Eisbären Bremerhaven
Eisbären holen „Big-Point“ auf dem Kuhberg
sid am 04.04.2008 um 22:14
Die Eisbären Bremerhaven haben einen wichtigen Auswärtserfolg in der Basketball-Bundesliga (BBL) eingefahren. Bei Verfolger ratiopharm Ulm siegten die Seestädter am Freitag mit 82:75 (49:38) und wahrten somit ihre Playoff-Ambitionen. Erfolgreichste Werfer der Eisbären, die von Beginn an in Führung lagen und erst im Schlussviertel in Bedrängnis gerieten, waren Brian Brown (20 Punkte), Matt Haryasz und Anthony Tolliver (je 15) und Nate Funk (13).
Die Gäste aus Bremerhaven gingen in der Kuhberghalle von der ersten Sekunde an hoch konzentriert zur Sache. Spielmacher Brian Brown nutzte seine körperlichen Vorteile gegenüber seinem Ulmer Pendant Dru Joyce wiederholt geschickt aus und brachte die Eisbären nach vier Zählern in Folge mit 18:9 in Führung. Während die Gäste sehr variabel agierten und im ersten Viertel 55 Prozent ihrer Würfe trafen, kamen die Gastgeber - das offensivstärkste Team der BBL - in den ersten zehn Minuten nur auf 15 Punkte und eine Trefferquote von 31 Prozent.
Auch im zweiten Spielabschnitt hatten die Eisbären zunächst alles im Griff. Einziges Manko waren die insgesamt 12 Offensiv-Rebounds der Ulmer, die jedoch kaum zu Punkten führten. Nach einem Fastbreak der Eisbären, abgeschlossen vom agilen Matt Haryasz zum 24:37, nahm ratiopharm-Coach Mike Taylor eine Auszeit. Viel änderte sich jedoch nicht, denn die Bremerhavener konnten in der Offensive sogar noch eine Schippe drauf legen. Den Schlusspunkt unter eine aus Eisbären-Sicht gelungene erste Hälfte setzte allerdings ein Ulmer. Mit einem unglaublichen Dreier aus rund 9 Metern zum
38:49 nährte Bryan Lukas die Ulmer Hoffnungen für die zweite Halbzeit.
Die sollten sich zunächst jedoch nicht erfüllen, denn die Gäste zauberten in der Offensive munter weiter. Ein erfolgreicher Mitteldistanzwurf von Nate Funk verschaffte den Eisbären erstmals einen 15 Punkte-Vorsprung. Aber die Ulmer konterten mit zwei Dreiern in Folge zum 48:57. Angeführt von Konrad Wysocki und Jeff Gibbs kämpften sich die Gastgeber Punkt um Punkt heran. In dieser kritischen Phase war es Ivars Timermanis, der die Eisbären mit seinem Dreier zum 51:60 wieder auf Kurs brachte. Die Gäste wankten, fielen aber nicht. Im Gegenteil: Ein Dreier von Brown stellte den alten 15 Punkte-Abstand wieder her. Mit der Viertelsirene verkürzte Dru Joyce jedoch erneut mit einem unglaublichen Distanzwurf auf 59:69.
Es kam wie es kommen musste: Nach einem eiskalten Dreier von Center Bryan Lucas zum 66:71 war das Spiel urplötzlich wieder offen. Auf dem Kuhberg war jetzt die Hölle los und die Eisbären ließen davon beeindrucken. In der Offensive ging mehrere Minuten lang nichts mehr, nach einem Dreier von E.J Gallup war Ulm bis zur 38. Minute auf zwei Zähler dran (71:73). Dann nahm sich Eisbär Nate Funk ein Herz und traf den wohl wichtigsten Wurf des Spiels zum 71:75. Mit zwei erfolgreichen Freiwürfen zum 73:79 sorgte Funk schließlich für die Vorentscheidung.
Viel Zeit, den wichtigen Sieg in Ulm zu genießen, bleibt den Eisbären indes nicht. Denn bereits am Sonntag um 16 Uhr wartet auf die Seestädter die nächste Herausforderung in der BBL. Gegner in der heimischen Stadthalle Bremerhaven ist der TBB Trier. Eine äußerst unangenehme Aufgabe für die Sakalauskas-Schützlinge, denn die Trierer haben nach dem überraschenden 92:83-Erfolg gegen den Tabellenzweiten Leverkusen neues Selbstvertrauen im Kampf um den Klassenerhalt getankt. Tickets für das Duell gegen die Moselstädter gibt es bei allen Vorverkaufsstellen der Nordwestticket GmbH sowie am Spieltag ab 14 Uhr an der Tageskasse der Stadthalle Bremerhaven.
Punkteverteilung Eisbären: Brown 20, Funk 13, Jonusas 8, Lipke 2, Doornekamp 4, Timermanis 5, Haryasz 15, Tolliver 15
Beste Werfer Ulm: Gallup 15, Travis, Lucas je 13, Gibbs 12
Pressemitteilung: Eisbären Bremerhaven
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Die Gäste aus Bremerhaven gingen in der Kuhberghalle von der ersten Sekunde an hoch konzentriert zur Sache. Spielmacher Brian Brown nutzte seine körperlichen Vorteile gegenüber seinem Ulmer Pendant Dru Joyce wiederholt geschickt aus und brachte die Eisbären nach vier Zählern in Folge mit 18:9 in Führung. Während die Gäste sehr variabel agierten und im ersten Viertel 55 Prozent ihrer Würfe trafen, kamen die Gastgeber - das offensivstärkste Team der BBL - in den ersten zehn Minuten nur auf 15 Punkte und eine Trefferquote von 31 Prozent.
Auch im zweiten Spielabschnitt hatten die Eisbären zunächst alles im Griff. Einziges Manko waren die insgesamt 12 Offensiv-Rebounds der Ulmer, die jedoch kaum zu Punkten führten. Nach einem Fastbreak der Eisbären, abgeschlossen vom agilen Matt Haryasz zum 24:37, nahm ratiopharm-Coach Mike Taylor eine Auszeit. Viel änderte sich jedoch nicht, denn die Bremerhavener konnten in der Offensive sogar noch eine Schippe drauf legen. Den Schlusspunkt unter eine aus Eisbären-Sicht gelungene erste Hälfte setzte allerdings ein Ulmer. Mit einem unglaublichen Dreier aus rund 9 Metern zum
38:49 nährte Bryan Lukas die Ulmer Hoffnungen für die zweite Halbzeit.
Die sollten sich zunächst jedoch nicht erfüllen, denn die Gäste zauberten in der Offensive munter weiter. Ein erfolgreicher Mitteldistanzwurf von Nate Funk verschaffte den Eisbären erstmals einen 15 Punkte-Vorsprung. Aber die Ulmer konterten mit zwei Dreiern in Folge zum 48:57. Angeführt von Konrad Wysocki und Jeff Gibbs kämpften sich die Gastgeber Punkt um Punkt heran. In dieser kritischen Phase war es Ivars Timermanis, der die Eisbären mit seinem Dreier zum 51:60 wieder auf Kurs brachte. Die Gäste wankten, fielen aber nicht. Im Gegenteil: Ein Dreier von Brown stellte den alten 15 Punkte-Abstand wieder her. Mit der Viertelsirene verkürzte Dru Joyce jedoch erneut mit einem unglaublichen Distanzwurf auf 59:69.
Es kam wie es kommen musste: Nach einem eiskalten Dreier von Center Bryan Lucas zum 66:71 war das Spiel urplötzlich wieder offen. Auf dem Kuhberg war jetzt die Hölle los und die Eisbären ließen davon beeindrucken. In der Offensive ging mehrere Minuten lang nichts mehr, nach einem Dreier von E.J Gallup war Ulm bis zur 38. Minute auf zwei Zähler dran (71:73). Dann nahm sich Eisbär Nate Funk ein Herz und traf den wohl wichtigsten Wurf des Spiels zum 71:75. Mit zwei erfolgreichen Freiwürfen zum 73:79 sorgte Funk schließlich für die Vorentscheidung.
Viel Zeit, den wichtigen Sieg in Ulm zu genießen, bleibt den Eisbären indes nicht. Denn bereits am Sonntag um 16 Uhr wartet auf die Seestädter die nächste Herausforderung in der BBL. Gegner in der heimischen Stadthalle Bremerhaven ist der TBB Trier. Eine äußerst unangenehme Aufgabe für die Sakalauskas-Schützlinge, denn die Trierer haben nach dem überraschenden 92:83-Erfolg gegen den Tabellenzweiten Leverkusen neues Selbstvertrauen im Kampf um den Klassenerhalt getankt. Tickets für das Duell gegen die Moselstädter gibt es bei allen Vorverkaufsstellen der Nordwestticket GmbH sowie am Spieltag ab 14 Uhr an der Tageskasse der Stadthalle Bremerhaven.
Punkteverteilung Eisbären: Brown 20, Funk 13, Jonusas 8, Lipke 2, Doornekamp 4, Timermanis 5, Haryasz 15, Tolliver 15
Beste Werfer Ulm: Gallup 15, Travis, Lucas je 13, Gibbs 12
Pressemitteilung: Eisbären Bremerhaven
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