Eisbären Bremerhaven
Über "Science-City" in den AWD Dome
Pucki am 17.04.2008 um 16:06
Den Eisbären Bremerhaven steht ein richtungsweisender Doppelspieltag in der Basketball-Bundesliga (BBL) bevor. Nach der Heimpleite gegen den starken Tabellenzweiten Bayer Giants Leverkusen am vergangenen Wochenende müssen die Seestädter am Freitag (20 Uhr, JenArena) zunächst beim Tabellenletzten Science City Jena antreten. Keine 48 Stunden später (Sonntag, 16 Uhr, AWD Dome) steht dann das brisante Nordderby gegen das Team der Stunde, die EWE Baskets Oldenburg, in Bremen auf dem Programm.
Die Partie gegen die EWE Baskets ist aus Eisbären-Sicht der absolute Höhepunkt der Rückrunde. Aber trotz aller Vorfreude auf das "Spiel des Jahres" haben die Spieler derzeit noch keinen Blick dafür übrig. "Der Fokus ist ganz klar auf Jena gerichtet. Alles andere wäre fahrlässig. Erst wenn wir am Freitagabend nach dem Spiel im Bus sitzen, wird der Nordschlager gegen Oldenburg zum Thema", sagt Manager Jan Rathjen. Die Zurückhaltung ist durchaus angebracht, denn nach dem überraschend deutlichen 99:85-Erfolg in Trier am vergangenen Sonntag hat Science City Jena neue Hoffnung im Abstiegskampf geschöpft. Der Rückstand zum rettenden 16. Tabellenplatz beträgt nur noch 6 Punkte, ein Sieg gegen die Eisbären würde die Chancen auf den Klassenerhalt weiter verbessern. "Wir müssen in Jena sehr konzentriert zur Sache gehen. Die Baskets werden nach dem Erfolgserlebnis in Trier um ihr Leben kämpfen", erwartet Rathjen hoch motivierte Gastgeber.
An Motivation und Selbstbewusstsein dürfte es auch den EWE Baskets Oldenburg nicht mangeln. Neun Spiele in Folge haben die offensivstarken Schützlinge von Trainer Pedrag Krunic - Mitte Februar erzielten die "Donnervögel" letztmals weniger als 80 Punkte - gewonnen. Am Freitag gegen den Tabellenzweiten Trier könnte der 20. Saisonerfolg eingefahren werden. Die vorzeitige Qualifikation für die Playoffs und sogar das so wichtige Heimrecht in der Bonusrunde sind greifbar nahe. Maßgeblich beteiligt am Lauf der Oldenburger ist der kroatische Flügelspieler Branimir Longin, der in den letzten Spielen mehr und mehr zum Leistungsträger wurde. Gemeinsam mit den beiden US-Amerikanern Jason Gardner (Aufbau) und Rickey Paulding (Flügel) bildet Longin einen brandgefährlichen Backcourt, der von den beiden "Big Men" Jasmin Perkovic und Ruben Boumtje-Boumtje perfekt ergänzt wird.
Das Nordduell im AWD Dome zwischen den Eisbären und den EWE Baskets, die sich von der Tiefe ihres Kaders her problemlos mit den Topteams aus Berlin und Quakenbrück messen können, findet erneut vor einer historischen Kulisse statt. Der Zuschauer-Saisonrekord von 8.861 Zuschauern ist angesichts der großen Nachfrage - bis gestern wurden über 8200 Tickets abgesetzt - ernsthaft in Gefahr. Für die Eisbären gilt es nach dem Rückschlag gegen Leverkusen zurück in die Erfolgsspur zu finden. Sonst könnte es eng werden im Rennen um den achten und letzten Playoff-Platz. Schließlich sind den Sakalauskas-Schützlingen mit den Köln 99ers, den New Yorker Phantoms Braunschweig, ratiopharm Ulm und EnBW Ludwigsburg gleich vier Verfolger dicht auf den Fersen, die nur darauf warten, dass die Seestädter weitere Punkte lassen.
Pressemitteilung: Eisbären Bremerhaven
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Die Partie gegen die EWE Baskets ist aus Eisbären-Sicht der absolute Höhepunkt der Rückrunde. Aber trotz aller Vorfreude auf das "Spiel des Jahres" haben die Spieler derzeit noch keinen Blick dafür übrig. "Der Fokus ist ganz klar auf Jena gerichtet. Alles andere wäre fahrlässig. Erst wenn wir am Freitagabend nach dem Spiel im Bus sitzen, wird der Nordschlager gegen Oldenburg zum Thema", sagt Manager Jan Rathjen. Die Zurückhaltung ist durchaus angebracht, denn nach dem überraschend deutlichen 99:85-Erfolg in Trier am vergangenen Sonntag hat Science City Jena neue Hoffnung im Abstiegskampf geschöpft. Der Rückstand zum rettenden 16. Tabellenplatz beträgt nur noch 6 Punkte, ein Sieg gegen die Eisbären würde die Chancen auf den Klassenerhalt weiter verbessern. "Wir müssen in Jena sehr konzentriert zur Sache gehen. Die Baskets werden nach dem Erfolgserlebnis in Trier um ihr Leben kämpfen", erwartet Rathjen hoch motivierte Gastgeber.
An Motivation und Selbstbewusstsein dürfte es auch den EWE Baskets Oldenburg nicht mangeln. Neun Spiele in Folge haben die offensivstarken Schützlinge von Trainer Pedrag Krunic - Mitte Februar erzielten die "Donnervögel" letztmals weniger als 80 Punkte - gewonnen. Am Freitag gegen den Tabellenzweiten Trier könnte der 20. Saisonerfolg eingefahren werden. Die vorzeitige Qualifikation für die Playoffs und sogar das so wichtige Heimrecht in der Bonusrunde sind greifbar nahe. Maßgeblich beteiligt am Lauf der Oldenburger ist der kroatische Flügelspieler Branimir Longin, der in den letzten Spielen mehr und mehr zum Leistungsträger wurde. Gemeinsam mit den beiden US-Amerikanern Jason Gardner (Aufbau) und Rickey Paulding (Flügel) bildet Longin einen brandgefährlichen Backcourt, der von den beiden "Big Men" Jasmin Perkovic und Ruben Boumtje-Boumtje perfekt ergänzt wird.
Das Nordduell im AWD Dome zwischen den Eisbären und den EWE Baskets, die sich von der Tiefe ihres Kaders her problemlos mit den Topteams aus Berlin und Quakenbrück messen können, findet erneut vor einer historischen Kulisse statt. Der Zuschauer-Saisonrekord von 8.861 Zuschauern ist angesichts der großen Nachfrage - bis gestern wurden über 8200 Tickets abgesetzt - ernsthaft in Gefahr. Für die Eisbären gilt es nach dem Rückschlag gegen Leverkusen zurück in die Erfolgsspur zu finden. Sonst könnte es eng werden im Rennen um den achten und letzten Playoff-Platz. Schließlich sind den Sakalauskas-Schützlingen mit den Köln 99ers, den New Yorker Phantoms Braunschweig, ratiopharm Ulm und EnBW Ludwigsburg gleich vier Verfolger dicht auf den Fersen, die nur darauf warten, dass die Seestädter weitere Punkte lassen.
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