New Yorker Phantoms Braunschweig
Am Ende von Eisbären kaltgestellt worden
Lomax am 17.02.2008 um 21:12
Es sollte nicht sein. Die Wiedergutmachung für die Hinrunden-Schlappe gegen die Eisbären Bremerhaven endete in einer zweiten Niederlage gegen die frostigen Basketballer aus dem hohen Norden. Dabei hatte es nach diversen Führungswechseln zu Beginn des letzten Viertels gar nicht schlecht ausgesehen, doch ein 14:0-Run der Hausherren machte den New Yorker Phantoms einen dicken Strich durch die Rechnung. In Abwesenheit von Kapitän Domonic Jones (Fußverletzung) verloren die Niedersachsen 72:81 und rutschten damit in der Tabelle auf Rang neun.
Die Eisbären zeigten sich gleich im ersten Viertel von ihrer frostigen Seite und servierten den Phantoms eiskalt einen Korbleger sowie einen Dreier von Neuzugang Anthony Tolliver (0:5, 2. Minute). Ohne sonderliche Anzeichen einer langwierigen Unterkühlung in der Offensive konterte Braunschweig und übernahm nach einem Distanztreffer von Steven Wright erstmals die Führung (7:8, 5. Minute). Die Phantoms blieben in Front, was sie hauptsächlich ihrer guten Rebound-Arbeit zu verdanken hatten. Neun Abpraller schnappten sich die Gäste (davon sechs am offensiven Brett), Bremerhaven hingegen nur fünf (21:23).
Mit einem 15:3-Lauf eröffnete Bremerhaven den zweiten Abschnitt, wobei eine Mischung von Eisbären-Dreiern und einfachen Fastbreaks für Sorgenfalten bei Phantoms-Coach Emir Mutapcic sorgten (42:26, 16. Minute). Dann endlich wurde in der Verteidigung ein Gang höher geschaltet und die Intensität auch nach vorn übertragen (42:35, 19. Minute). Hatten die Eisbären bis zur Pause 16 ihrer 27 Würfe (59 Prozent) getroffen, so fiel der Rückstand noch erträglich aus (44:38).
Mutapcic hatte in der Halbzeit anscheinend ein paar mahnende Worte an seine Schützlinge gerichtet, die sich auf ihr Defensiv-Verhalten bezogen hatten. Denn nach dem Seitenwechsel erklärte die Braunschweiger Defense die Zone zum Sperrgebiet. Entsprechend niedrig fiel die Ausbeute Bremerhavens aus, das seinerseits in eigener Brettnähe ein Bärenreservat aufzog. Demnach musste von außen gepunktet werden, was Steven Wright und John Allen in dieser Phase postwendend erledigten (58:57).
Im finalen Abschnitt legten die Gäste mit einem 8:0-Run los und holten sich die Führung zurück (58:65, 33. Minute). Passend zum gesamten Spielverlauf konterte Bremerhaven seinerseits mit 14 Zählern in Folge, was selbst durch zwei kurz hintereinander genommene Auszeiten nicht zu verhindern war (72:65, 36. Minute). Die Phantoms kamen durch einen letzten Kraftakt noch einmal heran (74:71, 39. Minute), mussten in der Schlussminute jedoch taktisch foulen, um schnell in Ballbesitz zu gelangen.
Die Eisbären Bremerhaven trafen in den letzten 60 Sekunden sieben ihrer acht Freiwürfe, während drei Braunschweiger Fahrkarten von „Downtown“ ein Comeback verhinderten und stattdessen die 72:81-Niederlage besiegelte.
New Yorker Phantoms:
Wright (9/3), Levy (9), Allen (21/2), Visser (8), Drevo (5/1), Cain (12), Khartchenkov (5), Coleman (3/1)
Eisbären Bremerhaven:
Brown (4), Funk (15/3), Jonusas (12/1), Doornekamp (7), Zyskunov, Timermanis (8), Haryasz (13), Bobbitt (11), Tolliver (11/2)
Eisbären Bremerhaven - New Yorker Phantoms 81:72 (21:23, 23:15, 14:19, 23:15)
Pressemitteilung: New Yorker Phantoms (Jörg Bähren)
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Die Eisbären zeigten sich gleich im ersten Viertel von ihrer frostigen Seite und servierten den Phantoms eiskalt einen Korbleger sowie einen Dreier von Neuzugang Anthony Tolliver (0:5, 2. Minute). Ohne sonderliche Anzeichen einer langwierigen Unterkühlung in der Offensive konterte Braunschweig und übernahm nach einem Distanztreffer von Steven Wright erstmals die Führung (7:8, 5. Minute). Die Phantoms blieben in Front, was sie hauptsächlich ihrer guten Rebound-Arbeit zu verdanken hatten. Neun Abpraller schnappten sich die Gäste (davon sechs am offensiven Brett), Bremerhaven hingegen nur fünf (21:23).
Mit einem 15:3-Lauf eröffnete Bremerhaven den zweiten Abschnitt, wobei eine Mischung von Eisbären-Dreiern und einfachen Fastbreaks für Sorgenfalten bei Phantoms-Coach Emir Mutapcic sorgten (42:26, 16. Minute). Dann endlich wurde in der Verteidigung ein Gang höher geschaltet und die Intensität auch nach vorn übertragen (42:35, 19. Minute). Hatten die Eisbären bis zur Pause 16 ihrer 27 Würfe (59 Prozent) getroffen, so fiel der Rückstand noch erträglich aus (44:38).
Mutapcic hatte in der Halbzeit anscheinend ein paar mahnende Worte an seine Schützlinge gerichtet, die sich auf ihr Defensiv-Verhalten bezogen hatten. Denn nach dem Seitenwechsel erklärte die Braunschweiger Defense die Zone zum Sperrgebiet. Entsprechend niedrig fiel die Ausbeute Bremerhavens aus, das seinerseits in eigener Brettnähe ein Bärenreservat aufzog. Demnach musste von außen gepunktet werden, was Steven Wright und John Allen in dieser Phase postwendend erledigten (58:57).
Im finalen Abschnitt legten die Gäste mit einem 8:0-Run los und holten sich die Führung zurück (58:65, 33. Minute). Passend zum gesamten Spielverlauf konterte Bremerhaven seinerseits mit 14 Zählern in Folge, was selbst durch zwei kurz hintereinander genommene Auszeiten nicht zu verhindern war (72:65, 36. Minute). Die Phantoms kamen durch einen letzten Kraftakt noch einmal heran (74:71, 39. Minute), mussten in der Schlussminute jedoch taktisch foulen, um schnell in Ballbesitz zu gelangen.
Die Eisbären Bremerhaven trafen in den letzten 60 Sekunden sieben ihrer acht Freiwürfe, während drei Braunschweiger Fahrkarten von „Downtown“ ein Comeback verhinderten und stattdessen die 72:81-Niederlage besiegelte.
New Yorker Phantoms:
Wright (9/3), Levy (9), Allen (21/2), Visser (8), Drevo (5/1), Cain (12), Khartchenkov (5), Coleman (3/1)
Eisbären Bremerhaven:
Brown (4), Funk (15/3), Jonusas (12/1), Doornekamp (7), Zyskunov, Timermanis (8), Haryasz (13), Bobbitt (11), Tolliver (11/2)
Eisbären Bremerhaven - New Yorker Phantoms 81:72 (21:23, 23:15, 14:19, 23:15)
Pressemitteilung: New Yorker Phantoms (Jörg Bähren)
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