenem Publikum natürlich nicht nehmen. Punkt für Punkt schrumpfte der Vorsprung zusammen und mit einem 20:4-Lauf in den letzten fünf Minuten des Viertels wurde aus einer deutlichen Führung ein Zehn-Punkte-Rückstand. „Es ist kein Geheimnis, dass man im Basketball auswärts hohe Führungen zu so einem frühen Zeitpunkt im Spiel nur schwer aufrecht erhalten kann, aber wir haben es den Ulmern deutlich zu leicht gemacht“, so Geschäftsführer Stephan Baeck. Statt mit einer Führung musste die Kölner Mannschaft mit einem Rückstand in die Halbzeitpause gehen.
Zwar kämpften sich die Kölner in der zweiten Halbzeit wieder zurück in die Partie, mit Jeremy Hunts Ausfall Mitte des dritten Viertels aber fehlte Drasko Prodanovic eine wichtige Option im Angriff. Ein unglücklicher Zusammenprall mit einem Gegenspieler bedeutete das frühzeitige Aus für den US-Amerikaner, der bis dahin mit 18 Punkten Topscorer seines Teams war. Erst kurz vor Ende des Spielviertels konnten die Kölner durch Punkte von Guido Grünheid und Robert Turner auf 73:67 verkürzen.
Im Schlussabschnitt lief dann Jamon Gordon zur Höchstform auf. Mit einem Assist nach dem nächsten verhalf er seinem Team, den Rückstand zu verkürzen. Die erste Führung in der zweiten Halbzeit wollte er sich aber nicht nehmen lassen. Mit einem sehenswerten Wurf aus der Mitteldistanz brachte er die 99ers mit 82:81 (38. Minute) in Front. Ulm konterte diesen Lauf der Kölner und führte 38 Sekunden vor dem Ende mit drei Punkten, bevor der Slowene Jasmin Catovic per Dreier zum 87:87 ausgleichen konnte. Mit der Antwort ließen die Ulmer allerdings nicht lange auf sich warten und gingen mit einem erfolgreichen Wurf jenseits der 6,25m-Linie postwendend und wenige Sekunden vor dem Ende mit 90:87 in Front – ein Vorsprung, den die Kölner nicht mehr aufzuholen vermochten.
Viel Zeit, den vergebenen Chancen nachzutrauern, bleibt der Mannschaft von Drasko Prodanovic nicht. Bereits am kommenden Samstag wartet mit der BG 74 Göttingen eines der Überraschungsteams der bisherigen Saison auf die Kölner, das erst einmal geschlagen werden will. „Göttingen hat eine unberechenbare Mannschaft, die zuletzt mit Siegen gegen Bonn und in Frankfurt auf sich aufmerksam machen konnte. Wie schon im letzten Jahr zeichnet sich die Mannschaft durch eine intensive Verteidigung aus, die es dem gegnerischen Angriff schwer macht, zu Punkten zu kommen. Wir müssen unsere Fehler minimieren und kontrolliert spielen, um eine Chance auf den Sieg zu haben“, so Drasko Prodanovic vor der Partie am Samstag.
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Mit einer starken Leistung konnte die Damenmannschaft der 99ers in der 2. Bundesliga einen ungefährdeten 76:62-Sieg (14:12, 19:6, 19:19, 24:25) gegen das Topteam OSC Osnabrück einfahren. "Heute konnten wir das erste Mal das zeigen, wozu wir eigentlich fähig sind", so ein sichtlich zufriedener Trainer Christian Mehrens. Die Osnabrückerinnen, die ohne Center-Spielerin Jessica Höötmann antraten, sahen sich einer hoch konzentrierten und schnell aufspielenden Kölner Mannschaft gegenüber, die von Beginn an führte und diese Vorsprung niemals abgab. Topscorerin der Kölnerinnen war Corinna Kirchner und Marlene Angol mit jeweils zwölf Zählern.
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