Giants Nördlingen
Düsseldorf hatte die größeren Riesen
Lomax am 26.10.2008 um 19:03
Ob es daran lag, dass Coach Andy Wagner seit Tagen seine Stimme verloren hatte oder ob der Sieg in Bamberg für die Nördlinger Giants eher als Bürde gewertet werden muss bleibt offen. Mit einer 60:79 – Niederlage kehrt der Aufsteiger von den Giants Düsseldorf zurück und muss, zumindest für die Hinrunde, den Giantsstatus an die gestrigen Gastgeber abtreten. Und die haben sich das auch verdient.
Es war nicht das Wochenende der Nördlinger. Was sich beim Heimspiel gegen die Braunschweiger vergangenen Freitag abzeichnete zog sich in Düsseldorf weiter durch wie ein roter Faden. Die gewohnte Intensität in der Verteidigung war wie weggeblasen, was Düsseldorf zu einer Dreierquote von 13 Treffern aus 27 Versuchen nutzte. Dabei zeichnete sich Matt Lottich alleine mit sechs erfolgreichen Würfen aus elf Versuchen aus und erschoß die Rieser beinahe alleine. Zuviel Platz hatte er und sein Kollege Brendan Winters, dem das Kunststück viermal aus acht Versuchen gelang. Aber auch 19 Ballverluste machten den Riesern das Siegen nicht leichter. Kurz: die Nördlinger schienen in Düsseldorf einfach überfordert.
Es begann gar nicht schlecht. Bis zum 15:12 (7. Min) hielt vor allem Varnie Dennis die Gäste im Spiel und holte sich nicht, wie in den Spielen zuvor, seine Fouls ab. Im Gegenteil: sechs Punkte von ihm liessen hoffen. Doch in der Verteidigung lag es im Argen. Die Rheinländer holten sich ein ums andere Mal den Offensivrebound und konnten relativ leicht einnetzen. Dazu vier Dreier alleine im ersten Viertel ergaben einen 22:14 – Viertelendstand.
Im zweiten Viertel knüpften die Gastgeber an ihr schwungvolles Spiel an. Nördlingen kam, wenn überhaupt, nur durch Freiwürfe zu zählbarem (32:19, 14.Min.). Als allerdings Lodrick Stewart in der 17. Minute einen Steal mit einem Korbleger abschloss und dabei noch gefoult wurde schienen die Bayern endlich geweckt worden zu sein. Ein 9:0-Lauf und zum Viertelende nochmal fünf Zähler von Denny Gibson und auf der Anzeigentafel stand nur noch ein freundliches 40:35.
Im dritten Viertel trieben die Gianst Nördlingen ihre Gastgeber lange Zeit vor sich her. In der 25. Minute war man bis auf einen Zähler (47:46), in der 27. Minute auf ein 52:51 dran. Doch zwei Dreier von Lottich und zum Viertelende einer von Bailey und die Düsseldorfer waren wieder davongezogen (64:52).
Im letzten Viertel gelang dem Aufsteiger gar nichts mehr. Acht Zähler brachten die Nachfolger des Rekordmeisters aus Leverkusen nicht mehr in Gefahr. Das Dreierfestival bei den neuen „Riesen vom Rhein“ ging weiter und die Rieser ergaben sich in ihr Schicksal. Der Sieg der Gastgeber ging auch in der Höhe volkommen in Ordnung, hatten sie doch jederzeit die Kontrolle über das Spiel. Auch gelang es ihnen, die Verteidigungssysteme ihrer Gäste immer wieder zu umlaufen und zu schönen Punkten zu kommen. Für die Nördlinger fängt die BBL nach einer Reihe von angenehmen Überraschungen nun richtig an. Am kommenden Samstag wird es nicht leichter, wenn die Mannschaft der Deutsche Bank Skyliners Frankfurt in die Hermann-Keßler-Halle kommt. Dann ist hoffentlich auch Coach Andy Wagner wieder fit.
Pressemitteilung: Giants Nördlingen (Thomas Lambertz)
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Es war nicht das Wochenende der Nördlinger. Was sich beim Heimspiel gegen die Braunschweiger vergangenen Freitag abzeichnete zog sich in Düsseldorf weiter durch wie ein roter Faden. Die gewohnte Intensität in der Verteidigung war wie weggeblasen, was Düsseldorf zu einer Dreierquote von 13 Treffern aus 27 Versuchen nutzte. Dabei zeichnete sich Matt Lottich alleine mit sechs erfolgreichen Würfen aus elf Versuchen aus und erschoß die Rieser beinahe alleine. Zuviel Platz hatte er und sein Kollege Brendan Winters, dem das Kunststück viermal aus acht Versuchen gelang. Aber auch 19 Ballverluste machten den Riesern das Siegen nicht leichter. Kurz: die Nördlinger schienen in Düsseldorf einfach überfordert.
Es begann gar nicht schlecht. Bis zum 15:12 (7. Min) hielt vor allem Varnie Dennis die Gäste im Spiel und holte sich nicht, wie in den Spielen zuvor, seine Fouls ab. Im Gegenteil: sechs Punkte von ihm liessen hoffen. Doch in der Verteidigung lag es im Argen. Die Rheinländer holten sich ein ums andere Mal den Offensivrebound und konnten relativ leicht einnetzen. Dazu vier Dreier alleine im ersten Viertel ergaben einen 22:14 – Viertelendstand.
Im zweiten Viertel knüpften die Gastgeber an ihr schwungvolles Spiel an. Nördlingen kam, wenn überhaupt, nur durch Freiwürfe zu zählbarem (32:19, 14.Min.). Als allerdings Lodrick Stewart in der 17. Minute einen Steal mit einem Korbleger abschloss und dabei noch gefoult wurde schienen die Bayern endlich geweckt worden zu sein. Ein 9:0-Lauf und zum Viertelende nochmal fünf Zähler von Denny Gibson und auf der Anzeigentafel stand nur noch ein freundliches 40:35.
Im dritten Viertel trieben die Gianst Nördlingen ihre Gastgeber lange Zeit vor sich her. In der 25. Minute war man bis auf einen Zähler (47:46), in der 27. Minute auf ein 52:51 dran. Doch zwei Dreier von Lottich und zum Viertelende einer von Bailey und die Düsseldorfer waren wieder davongezogen (64:52).
Im letzten Viertel gelang dem Aufsteiger gar nichts mehr. Acht Zähler brachten die Nachfolger des Rekordmeisters aus Leverkusen nicht mehr in Gefahr. Das Dreierfestival bei den neuen „Riesen vom Rhein“ ging weiter und die Rieser ergaben sich in ihr Schicksal. Der Sieg der Gastgeber ging auch in der Höhe volkommen in Ordnung, hatten sie doch jederzeit die Kontrolle über das Spiel. Auch gelang es ihnen, die Verteidigungssysteme ihrer Gäste immer wieder zu umlaufen und zu schönen Punkten zu kommen. Für die Nördlinger fängt die BBL nach einer Reihe von angenehmen Überraschungen nun richtig an. Am kommenden Samstag wird es nicht leichter, wenn die Mannschaft der Deutsche Bank Skyliners Frankfurt in die Hermann-Keßler-Halle kommt. Dann ist hoffentlich auch Coach Andy Wagner wieder fit.
Pressemitteilung: Giants Nördlingen (Thomas Lambertz)
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