BBL

BBL-Awards: Triumphe für Bobby Brown und Philipp Schwethelm

Pucki am 22.04.2008 um 11:36

Dass beim Tabellenführer der Basketball Bundesliga (BBL), ALBA Berlin, gerade die „kleinen“ Spieler groß auftrumpfen, ist längst kein Geheimnis mehr. Ob Julius Jenkins, Bobby Brown oder Immanuel McElroy: Die drei US-Guards mit hohem Offensiv-Potenzial sind jederzeit in der Lage, die Rolle des Go-to-Guys einzunehmen. Und so verwundert es nicht, dass Jenkins und McElroy im Rahmen eines Playoff-Heimspiels mit dem BBL-Ehrenring ausgezeichnet werden – als Anerkennung für ihre Wahl zum „Best Offensive Player“ (Jenkins) beziehungsweise „Best Defensive Player“ (McElroy) der Saison 2007/2008. Indes: Der zum Guard-Trio gehörende Bobby Brown braucht sich nicht zu grämen, denn auch er bekommt einen BBL-Ehrenring überreicht. Schließlich wurde der aktuell zweitbeste Korbjäger der „Albatrosse“ von den 18 Chef-Trainern der BBL-Klubs und ausgewählten Medienvertretern zum „Newcomer of the Year“ gekürt.


Der 23-jährige Spielmacher, der vor Saisonbeginn von der Cal State Fullerton University an die Spree gekommen war, setzte sich in dieser Kategorie mit 47 Punkten knapp gegenüber dem Zweitplatzierten Caleb Green (TBB Trier, 40 Punkte) und dem Dritten, Matt Haryasz (Eisbären Bremerhaven, 37 Punkte), durch. Voraussetzungen für die Teilnahme an der Wahl zum „Newcomer of the Year“ waren, dass die Spieler dem Jahrgang 1983 oder jünger angehören und ihre erste BBL-Saison absolvieren. Brown tritt die Nachfolge von Je’Kel Foster an, der in der vergangenen Spielzeit, als er noch bei EnBW Ludwigsburg unter Vertrag stand, mit dem Titel bedacht wurde.


Der Titel „Rookie of the Year“ geht in dieser Saison an Philipp Schwethelm. Der 2,00 Meter große Guard, seit 2005 in Diensten der Köln 99ers und aus der eigenen Jugend hervorgegangen, setzte sich bei der Wahl mit großem Vorsprung (34 Punkte) vor dem zum erweiterten Kreis der A-Nationalmannschaft gehörenden Tim Ohlbrecht (Brose Baskets) und Marko Keselj, ebenfalls Köln 99ers, durch. Auf Schwethelm, der variabel auf den Außenpositionen eingesetzt werden kann, entfielen 79 Punkte. Für Ohlbrecht wurden 45 Punkte notiert, für den Serben Keselj 41 Punkte. Der am 1. Mai dieses Jahres 19 Jahre alt werdende Schwethelm gehörte zu jener Kölner Mannschaft, die in der Saison 2005/2006 Deutscher Meister wurde und die in der Saison 2006/2007 den BBL-Pokal gewann. Zudem ist Schwethelm, der die Nachfolge von Nicolai Simon (ALBA Berlin) antritt, Mitglied der U18-Nationalmannschaft des Deutschen Basketball Bundes (DBB).


Im Gegensatz zur NBA verzichtet die BBL darauf, dass ein „Rookie“ tatsächlich seine erste Saison in der Beletage absolviert. Entscheidendes Kriterium war somit, dass die Spieler Jahrgang 1986 oder jünger sein mussten. Die Ehrungen für die beiden BBL-Award-Gewinner werden im Rahmen eines der nächsten Heimspiele ihrer jeweiligen Klubs vorgenommen.

Am morgigen Mittwoch gibt die BBL die Gewinner in den Kategorien „Most Valuable Player“ und „Coach of the Year“ sowie das BBL-First- und BBL-Second-Team bekannt.

Pressemitteilung: Basketball Bundesliga

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