Eisbären Bremerhaven
Eisbären reisen über Ostern in die Hauptstadt
Lomax am 20.03.2008 um 16:15
Der Jubel in Reihen der Eisbären Bremerhaven nach dem Pokalerfolg beim Nordrivalen Cuxhaven BasCats war riesengroß. Gemeinsam mit rund 300 begeisterten Fans feierten die Bundesliga-Korbjäger aus der Seestadt die erneute Qualifikation für das Top Four in Hamburg mit Gesangseinlagen und Freudentänzen. Besonders ein Eisbär ließ seinen Emotionen nach der Schlusssirene im Hexenkessel Rundturnhalle freien Lauf: Center Matt Haryasz. Mit einem lupenreinen Double-Double (29 Punkte/13 Rebounds) machte sich der 2,11-Meter-Schlaks nicht nur ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk, sondern trug auch entscheidend zum 80:73-Sieg der Eisbären bei. Heute ist Matt Haryasz 24 Jahre alt geworden.
Viel Zeit, seinen Geburtstag und den Pokaltriumph beim starken Tabellenführer der Pro A zu genießen, bleibt dem in Page/Arizona geborenen US-Amerikaner und seinen Mannschaftskameraden allerdings nicht. Denn schon am Ostersonntag (17 Uhr, Max-Schmeling-Halle und live bei BBL.TV) finden die Marathonwochen der Eisbären (5 Pflichtspiele innerhalb von 14 Tagen) in Berlin ihre Fortsetzung. Die Bundesliga-Partie beim Tabellendritten ALBA Berlin zählt ohne Zweifel zu den Höhepunkten der laufenden Rückrunde. Beide Teams lieferten sich in der Vergangenheit stets heiße und vor allem spannende Duelle. Es wäre daher keine Überraschung, wenn am Sonntag der nächste Basketball-Krimi in der Schmeling-Halle steigt.
Nur zu gern würden die Eisbären den Berliner "Albatrossen" über Ostern ein paar Eier ins Nest legen. Zumal die Schützlinge von Trainer Sarunas Sakalauskas im Hinspiel in Bremerhaven nur haarscharf am Sieg vorbei schrammten und unglücklich mit 69:70 unterlagen. Ebenso wie die Bremerhavener mussten gestern auch die Berliner im Viertelfinale des BBL-Pokals ein hartes Stück Arbeit verrichten. Vor heimischem Publikum bezwangen die Hauptstädter Ligakonkurrent ratiopharm Ulm erst nach zweifacher Verlängerung mit 102:91.
Erfolgreichster Werfer der Berliner gegen Ulm war Forward Dijon Thompson, der auf 27 Punkte kam. Ihm zur Seite standen mit Spielmacher Bobby Brown (21 Punkte/6 Rebounds/ 6 Assists) und Scharfschütze Julius Jenkins (20 Punkte/4 Dreier) zwei wieselflinke Guards. Alle drei punkten auch in der Bundesliga regelmäßig zweistellig. Prominente Unterstützung findet das US-Trio vom tief besetzten Berliner Frontcourt um Nationalmannschafts-Kapitän Patrick Femerling und den drei Serben Goran Nikolic, Dragan Dojcin und Aleksandar Nadjfeij. Der ehemalige Kölner Nadjfeij ist im Laufe der Saison ebenso zu den "Albatrossen" gestoßen wie Flügelspieler Immanuel McElroy, der dank seiner Athletik als einer der besten Verteidiger in der BBL gilt.
Wie groß die Auswahl an Hochkarätern für ALBA-Coach Luka Pavicevic ist, verdeutlicht allein die Tatsache, dass McElroy als Entlastung für seinen Landsmann Julius Jenkins in der Regel nur von der Bank kommt. Eben jener Jenkins riss die Eisbären im Hinspiel mit seinem Korbleger in allerletzter Sekunde aus allen Siegträumen
Pressemitteilung: EIsbären Bremerhaven (Boris Butschkadoff)
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Viel Zeit, seinen Geburtstag und den Pokaltriumph beim starken Tabellenführer der Pro A zu genießen, bleibt dem in Page/Arizona geborenen US-Amerikaner und seinen Mannschaftskameraden allerdings nicht. Denn schon am Ostersonntag (17 Uhr, Max-Schmeling-Halle und live bei BBL.TV) finden die Marathonwochen der Eisbären (5 Pflichtspiele innerhalb von 14 Tagen) in Berlin ihre Fortsetzung. Die Bundesliga-Partie beim Tabellendritten ALBA Berlin zählt ohne Zweifel zu den Höhepunkten der laufenden Rückrunde. Beide Teams lieferten sich in der Vergangenheit stets heiße und vor allem spannende Duelle. Es wäre daher keine Überraschung, wenn am Sonntag der nächste Basketball-Krimi in der Schmeling-Halle steigt.
Nur zu gern würden die Eisbären den Berliner "Albatrossen" über Ostern ein paar Eier ins Nest legen. Zumal die Schützlinge von Trainer Sarunas Sakalauskas im Hinspiel in Bremerhaven nur haarscharf am Sieg vorbei schrammten und unglücklich mit 69:70 unterlagen. Ebenso wie die Bremerhavener mussten gestern auch die Berliner im Viertelfinale des BBL-Pokals ein hartes Stück Arbeit verrichten. Vor heimischem Publikum bezwangen die Hauptstädter Ligakonkurrent ratiopharm Ulm erst nach zweifacher Verlängerung mit 102:91.
Erfolgreichster Werfer der Berliner gegen Ulm war Forward Dijon Thompson, der auf 27 Punkte kam. Ihm zur Seite standen mit Spielmacher Bobby Brown (21 Punkte/6 Rebounds/ 6 Assists) und Scharfschütze Julius Jenkins (20 Punkte/4 Dreier) zwei wieselflinke Guards. Alle drei punkten auch in der Bundesliga regelmäßig zweistellig. Prominente Unterstützung findet das US-Trio vom tief besetzten Berliner Frontcourt um Nationalmannschafts-Kapitän Patrick Femerling und den drei Serben Goran Nikolic, Dragan Dojcin und Aleksandar Nadjfeij. Der ehemalige Kölner Nadjfeij ist im Laufe der Saison ebenso zu den "Albatrossen" gestoßen wie Flügelspieler Immanuel McElroy, der dank seiner Athletik als einer der besten Verteidiger in der BBL gilt.
Wie groß die Auswahl an Hochkarätern für ALBA-Coach Luka Pavicevic ist, verdeutlicht allein die Tatsache, dass McElroy als Entlastung für seinen Landsmann Julius Jenkins in der Regel nur von der Bank kommt. Eben jener Jenkins riss die Eisbären im Hinspiel mit seinem Korbleger in allerletzter Sekunde aus allen Siegträumen
Pressemitteilung: EIsbären Bremerhaven (Boris Butschkadoff)
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