Köln 99ers

Köln 99ers feiern ersten Heimsieg der Saison

Pucki am 25.10.2008 um 07:46

In einem packenden Spiel behielten die Köln 99ers gegen LTi Gießen 46ers am Ende die Nerven und gewannen mit 86:81 (16:20, 29:23, 22:22, 19:16). Ein überragender Jeremy Hunt (27) und ein erneut starker Yassin Idbihi (21) erzielten insgesamt 48 der 86 Kölner Punkte und hatten so entscheidenden Anteil am ersten Heimsieg. Für Headcoach Drasko Prodanovic allerdings war der Kampfgeist des gesamten Teams heute der Schlüssel zum Erfolg. „Wir haben heute deutlich gezeigt, dass wir das Spiel gewinnen wollten. Die Mannschaft hat hart trainiert und eine gute Einstellung gezeigt, das hat sich am Ende bezahlt gemacht“, so der Trainer auf der Pressekonferenz. Neben Hunt und Idbihi punktete Jasmin Catovic (13) zweistellig.

Die zahlreichen Zuschauer im EnergyDome erlebten von Beginn eine kampf- und defensivbetonte Partie. Mit einem schönen TipIn zum 4:4 (3. Minute) konnte Yassin Idbihi den ersten Glanzpunkt der Partie setzen. Auch im darauf folgenden Angriff wühlte der gebürtige Kölner unter den Körben und vollendet mit seinem unnachahmlichen Hakenwurf zum erneuten Ausgleich von 6:6 (5. Minute). Für Gießen war es vor allem Heiko Schaffartzik, der in der ersten Halbzeit aus allen Lagen traf und am Ende auf 21 Punkte kam. Nach Punkten von Maras im Fastbreak konnten sich die Gäste aus Gießen leicht absetzen und gingen 9:13 (8. Minute) in Führung. Zum Ende des ersten Abschnitts kämpften sich die Kölner wieder leicht heran und gingen mit einem Vier-Punkte-Rückstand von 16:20 in die Viertelpause.

Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts erwischten die Gießener zunächst den besseren Start. Mit einem krachenden Dunking eröffnete Corey Rouse das Viertel. Der jetzt eingewechselte Youngster Philipp Schwethelm brachte frischen Wind von der Bank und sorgte mit einem Mitteldistanzwurf und einem Dreipunktwurf nach Ballgewinn für einen 5:0 Lauf auf 21:22 aus Sicht der Gastgeber. Jetzt arbeitete Defensive endlich auch besser, übte Druck auf die Gießener aus und zwang die Gäste immer wieder zu überhasteten Abschlüssen und Ballverlusten. Daraus resultieren einfache Punkte und das Selbstverstrauen schien von Minute zu Minute zu wachsen. Jetzt war es Jasmin Catovic, der seinen ersten Dreier in der 13. Minute versenkte, und Julian Terrell tat es ihm mit schnellen fünf Punkten gleich. Schon wuchs der Kölner Vorsprung auf 33:26 und der höchsten Kölner Führung an. Wieder war es jedoch Heiko Schaffartzik, der mit zwei erfolgreichen Drei-Punkte-Würfen seine Gießener im Spiel hielt. Eine unglaubliche Quote von fünf von sechs Drei-Punkt-Würfen konnte der kleine Aufbauspieler mit dem Schlusspfiff aufweisen. Den Schlusspunkt mit dem Halbzeitpfiff setzte der am heutigen Abend beste Kölner Spieler. Mit einem akrobatischen Drei-Punkte-Wurf aus der Bedrängnis stellte Jeremy Hunt das Halbzeitergebnis von 45:43 her.

Wie er das zweite Viertel beendete, so begann er auch den dritten Spielabschnitt. Ein weiter Drei-Punkte-Wurf brachte die 48:43 Führung. Die Kölner behielten ihre aggressive Defensivarbeit des zweiten Spielabschnitts bei und schienen damit gewünschte Wirkung zu erzielen. Gießen wirkte verunsichert und fand in dieser Phase kein wirkliches Mittel gegen die solide arbeitenden Kölner. Nach unsportlichem Foul der Gießener verwandelte Robert Turner beide Freiwürfe und Zarryon Fereti beendet den zugesprochenen Angriff mit schönem Drive zum Korb und anschließendem Layup zur höchsten Kölner Führung (52:43, 22. Minute). Gießen wollte sich aber nicht so einfach geschlagen geben und nach einer Auszeit der Hessen wirkten die Angriffsbemühungen nun durchdachter. Mit schnellem Passspiel spielten sie die Kölner Verteidigung immer wieder aus und verkürzten mit einem Drei-Punkte-Wurf von Maurice Jeffers auf 54:51 (25. Minute). Kurz darauf war es erneut Corey Rouse, der wenige Sekunden vor Ende des dritten Viertels mit Dunking die erneute Führung der Gäste herstellte (58:59, 29. Minute). Aber hiervon ließen sich die Kölner Korbjäger nicht beeindrucken. Einen schnellen 9:4 Lauf beendete Idbihi nach mustergültigem Durchstecker von Robert Turner mit einem sehenswerten Layup zum 67:63 vor dem letzten Spielabschnitt.

Im letzten Viertel setzte sich die Kölner Mannschaft am Ende verdient durch und bewies immer wieder den vor der Partie beschworenen Team- und Kampfgeist. Stefan Nikolic erkämpfte sich den Ball durch gute Defense, sah den mitlaufenden Jasmin Catovic, der nur noch mit Layup abschließen musste. Die Kölner kämpften jetzt um jeden Ball und ein erneuter 10:3 Lauf bedeutete die Vorentscheidung der Partie. Gekrönt von einem spektakulären Block von Julien Terrell und dem anschließenden Drei-Punkte-Wurf von Jasmin Catovic aus dem Fastbreak. Die 99ers Fans feierten bereits den ersten Heimsieg der Saison, doch mussten sie am Ende zumindest für ein paar Angriffe zittern. Köln ging doch recht leichtfertig mit ihren Angriffsversuchen um und gab Gießen damit erneut die Chance, in die Partie zurückzukommen. Umeh verkürzte per Dreier auf 79:71 und Robert Maras im Nachsetzen auf 81:77. Wichtige Ballgewinne von Guido Grünheid in der Schlussphase, das zweite unsportliche Foul und die damit verbundene Disqualifikation von Schaffartzik bedeuteten dann aber doch den am Ende verdienten Sieg der Kölner, wenngleich so mancher Freiwurf zum Ende nicht sein Ziel fand. Nach 40 Minuten waren die Köln 99ers mit 86:81 der verdiente Sieger am Freitagabend und fährt nun gestärkt am Sonntag nach Bonn zum Derby.

Pressemitteilung: Köln 99ers

0 Kommentare

 

3 Mitglieder
26 Gäste online

Anmeldung

Benutzeranmeldung

Registrieren

Passwort vergessen?

Schönen-Dunk bei FacebookSchönen-Dunk bei TwitterSchönen-Dunk-Newsfeed BIG - Basketball in Germany
 

Werbung

Werbung