TXU Energie B'schweig
Just one step was missing - Braunschweig verliert Spitzenspiel
CiJay86 am 03.11.2002 um 18:31
Vorweg: Die Halle war erstmals in dieser Saison restlos ausverkauft. Es sollte der fulminante Basketballabend der Saison werden. Das Märchen sollte weiter geschrieben werden. Und das Spiel versprach vor allem auch an Spannung über lange Zeit dem in nichts nachzustehen. Braunschweig hielt in allen Belangen mit, agierte in den entscheidende Momenten unglücklich, sodass das Spiel leider mit 67:80 verloren ging. Zu hoch, wenn man sich den Spielverlauf genauer anschaut.
Schon von Anfang an kribbelte alles. Dazu beigetragen hat der bewegende Einlauf aller TXU-Spieler, selbst die Verletzten "kämpften" sich beispiellos in das Rund der Volkswagenhalle. Dazu gab es einen ehrfürchtigen, tosenden, unvergleichlichen Applaus.
Von Anfang bis Ende machten die heimischen Zuschauer der eigenen Mannschaft Dampf unter dem Hintern, feuerte an, was ging. Die Basketballer wollten es dem Publikum zurückgeben, und das um jeden Preis. In einem schnellen, dynamischen, temporeichen und dennoch fehlerreichen Spiel dominerte Kampf in der Defenese. Angeführt von dem abermals überragenden Firic blieb Braunschweig dicht den ALBAtrossen auf dem Fersen. Die Defense der Braunschweiger war eigentlich besser, dennoch vergab man desöfteren durch eine ungewohnt schlechte Wurfauswahl schnell den Ballbesitz. ALBA kam oft zu den leichteren Punkten.
Im 2. Quarter kam Braunschweig immer besser in Fahrt. Mittlerweile wusste ALBA kaum ein Mittel gegen die starke Defense. Allerdings kamen tragischer Weise die schlechten Schiedsrichter zum Vorschein. Einige herbe Fehlentscheidungen, vor allem gegen Szymon, brachten das Braunschweiger Team aus der Reserve. Zwar stachelte es die Mannen von Ken Scalabroni in der Verteidigung an, ebenso das Publikum, dennoch agierte man in der Offense zu hektisch. Die Folge war die bisher schlechteste Offense-Leistung Braunschweigs in der Saison, die schlechte Wurfquote trug deutlich dazu bei. Nichtsdestotrotz kämpfte sich TXU nochmal auf 4 Punkte heran, hielt das Spiel abermals offen.
Im 3. Quarter ein ähnliches Spielchen. Der Kampf domierte weiterhin, ALBA agierte unfair, provozierte Schiedsrichter und Gegner durch vorgetäuschte Offensefouls. Desöfteren pfiffen die schlechten Schiedsrichter sogar, und ermöglichten ALBA das Halten der Führung. Firic, der nun zusehends mit seinen Kräften zu tun hatte, wurde durch einen langsam besser werdenen Lisicky vertreten. Die Partie blieb weiter spannend, noch war die Hoffnung beim Publikum.
Im 4. und entscheidenen Spielviertel sollte der grosse Showdown, der Krimi seine Fortsetzung finden. Braunschweig zeigte hochmotiviert weiter Kampfklasse, konnte sich durch 3er von Blom und Lisicky wieder herankämpfen. Enttäuschend die Leistung von Ex-NBA-Center Palmer. Er vergab viele leichte Korbleger. ALBA nutzte dies' kaltschnäuzig und netzte im Gegenzug gewoht sicher ein. Zu allen Unguntsten scheiterten die nun völlig desolat offensiv agierenden Braunschweiger an der Freiwurflinie, während ALBA die eigenen weiter unbeeindruckt versenkte. Es keimte noch ein letzte Mal die Hoffnung, als Larkio einen Steal herausholte und vorne 3 Offensivrebounds geholt wurden. Alle freistehenden 3er wurden vergeben. Im Gegenzug punktete ALBA leicht. Der letzte Hoffnungsschimmer funkte, als Lisicky darauffolgend ebenso mit 3 abschloss. Die Halle bebte. Noch 2:30 zu spielen, jedoch antwortete "DC" Collins von ALBA mit einem 3er direkt ins Gesicht seines Gegenspielers. ALBA lag mit 5 vorne und schien nun den Braunschweiger Bann gebrochen zu haben. Die Kraft fehlte, Braunschweig versuchte nochmal alles, traf jedoch nicht mehr in den Korb der ALBAtrosse. ALBA gewann nun das Spiel durch die bessere Cleverness und mal wieder durch die tüchtige Mithilfe der Schiedsrichter. Braunschweig hat dennoch sehr gut gespielt, besonders in der Defense. Es war bisher das schlechteste Saisonspiel von Braunschweig. So richtig schlecht war es jedoch nicht. Es fehlte das Glück in der Offense, viele Bälle, die schon in den Korb schauten, fielen wieder heraus. Es fehlte auch an der Integration der neuen. Palmer, eine einzige Enttäuschung in der Offensive, konnte dennoch in der Defense überzeugen. Dan Earl, frisch angereist, erhielt zunächst wenig Spielzeit und wurde dann ins kalte Nass geworfen. Er versuchte gewiss zu wenig, wollte das Fehlerrisiko vermeiden. Es war leider zu wenig, und so reichten die Schultern vornehmlich von Firic und Lisicky nicht aus, um diese Last zu tragen, die Hoffnung von 7.000 Zuschauern zu erfüllen.
Die Defense war sehr gut, besser noch als die von ALBA. Die Wurfquote in der Offensive war dürftig und zeigt die fehlende Coolness der TXU-Mannen. Es fehlte noch der Mut, mehr aus der Distanz zu machen, es fehlte der letzte Kick beim Zusammenspiel, beim Passspiel, was in den letzten Spielen noch da war, als die jetzigen Verletzten fit waren. Es fehlte der letzte Schritt, the last step toward a great Team. Das Spiel gibt Auftrieb und bedeutet keineswegs das Ende des Märchens. Der Sieg war durchaus möglich und das Endresultat ist in seiner Höhe zu hoch ausgefallen. Kopf hoch Braunschweig, mit dieser Truppe ist ein Sieg gegen ALBA sicher bald möglich!!...
Punkteverteilung bei TXU:
Firic: 18
Palmer: 8
Blom: 23
Earl: 2
Lisicky: 13
Larkio: 3
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Schon von Anfang an kribbelte alles. Dazu beigetragen hat der bewegende Einlauf aller TXU-Spieler, selbst die Verletzten "kämpften" sich beispiellos in das Rund der Volkswagenhalle. Dazu gab es einen ehrfürchtigen, tosenden, unvergleichlichen Applaus.
Von Anfang bis Ende machten die heimischen Zuschauer der eigenen Mannschaft Dampf unter dem Hintern, feuerte an, was ging. Die Basketballer wollten es dem Publikum zurückgeben, und das um jeden Preis. In einem schnellen, dynamischen, temporeichen und dennoch fehlerreichen Spiel dominerte Kampf in der Defenese. Angeführt von dem abermals überragenden Firic blieb Braunschweig dicht den ALBAtrossen auf dem Fersen. Die Defense der Braunschweiger war eigentlich besser, dennoch vergab man desöfteren durch eine ungewohnt schlechte Wurfauswahl schnell den Ballbesitz. ALBA kam oft zu den leichteren Punkten.
Im 2. Quarter kam Braunschweig immer besser in Fahrt. Mittlerweile wusste ALBA kaum ein Mittel gegen die starke Defense. Allerdings kamen tragischer Weise die schlechten Schiedsrichter zum Vorschein. Einige herbe Fehlentscheidungen, vor allem gegen Szymon, brachten das Braunschweiger Team aus der Reserve. Zwar stachelte es die Mannen von Ken Scalabroni in der Verteidigung an, ebenso das Publikum, dennoch agierte man in der Offense zu hektisch. Die Folge war die bisher schlechteste Offense-Leistung Braunschweigs in der Saison, die schlechte Wurfquote trug deutlich dazu bei. Nichtsdestotrotz kämpfte sich TXU nochmal auf 4 Punkte heran, hielt das Spiel abermals offen.
Im 3. Quarter ein ähnliches Spielchen. Der Kampf domierte weiterhin, ALBA agierte unfair, provozierte Schiedsrichter und Gegner durch vorgetäuschte Offensefouls. Desöfteren pfiffen die schlechten Schiedsrichter sogar, und ermöglichten ALBA das Halten der Führung. Firic, der nun zusehends mit seinen Kräften zu tun hatte, wurde durch einen langsam besser werdenen Lisicky vertreten. Die Partie blieb weiter spannend, noch war die Hoffnung beim Publikum.
Im 4. und entscheidenen Spielviertel sollte der grosse Showdown, der Krimi seine Fortsetzung finden. Braunschweig zeigte hochmotiviert weiter Kampfklasse, konnte sich durch 3er von Blom und Lisicky wieder herankämpfen. Enttäuschend die Leistung von Ex-NBA-Center Palmer. Er vergab viele leichte Korbleger. ALBA nutzte dies' kaltschnäuzig und netzte im Gegenzug gewoht sicher ein. Zu allen Unguntsten scheiterten die nun völlig desolat offensiv agierenden Braunschweiger an der Freiwurflinie, während ALBA die eigenen weiter unbeeindruckt versenkte. Es keimte noch ein letzte Mal die Hoffnung, als Larkio einen Steal herausholte und vorne 3 Offensivrebounds geholt wurden. Alle freistehenden 3er wurden vergeben. Im Gegenzug punktete ALBA leicht. Der letzte Hoffnungsschimmer funkte, als Lisicky darauffolgend ebenso mit 3 abschloss. Die Halle bebte. Noch 2:30 zu spielen, jedoch antwortete "DC" Collins von ALBA mit einem 3er direkt ins Gesicht seines Gegenspielers. ALBA lag mit 5 vorne und schien nun den Braunschweiger Bann gebrochen zu haben. Die Kraft fehlte, Braunschweig versuchte nochmal alles, traf jedoch nicht mehr in den Korb der ALBAtrosse. ALBA gewann nun das Spiel durch die bessere Cleverness und mal wieder durch die tüchtige Mithilfe der Schiedsrichter. Braunschweig hat dennoch sehr gut gespielt, besonders in der Defense. Es war bisher das schlechteste Saisonspiel von Braunschweig. So richtig schlecht war es jedoch nicht. Es fehlte das Glück in der Offense, viele Bälle, die schon in den Korb schauten, fielen wieder heraus. Es fehlte auch an der Integration der neuen. Palmer, eine einzige Enttäuschung in der Offensive, konnte dennoch in der Defense überzeugen. Dan Earl, frisch angereist, erhielt zunächst wenig Spielzeit und wurde dann ins kalte Nass geworfen. Er versuchte gewiss zu wenig, wollte das Fehlerrisiko vermeiden. Es war leider zu wenig, und so reichten die Schultern vornehmlich von Firic und Lisicky nicht aus, um diese Last zu tragen, die Hoffnung von 7.000 Zuschauern zu erfüllen.
Die Defense war sehr gut, besser noch als die von ALBA. Die Wurfquote in der Offensive war dürftig und zeigt die fehlende Coolness der TXU-Mannen. Es fehlte noch der Mut, mehr aus der Distanz zu machen, es fehlte der letzte Kick beim Zusammenspiel, beim Passspiel, was in den letzten Spielen noch da war, als die jetzigen Verletzten fit waren. Es fehlte der letzte Schritt, the last step toward a great Team. Das Spiel gibt Auftrieb und bedeutet keineswegs das Ende des Märchens. Der Sieg war durchaus möglich und das Endresultat ist in seiner Höhe zu hoch ausgefallen. Kopf hoch Braunschweig, mit dieser Truppe ist ein Sieg gegen ALBA sicher bald möglich!!...
Punkteverteilung bei TXU:
Firic: 18
Palmer: 8
Blom: 23
Earl: 2
Lisicky: 13
Larkio: 3
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