Eisbären Bremerhaven
Eisbären stoppen die EWE Baskets
Pucki am 20.04.2008 um 20:10
Die Eisbären Bremerhaven haben am Sonntag einen wichtigen Sieg im Kampf um die Playoffs in der Basketball-Bundesliga eingefahren. Vor der Rekordkulisse von 9450 Zuschauern im Bremer AWD Dome - so viele Besucher kamen in dieser Saison zu keinem anderen Spiel in der Basketball-Bundesliga - bezwangen die Seestädter den Nordrivalen EWE Baskets Oldenburg mit 73:68 (43:38) und stoppten gleichzeitig die Siegesserie der Gäste, die 10 Partien in Folge ohne Niederlage geblieben waren. Erfolgreichste Werfer der Eisbären, die durch eine geschlossene Teamleistung überzeugten und in der Tabelle weiter auf Platz 8 rangieren, waren "Mister Double-Double" Anthony Tolliver (19 Punkte/11 Rebounds), Matt Haryasz (13 Punkte) und Brian Brown (12).
Die ersten zwei Minuten gingen klar an die Gäste aus Oldenburg, die nach einem Blitzstart schnell mit 7:0 führten. Doch die Eisbären ließen sich davon nicht beeindrucken und konterten ihrerseits mit einem 10:0-Lauf zum 10:7. Vor allem die beiden "Langen" Anthony Tolliver und Matt Haryasz fanden schnell ihr Händchen und sorgten für die erste Führung der Gastgeber, die nun auch in der Verteidigung eine Schippe drauflegten. Für das I-Tüpfelchen unter ein aus Eisbären-Sicht gelungenes erstes Viertel sorgte Spielmacher Brian Brown, der 3 Sekunden vor der Viertelsirene einen Fastbreak kompromisslos per Dunking im Netz der EWE Baskets versenkte und auch den fälligen Bonusfreiwurf nach einem Foul von Rickey Paulding zum 21:13 versenkte.
Auch im zweiten Viertel lief für die Bremerhavener, abgesehen von den vielen Fehlversuchen aus der Distanz, alles nach Plan. Angeführt vom gut aufgelegten Brown, der nach 14 Minuten einen weiteren Ballgewinn zur 32:21-Führung nutzte, bauten die Eisbären ihren Vorsprung langsam aber sicher weiter aus. Die Baskets wussten sich in dieser Phase nur noch mit Fouls zu helfen, fanden Mitte des zweiten Viertel aber durch Kampf zurück in ihren Rhythmus. Zwei Dreier von Miladin Pekovic und Jasmin Perkovic brachten die Oldenburger schlagartig zurück ins Geschäft. Ein Dreipunktspiel von Jason Gardner, der das Heft nun maßgeblich in die Hand nahm, ließ den Vorsprung der Eisbären wieder auf 5 Zähler schmelzen. Beim Stand von 43:38 ging es in die Halbzeitpause.
Ein 9:0-Lauf Mitte des dritten Spielabschnitts, abgeschlossen durch einen Zweier von Rickey Paulding, verschaffte den Oldenburger erstmals seit dem Auftaktviertel wieder eine knappe Führung (48:51). Das Momentum war eindeutig auf Seiten der Baskets, aber die Eisbären schlugen wie schon in der Anfangsphase des Spiels eiskalt zurück. Ein Mitteldistanzwurf von Nate Funk und zwei Dreier von Tony Bobbitt sowie Ivars Timermanis ließen das Pendel wieder zu Gunsten der Gastgeber ausschlagen. Mit einem hauchdünnen 3-Punkte-Vorsprung gingen die Eisbären ins letzte und entscheidende Viertel.
Und es kam noch besser: Die Eisbären schafften es mit Glück und Geschick, ihre Führung wieder auf 8 Punkte auszubauen. Nach einem sehenswerten Dribbling von Brian Brown "from Coast to Coast" und einem Dreipunktspiel des überragenden Anthony Tolliver hieß es 61:53. Die Oldenburger waren jetzt gehörig unter Zugzwang, hatten in Person von Scharfschütze Branimir Longin aber die passende Antwort. Seine beiden Dreier in Folge zum 61:61-Ausgleich zwei Minuten vor Schluss gestalteten das kurzweilige Spiel urplötzlich wieder offen. Den letztlich entscheidenden Wurf zum knappen, aber verdienten Sieg der Eisbären verwandelte schließlich Center Matt Haraysz 35 Sekunden vor dem Ende zum 70:63. Der Rest war nur noch Formsache.
Punkteverteilung Eisbären: Brown 12, Funk 5, Jonusas 6, Lipke 2, Doornekamp 8, Timermanis 5, Haryasz 13, Bobbitt 3, Tolliver 19
Beste Werfer EWE Baskets: Longin 18, Gardner 15
Pressemitteilung: Eisbären Bremerhaven
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Die ersten zwei Minuten gingen klar an die Gäste aus Oldenburg, die nach einem Blitzstart schnell mit 7:0 führten. Doch die Eisbären ließen sich davon nicht beeindrucken und konterten ihrerseits mit einem 10:0-Lauf zum 10:7. Vor allem die beiden "Langen" Anthony Tolliver und Matt Haryasz fanden schnell ihr Händchen und sorgten für die erste Führung der Gastgeber, die nun auch in der Verteidigung eine Schippe drauflegten. Für das I-Tüpfelchen unter ein aus Eisbären-Sicht gelungenes erstes Viertel sorgte Spielmacher Brian Brown, der 3 Sekunden vor der Viertelsirene einen Fastbreak kompromisslos per Dunking im Netz der EWE Baskets versenkte und auch den fälligen Bonusfreiwurf nach einem Foul von Rickey Paulding zum 21:13 versenkte.
Auch im zweiten Viertel lief für die Bremerhavener, abgesehen von den vielen Fehlversuchen aus der Distanz, alles nach Plan. Angeführt vom gut aufgelegten Brown, der nach 14 Minuten einen weiteren Ballgewinn zur 32:21-Führung nutzte, bauten die Eisbären ihren Vorsprung langsam aber sicher weiter aus. Die Baskets wussten sich in dieser Phase nur noch mit Fouls zu helfen, fanden Mitte des zweiten Viertel aber durch Kampf zurück in ihren Rhythmus. Zwei Dreier von Miladin Pekovic und Jasmin Perkovic brachten die Oldenburger schlagartig zurück ins Geschäft. Ein Dreipunktspiel von Jason Gardner, der das Heft nun maßgeblich in die Hand nahm, ließ den Vorsprung der Eisbären wieder auf 5 Zähler schmelzen. Beim Stand von 43:38 ging es in die Halbzeitpause.
Ein 9:0-Lauf Mitte des dritten Spielabschnitts, abgeschlossen durch einen Zweier von Rickey Paulding, verschaffte den Oldenburger erstmals seit dem Auftaktviertel wieder eine knappe Führung (48:51). Das Momentum war eindeutig auf Seiten der Baskets, aber die Eisbären schlugen wie schon in der Anfangsphase des Spiels eiskalt zurück. Ein Mitteldistanzwurf von Nate Funk und zwei Dreier von Tony Bobbitt sowie Ivars Timermanis ließen das Pendel wieder zu Gunsten der Gastgeber ausschlagen. Mit einem hauchdünnen 3-Punkte-Vorsprung gingen die Eisbären ins letzte und entscheidende Viertel.
Und es kam noch besser: Die Eisbären schafften es mit Glück und Geschick, ihre Führung wieder auf 8 Punkte auszubauen. Nach einem sehenswerten Dribbling von Brian Brown "from Coast to Coast" und einem Dreipunktspiel des überragenden Anthony Tolliver hieß es 61:53. Die Oldenburger waren jetzt gehörig unter Zugzwang, hatten in Person von Scharfschütze Branimir Longin aber die passende Antwort. Seine beiden Dreier in Folge zum 61:61-Ausgleich zwei Minuten vor Schluss gestalteten das kurzweilige Spiel urplötzlich wieder offen. Den letztlich entscheidenden Wurf zum knappen, aber verdienten Sieg der Eisbären verwandelte schließlich Center Matt Haraysz 35 Sekunden vor dem Ende zum 70:63. Der Rest war nur noch Formsache.
Punkteverteilung Eisbären: Brown 12, Funk 5, Jonusas 6, Lipke 2, Doornekamp 8, Timermanis 5, Haryasz 13, Bobbitt 3, Tolliver 19
Beste Werfer EWE Baskets: Longin 18, Gardner 15
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