Giants Nördlingen
Das Ende einer Serie - TBB Trier gewinnt im Ries
Lomax am 12.10.2008 um 11:51
Die ganze Aktienwelt stöhnt unter der Finanzkrise. Die ganze Welt? Nein! Eine von nur schwer beugsamen Basketballern bevölkerte Stadt im Westen Bayerns,an der Grenze zu Baden-Württemberg gelegen, hört nicht auf, weiter Aktien seiner Giants Nördlingen AG in den Umlauf zu bringen. Und diese Aktien entwickeln sich zu echten value Aktien, zu wertvollen Aktien. Denn auch nach der 68:74-Niederlage gegen die TBB Trier steht der Aufsteiger Giants Nördlingen zur Überraschung vieler Analysten mit nun 6:2 - Punkten nach dem vierten Spieltag immer noch im oberen Tabellendrittel.
Auch wenn es nach der ersten Niederlage nach 20 Spielen ein etwas anderes Magengefühl war und man weiß, dass nun der Ernst des Basketballlebens beginnt, so richtig traurig war nach der Niederlage gegen Trier niemand. Es war beinahe ein typisches Spiel der Rieser, die mal knapp hinten, dann mal knapp vorne lagen. 12 Mal wechstelte die Führung in dem Spiel und am Ende stand die TBB Trier als verdienter Sieger fest. Wie befürchtet, hatten die Rieser lediglich in der Rubrik Rebounds die Nase vorne, was auch die Statistiken vor dem Spiel schon aussagten. Gespannt war man auf das Duell des besten Korbschützen der Liga, dem Trierer Christopher Copeland und Nördlingens Omari Westley, welches mit leichten Vorteilen für den Gast endete. Doch auch das Match up beider Guards, Derek Raivio und Nördlingens Osvaldo Jeanty war eine interessante Geschichte. Letztendlich: 21 Punkte des Trierer Spielmachers gaben mit den Ausschlag in Richtung Mosel.
Ebenfalls einen starken Auftritt hatte der Gästecenter Maksym Shtein, der häufig Anspielpartner des stark bewachten Copeland war und mit 16 Punkten einen großen Anteil am Gästesieg hatte. Bei den Nördlingern konnte erneut hoher Einsatz und große Spielfreude von den knapp 2300 Zuschauern beklatscht werden. Monta McGhee, erneut gut aufgelegt, war bester Nördlinger Scorer und schrammte nur knapp an einem erneuten Double-Double, seinem Dritten, vorbei. Beinahe zum X-Faktor wurde Avi Kazarnovski, der mit acht Punkten in Folge im zweiten Viertel seine Farben im Spiel hielt (30:29, 14. Minute). In der gleichen Minute kassierte Omari Westley aber bereits sein drittes Foul gegen Copeland und musste auf die Bank.
Das dritte Viertel hatte es dann in sich. Allein in diesem Durchgang wurde die Führung sechsmal zwischen beiden Teams hin- und hergewechselt. Dabei wurde den Verteidigungsexperten von diversen Zonensystemen bis hin zur Ganzfeldpresse das volle Programm vorgeführt, und das von beiden Mannschaften. Mit dem 55:59 bei Viertelende blieben die Kraterboys ihren Gästen im Nacken die sich bei ihrem Center Shtein und seinen neun Punkten in diesen zehn Minuten hochzogen. Schon kurz nach Beginn des letzten Viertels holte sich Kazarnovski sein drittes und Shtein sein viertes Foul ab. Shtein wurde ausgewechselt doch aus diese Phase konnten die Nördlinger kein Kapital schlagen.
Man agierte zu hektisch und der Abschluß wirkte oft unkonzentriert. Die Folge war ein 55:65-Rückstand in der 35. Minute. Omari Westley nach vier für Nördlingen punktlosen Minuten und Osvaldo Jeanty schoben die Rieser wieder an (61:65, 38. Minute) und der zurückgekehrte Shtein bekam sein fünftes Foul und war aus dem Spiel. Erneut Jeanty kontne durch zwei Freiwürfe auf 63:65 verkürzen und viele fühlten sich an das Tübingenspiel erinnert, als zum Ende die Nördlinger durchstarteten. Doch einem Dreier von Triers Riley, zwei Punkten von Dennis und einen weiteren Dreier von Gästespieler Richardson zum 65:71 (39.Minute) folgte dann der Einbruch der Gastgeber. Aus sechs Nördlinger Freiwürfen konnten lediglich drei Punkte erzielt werden, die letzten vier Freiwüfe der Trierer wurden dagegen mit drei Punkten bestraft.
Die Trierer haben das Spiel verdient gewonnen, weil sie zur rechten Zeit den durchaus großen Druck der Nördlinger standhalten konnten. Die Nördlinger können sich ihrerseits nicht beschweren: dass die Serie und auch die immer wieder vorhandene und auch für knappe Spiele notwendige Glückssträhne einmal reissen würde war klar. Diesmal hat es einfach nicht gereicht. Das wussten auch die Zuschauer, die keineswegs enttäsucht den Heimweg antraten. Sie hatten ein spannendes und dramatisches Spiel gesehen. 20 Nördlinger Siege in Folge verwöhnen und nun geht es bei Null wieder los. Laut Coach Andy Wagner soll das bereits nächste Woche beim Auswärtsspiel in Bamberg beginnen. Eine furchtlose Ansage des jüngsten Trainers der Liga, der volles Vertrauen zu seinem Team und zu den Fans hat. Übrigens können Aktien der Giants Nördlingen AG weiterhin erworben werden, ganz risikolos, provisionsfrei und börsenunabhängig in der Geschäftsstelle …
Pressemitteilung: Gianst Nördlingen (Thomas Lambertz)
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Auch wenn es nach der ersten Niederlage nach 20 Spielen ein etwas anderes Magengefühl war und man weiß, dass nun der Ernst des Basketballlebens beginnt, so richtig traurig war nach der Niederlage gegen Trier niemand. Es war beinahe ein typisches Spiel der Rieser, die mal knapp hinten, dann mal knapp vorne lagen. 12 Mal wechstelte die Führung in dem Spiel und am Ende stand die TBB Trier als verdienter Sieger fest. Wie befürchtet, hatten die Rieser lediglich in der Rubrik Rebounds die Nase vorne, was auch die Statistiken vor dem Spiel schon aussagten. Gespannt war man auf das Duell des besten Korbschützen der Liga, dem Trierer Christopher Copeland und Nördlingens Omari Westley, welches mit leichten Vorteilen für den Gast endete. Doch auch das Match up beider Guards, Derek Raivio und Nördlingens Osvaldo Jeanty war eine interessante Geschichte. Letztendlich: 21 Punkte des Trierer Spielmachers gaben mit den Ausschlag in Richtung Mosel.
Ebenfalls einen starken Auftritt hatte der Gästecenter Maksym Shtein, der häufig Anspielpartner des stark bewachten Copeland war und mit 16 Punkten einen großen Anteil am Gästesieg hatte. Bei den Nördlingern konnte erneut hoher Einsatz und große Spielfreude von den knapp 2300 Zuschauern beklatscht werden. Monta McGhee, erneut gut aufgelegt, war bester Nördlinger Scorer und schrammte nur knapp an einem erneuten Double-Double, seinem Dritten, vorbei. Beinahe zum X-Faktor wurde Avi Kazarnovski, der mit acht Punkten in Folge im zweiten Viertel seine Farben im Spiel hielt (30:29, 14. Minute). In der gleichen Minute kassierte Omari Westley aber bereits sein drittes Foul gegen Copeland und musste auf die Bank.
Das dritte Viertel hatte es dann in sich. Allein in diesem Durchgang wurde die Führung sechsmal zwischen beiden Teams hin- und hergewechselt. Dabei wurde den Verteidigungsexperten von diversen Zonensystemen bis hin zur Ganzfeldpresse das volle Programm vorgeführt, und das von beiden Mannschaften. Mit dem 55:59 bei Viertelende blieben die Kraterboys ihren Gästen im Nacken die sich bei ihrem Center Shtein und seinen neun Punkten in diesen zehn Minuten hochzogen. Schon kurz nach Beginn des letzten Viertels holte sich Kazarnovski sein drittes und Shtein sein viertes Foul ab. Shtein wurde ausgewechselt doch aus diese Phase konnten die Nördlinger kein Kapital schlagen.
Man agierte zu hektisch und der Abschluß wirkte oft unkonzentriert. Die Folge war ein 55:65-Rückstand in der 35. Minute. Omari Westley nach vier für Nördlingen punktlosen Minuten und Osvaldo Jeanty schoben die Rieser wieder an (61:65, 38. Minute) und der zurückgekehrte Shtein bekam sein fünftes Foul und war aus dem Spiel. Erneut Jeanty kontne durch zwei Freiwürfe auf 63:65 verkürzen und viele fühlten sich an das Tübingenspiel erinnert, als zum Ende die Nördlinger durchstarteten. Doch einem Dreier von Triers Riley, zwei Punkten von Dennis und einen weiteren Dreier von Gästespieler Richardson zum 65:71 (39.Minute) folgte dann der Einbruch der Gastgeber. Aus sechs Nördlinger Freiwürfen konnten lediglich drei Punkte erzielt werden, die letzten vier Freiwüfe der Trierer wurden dagegen mit drei Punkten bestraft.
Die Trierer haben das Spiel verdient gewonnen, weil sie zur rechten Zeit den durchaus großen Druck der Nördlinger standhalten konnten. Die Nördlinger können sich ihrerseits nicht beschweren: dass die Serie und auch die immer wieder vorhandene und auch für knappe Spiele notwendige Glückssträhne einmal reissen würde war klar. Diesmal hat es einfach nicht gereicht. Das wussten auch die Zuschauer, die keineswegs enttäsucht den Heimweg antraten. Sie hatten ein spannendes und dramatisches Spiel gesehen. 20 Nördlinger Siege in Folge verwöhnen und nun geht es bei Null wieder los. Laut Coach Andy Wagner soll das bereits nächste Woche beim Auswärtsspiel in Bamberg beginnen. Eine furchtlose Ansage des jüngsten Trainers der Liga, der volles Vertrauen zu seinem Team und zu den Fans hat. Übrigens können Aktien der Giants Nördlingen AG weiterhin erworben werden, ganz risikolos, provisionsfrei und börsenunabhängig in der Geschäftsstelle …
Pressemitteilung: Gianst Nördlingen (Thomas Lambertz)
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