ProB

Knights gegen die Dukes voraussichtlich komplett

Pucki am 08.02.2008 um 11:56

Mitte der Woche war noch nicht absehbar, auf welche Spieler Coach Pat Elzie am morgigen Spieltag würde zurückgreifen können. Eine heftige, fiebrige Erkältungswelle ging durch die Mannschaft und machte auch vor dem Trainer selbst nicht halt. Peter Klemm, Andi Hornig und Paul Howard kämpften gegen die Viren und am Mittwoch meldete sich auch noch Neuzugang Gordon Scott mit Magen-Darm-Problemen krank. Nicht absehbar war ebenfalls der Einsatz von Kooperationsspieler David McCray, den das Team zuletzt schmerzlich im Spielaufbau vermisst hatte. Zusätzlich verletzte sich während der Woche noch Wilu Lenger im Training.

Heute konnte Pat Elzie nun Erfreuliches für Fans und Management berichten. Gegen die Dukes aus Wolfenbüttel kann er voraussichtlich auf eine vollzählige Mannschaft zurückgreifen. Alle Spieler meldeten sich weitestgehend genesen zurück und brennen darauf, die letzte Heimspielscharte wieder auszumerzen. „Eines ist klar“, so Coach Pat Elzie, „wir nehmen die Dukes nicht auf die leichte Schulter. Die Mannschaft will zeigen, was in Ihr steckt.“

Sehr zufrieden äußerte sich der Knights-Trainer über Neuzugang Gordon Scott. „Gordon strahlt eine enorme Ruhe aus. Das hat schon dem Spiel in Stahnsdorf unheimlich gut getan. Gordon wird mit jedem Tag besser in die Mannschaft und die Spielsysteme integriert.“ Bei seinem ersten Einsatz für die Knights in Stahnsdorf hatte Gordon Scott gleich 16 Punkte beigesteuert und vor allem in der Verteidigung und mit Treffern in entscheidenden Phasen des Spiels wichtige Akzente gesetzt.

Spielbeginn gegen die Wolfenbüttel Dukes ist am Samstag um 19.30 Uhr in der Sporthalle Stadtmitte.

Paul Howard: „Oldie but Goldie“

Mit seinen 39 Jahren ist Paul Howard nicht nur der älteste Spieler der Knights, sondern zählt auch zu den ältesten noch aktiven Spielern im deutschen Profibasketball. „Christkind“ Paul wurde am 24. Dezember in England geboren, zog aber im zarten Alter von zwei Jahren mit seiner Mutter nach Brooklyn, New York, wo er aufwuchs. Dort fing er auch mit acht Jahren an Basketball zu spielen. Da New York in den USA eine wahre Basketball Hochburg ist, blieb der Reiz dieses Sports bei Howard natürlich nicht aus. Schon als Kind sah Paul sich gerne NBA Spiele im Fernsehen an. Natürlich träumte er den gleichen Traum, wie viele andere Jungen in den USA: einmal in selbst in der NBA zu spielen.

Auch wenn es mit der NBA in 31 Jahren Basketball nicht klappte, so kann Paul über eine beeindruckende Profikarriere zurückschauen. Unter anderem spielte er für die London Towers in der 1. englischen Liga, auch in Schweden Holland und Belgien ging er erfolgreich auf Körbejagd. In Deutschland spielte der Weltenbummler in Sachen Basketball für den TV Langen, die Hamburg Tigers, Münster, Paderborn Ehingen, Kaiserslautern, Mainz und natürlich Kirchheim. Paul kennt also aus seiner langen Profikarriere das Basketballgeschäft in Deutschland. Seine Erfahrung gibt Paul Howard gerne an jüngere Spieler weiter. „Je älter ich werde, desto weiser werde ich. Wenn ein junger Spieler einen Fehler begeht, dann versucht ich ihm zu erklären, wie er es besser machen kann.“ Gelegenheit dazu hat er als Trainer der Kirchheimer U-20 Mannschaft, die er zweimal die Woche trainiert. Pauls sieht seine Rolle in der diesjährigen Mannschaft als „Energiefaktor“, der jeweils das zum Spiel beiträgt, was gerade benötigt wird. Das kann eine besonders dichte Verteidigung oder das Punkten sein. Coach Elzie: „Paul ist ein sehr erfahrener und vielseitiger Spieler. Er kann ein Spiel durch seine Erfahrung zu unseren Gunsten drehen und er motiviert die Mannschaft in jedem Training zu Höchstleistungen. Er ist sehr wichtig für uns.“

Pauls Saisonziel ist der Aufstieg in die Pro A. Dafür ist er bereit alles zu tun, was in seiner Macht steht. „Man hat nicht oft die Chance für eine Meisterschaftsmannschaft zu spielen. Wir müssen die Chance ergreifen und nicht mehr los lassen.“ Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist Paul relativ zufrieden. „Manchmal spielen wir nicht so gut wie wir das müssten und vor allem auch können aber so ist das im Sport, nichts ist perfekt. Wenn wir alle gesund bleiben und unser volles Potenzial abrufen können, dann sind wir nur schwer zu schlagen.“ Seine Zukunft sieht Paul als Trainer. „Ich will unbedingt dem Basketball Sport verbunden bleiben. Ich würde noch gerne eins oder zwei Jahre Basketball spielen und dann auf die Trainerbank wechseln.“

Komplimente bekommt Paul Howard von seinen Mannschaftskameraden, so zum Beispiel Center Andreas Hornig: „Paul fit immer noch super fit für sein Alter. Er kann noch locker zwei Jahre Basketball auf dem Niveau spielen. Ich hoffe ich bin mit fast vierzig auch noch so in Form wie Paul, es ist ein wahrer Musterathlet.“ Der sympathische Brite und Frauenschwarm Paul fühlt sich in Kirchheim sehr wohl und hat hier bereits viele neue Freunde gefunden. Wer weiß, vielleicht hat er ja nach den zahlreichen Stationen seiner Karriere mit Kirchheim den Ort gefunden, an dem er „alt“ werden kann?

Pressemitteilung: Kirchheim Knights

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