ProB

Mit neuen Kräften zu alten Erfolgen

Pucki am 01.10.2008 um 22:33

Elf Jahre nach dem Rückzug aus dem deutschen Profi-Basketball meldet sich die TG Renesas Landshut an diesem Wochenende in der 2.Bundesliga zurück. Die Mannschaft von Trainer Robert Scheinberg hat Ihr Gesicht zur Aufstiegssaison komplett verändert und will mit einem runderneuerten Kader an so erfolgreiche Zeiten wie den Aufstieg in die Basketball-Bundesliga 1995 anknüpfen. Aus dem Vorjahreskader blieben lediglich Center Jochen Losch und Publikumsliebling Alexei Bondar an der Sandnerstraße.

Die Neuzugänge lassen allerdings durchaus darauf hoffen, dass die Fans der TG Renesas auch in dieser Saison spektakuläre Spiele und auch viele Siege im Sportzentrum West bejubeln können. „Unser Saisonziel ist es möglichst frühzeitig den Klassenerhalt zu schaffen. Ich denke, das wir mit unserem Kader schon ganz ordentlich mithalten können“, wagt Scheinberg eine Saisonprognose. Mit Mirko Virijevic wurde einer der besten Center der Liga vom FC Bayern München nach Niederbayern gelotst. Weitere Stabilität sollen auch der Schweizer Nationalspieler Niels Matter und Aufbauspieler Eric Lane der Mannschaft verleihen. Beim US-amerikanischen Point Guard, der einer der Wunschspieler von Robert Scheinberg war, sind nur noch letzte Vertragsdetails zu klären. Seine Verpflichtung gilt aber als sicher. Aus Österreich machten gleich zwei Spieler den Sprung hinüber nach Landshut. Michael Stockhammer wechselt aus Wien an die Isar, während Tamal Forchion vom Zweitligisten Dornbirn kommt. Der 2,00 Meter-Mann soll vor allem mit seiner Athletik und körperlichen Robustheit unter dem Korb für klare Verhältnisse sorgen. Darüber hinaus kehrt Fabian Kirchhoff vom USC Heidelberg aus der ProA zur TG zurück. Komplettiert wird der Kader durch die vier ehemaligen Jugendspieler Andreas Goderbauer, Johannes Kriegereit, Michael Hoffmann und Igor Jurakic.

Insgesamt kämpfen in der Pro B 16 Teams um die ersten beiden Tabellenplätze, die zum Aufstieg zur Pro A berechtigen. Die letzten vier Mannschaften müssen den bitteren Gang in die Regionalliga antreten. Vor dieser Saison wurde eine neue Regelung in der Pro B verabschiedet, nach der zu jedem Zeitpunkt des Spiels zwei deutsche Spieler auf dem Feld stehen müssen. Sie werden durch eine kleine Deutschlandflagge auf dem Trikot kenntlich gemacht.

Bevor es nun erstmals um Pro B-Punkte geht, brachte die TG Renesas eine umfangreiche Vorbereitung hinter sich, die aber nicht frei von Komplikationen war. Besonders das Verletzungspech machte Scheinberg immer wieder zu schaffen. So fiel Jochen Losch bisher komplett aus und auch Tamal Forchion stand zuletzt wegen einer Bauchmuskelzerrung nicht zur Verfügung. Dennoch zeigte man in der Vorwoche beim Pokal-Aus gegen das ambitionierte Pro A-Team vom FC Bayern München schon phasenweise eine sehr ansprechende Leistung, mit der man sich sicherlich nicht verstecken muss. Wie die aktuelle Form wirklich ist, wird man spätestens am Sonntagabend gegen 20 Uhr wissen, wenn die ersten beiden Pro B-Spiele in der Geschichte der TG Renesas vorbei sind – und die werden gleich zu einer echten Standortbestimmung, denn es wartet ein Ausflug ins Raubtiergehege der Pro B.

Zum Auftakt gegen Tiger und Löwen

Zwei ausnehmend bissige Kontrahenten fordern die TG Renesas Landshut am ersten Wochenende in der Pro B heraus. Am Freitag sind die Landshuter zunächst bei Mitaufsteiger UBC Hannover Tigers (20 Uhr/UBC Dome) zu Gast, ehe dann am Sonntag die Hertener Löwen im Sportzentrum West (18 Uhr). Liganeuling Hannover ist erst in allerletzter Sekunde in die Pro B aufgenommen worden und ist damit die große Unbekannte der Liga. Mit dem Sprung in die 2.Liga setzten die Tigers einen unglaublichen Höhenflug fort und feierten nach der Vereinsgründung den sechsten Aufstieg in Folge. „Die Mannschaft, die wir derzeit haben, kann in der 2.Liga mitspielen. Aber das ist nicht unser Ziel. Wir wollen oben dabei sein und wollen am siebten Aufstieg“, übt sich Trainer Michael Goch keinesfalls in Bescheidenheit.

Sonntagsgegner Herten beendete die Vorsaison auf dem sechsten Tabellenplatz der Pro B. Nach einem katastrophalen Rückrunde, zeigten die Löwen in der Rückrunde ihre Krallen und schafften es doch noch bis ins obere Drittel der Liga. Nach dem Verlust etlicher Leistungsträger im Sommer mussten Manager Dirk Ewald und Coach Anton Mirolybov einen hohen Aufwand betreiben, um einen schlagkräftigen Kader zusammenzustellen. „Vermeiden wir einen so katastrophalen Start wie im vergangenen Jahr können wir sicher oben mitspielen“, so Ewald.

Pressemitteilung: TG Renesas Landshut

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