Eisbären Bremerhaven
Eisbären verpassen Osterüberraschung
Pucki am 23.03.2008 um 21:02
Die Eisbären Bremerhaven haben am Ostersonntag ihre 13. Saisonniederlage in der Basketball-Bundesliga kassiert. Die Seestädter unterlagen bei Titelanwärter Alba Berlin mit 64:73 (36:37), rangieren in der Tabelle jedoch weiter auf Platz 11. Erfolgreichste Werfer der Eisbären, die das Spiel bis in die Schlussphase hinein offen hielten, den Gastgebern jedoch zu viele einfache Punkte gestatteten, waren der überragende Anthony Tolliver (21 Punkte), Brian Brown (11) und Nate Funk (10).
Anders als bei den Berlinern funkte es bei den Eisbären von der ersten Minute an. 10 Zähler von Scharfschütze Nate Funk und 2 erfolgreiche Freiwürfe von Anthony Tolliver verschafften den Seestädtern bis Mitte des Auftaktviertels eine 12:6-Führung. Besonders in der Offensive lief bei Alba zunächst nicht viel zusammen, allerdings versäumten es die Eisbären in dieser Phase, den Vorsprung weiter auszubauen. Die Strafe folgte prompt. Nach drei Ballgewinnen und Punkten von Dojcin, McElroy und Jenkins waren die Albatrosse zur ersten Viertelpause bis auf einen Punkt dran (16:17).
Eisbären-Coach Sarunas Sakalauskas reagierte auf den Leerlauf und nahm gleich zu Beginn des zweiten Viertels eine Auszeit. Doch die Albtrosse kamen nun immer besser in Fahrt. Besonders Alba-Center Patrick Femerling bereitete den Eisbären großes Kopfzerbrechen. Der 2,14-Meter-Hüne hatte unter dem Bremerhavener Korb quasi Narrenfreiheit und punktete entweder selbst oder setzte seine Mitspieler wiederholt geschickt in Szene. Die Folge: Alba führte plötzlich deutlich mit 35:25. Es folgte eine Parallele zum Auftaktviertel - nur mit umgekehrten Vorzeichen. Dank eines 11:2-Laufs der Eisbären und Punkten von Nate Doornekamp, Ivars Timermanis, Zygi Jonusas und Brian Brown war die Partie zur Halbzeit wieder offen (37:36).
Ein 7:0-Lauf der Berliner zum Auftakt der zweiten Hälfte veranlasste Eisbären-Coach Sakalauskas zu einer weiteren Auszeit. Vor allem die Verteidigung der Gäste ließ zu Wünschen übrig. Alba bekam zu viele zweite Chancen und nutzte diese zu Punkten. Auch offensiv lief es nicht nach Plan, denn Eisbären-Topscorer Matt Haryasz kam mit der knallharten Verteidigung der Gastgeber überhaupt nicht zurecht und war ein Totalausfall. Einzig Anthony Tolliver hielt die Gäste in dieser Phase im Spiel. Der Power-Forward machte 11 Eisbären-Punkte in Folge. Nach 2 weiteren Zählern von Brian Brown und nur noch einem Punkt Vorsprung für Berlin, sah sich auch Alba-Trainer Luka Pavicevic zu einer Auszeit genötigt. Zwischenstand nach 3 Vierteln: 52:51.
Alba Berlin wirkte alles andere als souverän. Doch es war wie verhext. Trotz einer Vielzahl von Möglichkeiten gelang es den Eisbären einfach nicht, die Führung zurück zu erobern. Besser machte es Immanuel McElroy. Sein Dreipunktspiel, gefolgt von 2 weiteren Zählern nach einem Fastbreak brachte die Albatrosse Mitte des Schlussabschnitts zurück auf die Siegerstraße. Den Alba-Sieg perfekt machte schließlich der Ex-Kölner Aleksandar Nadjfeji mit seinem Korbleger zum 73:64.
Punkteverteilung Eisbären: Brown 11, Funk 10, Jonusas 4, Doornekamp 5, Timermanis 4, Haryasz 1, Bobbitt 8, Tolliver 21
Beste Werfer ALBA: Brown 18, Dojcin, Femerling je 14, McElroy 11, Nadjfeji 10
Pressemitteilung: Eisbären Berlin
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Anders als bei den Berlinern funkte es bei den Eisbären von der ersten Minute an. 10 Zähler von Scharfschütze Nate Funk und 2 erfolgreiche Freiwürfe von Anthony Tolliver verschafften den Seestädtern bis Mitte des Auftaktviertels eine 12:6-Führung. Besonders in der Offensive lief bei Alba zunächst nicht viel zusammen, allerdings versäumten es die Eisbären in dieser Phase, den Vorsprung weiter auszubauen. Die Strafe folgte prompt. Nach drei Ballgewinnen und Punkten von Dojcin, McElroy und Jenkins waren die Albatrosse zur ersten Viertelpause bis auf einen Punkt dran (16:17).
Eisbären-Coach Sarunas Sakalauskas reagierte auf den Leerlauf und nahm gleich zu Beginn des zweiten Viertels eine Auszeit. Doch die Albtrosse kamen nun immer besser in Fahrt. Besonders Alba-Center Patrick Femerling bereitete den Eisbären großes Kopfzerbrechen. Der 2,14-Meter-Hüne hatte unter dem Bremerhavener Korb quasi Narrenfreiheit und punktete entweder selbst oder setzte seine Mitspieler wiederholt geschickt in Szene. Die Folge: Alba führte plötzlich deutlich mit 35:25. Es folgte eine Parallele zum Auftaktviertel - nur mit umgekehrten Vorzeichen. Dank eines 11:2-Laufs der Eisbären und Punkten von Nate Doornekamp, Ivars Timermanis, Zygi Jonusas und Brian Brown war die Partie zur Halbzeit wieder offen (37:36).
Ein 7:0-Lauf der Berliner zum Auftakt der zweiten Hälfte veranlasste Eisbären-Coach Sakalauskas zu einer weiteren Auszeit. Vor allem die Verteidigung der Gäste ließ zu Wünschen übrig. Alba bekam zu viele zweite Chancen und nutzte diese zu Punkten. Auch offensiv lief es nicht nach Plan, denn Eisbären-Topscorer Matt Haryasz kam mit der knallharten Verteidigung der Gastgeber überhaupt nicht zurecht und war ein Totalausfall. Einzig Anthony Tolliver hielt die Gäste in dieser Phase im Spiel. Der Power-Forward machte 11 Eisbären-Punkte in Folge. Nach 2 weiteren Zählern von Brian Brown und nur noch einem Punkt Vorsprung für Berlin, sah sich auch Alba-Trainer Luka Pavicevic zu einer Auszeit genötigt. Zwischenstand nach 3 Vierteln: 52:51.
Alba Berlin wirkte alles andere als souverän. Doch es war wie verhext. Trotz einer Vielzahl von Möglichkeiten gelang es den Eisbären einfach nicht, die Führung zurück zu erobern. Besser machte es Immanuel McElroy. Sein Dreipunktspiel, gefolgt von 2 weiteren Zählern nach einem Fastbreak brachte die Albatrosse Mitte des Schlussabschnitts zurück auf die Siegerstraße. Den Alba-Sieg perfekt machte schließlich der Ex-Kölner Aleksandar Nadjfeji mit seinem Korbleger zum 73:64.
Punkteverteilung Eisbären: Brown 11, Funk 10, Jonusas 4, Doornekamp 5, Timermanis 4, Haryasz 1, Bobbitt 8, Tolliver 21
Beste Werfer ALBA: Brown 18, Dojcin, Femerling je 14, McElroy 11, Nadjfeji 10
Pressemitteilung: Eisbären Berlin
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