Gloria GIANTS Düsseldorf

Leverkusen verliert unglücklich gegen die SKYLINERS

Sven am 11.10.2002 um 23:42

Das harte Training der Truppe um Coach Heimo Förster schien sich ausgezahlt zu haben. Zwar reichte es auch heut nicht zu einem Sieg gegen die Frankfurter 86:88 (45:45), jedoch war eine deutliche Leistungsteigerung und ein besseres Mannschaftspiel der Leverkusener zu erkennen. Das musste auch der Frankfurter Coach Gordon Herbert nach dem Spiel anerkennen: "Es war ein harte Spiel, Leverkusen war im 1. Viertel die klar bessere Mannschaft. Aber das 4. Viertel war am Ende das entscheidende."

Und er hatte mit dieser Aussage den Nagel klar auf den Kopf getroffen. Die Leverkusener begannen souverän und schafften im 1. Viertel eine unglaubliche 30:14-Führung. Bis zu diesem Zeitpunkt sahen die gut 1.500 Zuschauer in der Wilhelm-Dopatka-Halle eine engagiert und frisch aufspielende Leverkusener Mannschaft. Doch bereits im 2. Viertel sollte sich dies schlagartig ändern. Da kamen sie so langsam wieder auf die Fehler von letzten Heimspiel, die Schwächen im Abschluss und die Probleme bei der Verteidigung unter dem Korb des Gegners.

Heimo Förster sagte dazu später in der Pressekonferenz: "Das 1. Viertel war gut, ein gutes Viertel reicht aber noch nicht. Im 2. Viertel haben wir Zone gespielt, Zone heißt bei meiner Mannschaft ihr fällt nichts mehr ein. Es war ein großer Schritt nach vorne. Die Jungs haben nie zurückgesteckt. Wir müssen nun darauf aufbauen, dann können wir nächste Woche gewinnen."

Sollte Leverkusen so weitermachen, dann könnte gegen Ludwigsburg sogar ein Sieg heraus springen. Wenn man bedenkt, dass der Leverkusener Punktegarant John Best wegen einem Infekt heute nicht an seine konstante Leistung anknüpfen konnte. Einige Zeitungen hatten ja im Vorfeld dieses Spiels sogar geschrieben, er würde gar nicht zum Einsatz kommen.

Alles in allem kann man jedoch sagen, dass die Leverkusener in diesem Spiel nie wirklich ins Hintertreffen geraten sind. Gegen Ende des Spiels kamen sogar die Leverkusener wieder bis auf drei Punkte heran und es hätte sogar noch eine Verlängerung geben können. Doch ein vergebener Distanzwurf und das anschließende Foul auf Seiten der Leverkusener haben das Spiel dann letztendlich entschieden.

Leverkusen: Wucherer 23, Gree 20, Schulze 19, Best 12, Weber 7, Fox 4, Malbeck 1.

Frankfurt: Kasun 25, Roller 19, Mars 16, Willismd 13, Kwiatkowski 8, Garret 5, Matinen 2.

Aus Leverkusen berichtet
Sven Kalkowski

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