Regionalliga

Achtung: die Röm...äh die Bayern kommen!

Lomax am 17.01.2008 um 17:23

Mit sagenhaften 70 Punkten Differenz fegten die Korbjäger vom Herbstmeister FC Bayern München am vergangenen Spieltag der Regionalliga SüdOst beim 133:63 über den BC Zwickau hinweg. Verständlich, dass die Süddeutschen mit großer Vorfreude an diesem Wochenende in den Freistaat reisen, um am Sonntag 16 Uhr dem zweiten sächsischen Kontrahenten eine ähnliche Abreibung zu verpassen. Doch kampflos werden sich die Dresden Titans beim ersten Heimspiel 2008 in der Titans-Arena (Döbelner Straße) nicht ergeben. Trotz der eigenen Formkrise wollen die Elbriesen ihre Ehre verteidigen. Head Coach Peter Weller erwartet daher „einen Kampf bis zur letzten Sekunde.“



Nach drei Niederlagen in Folge stehen die elfplatzierten Titanen in der Tabelle am Abgrund zum tiefen Tabellenkeller. Ein Sieg würde somit ganze Felsen der Erleichterung zu Fall bringen, doch in Tagträumereien verfällt Weller nicht. Realistisch schätzt der ehemalige Bonner Bundesliga-Profi die Ausgangslage ein: „Wir gehen als klarer Außenseiter ins Spiel. München muss unbedingt gewinnen, um oben dran zu bleiben. Wir dagegen können nur gewinnen.“ Ziel der Titans soll es sein, „das Geschehen möglichst lange ausgeglichen zu gestalten und darauf zu hoffen, dass die Bayern vielleicht anfangen nachzudenken.“



Damit diese Rechnung aufgeht, setzt Weller darauf, dass der „David vs. Goliath“-Effekt bei seinen Schützlingen einsetzt. Nachdem Leistungsträger André Spalke erneut ausfällt (Nervenentzündung im Fuß), müssen einmal mehr Jungakteure wie Bob Haas, Robert Zobel oder etwa Neuentdeckung Maik Hammermeister an der Seite von Top-Scorer Konrad Tota und Kapitän Vladimir Djatschenko ins Rampenlicht springen. Ihnen gegenüber steht jedoch ein mit Profis gespickter „Bayern Express“, der zur Winterpause mit Center-Hüne Anton Karzarnovski (ehemals Landsberg) und Heimkehrer Johannes Gotzler (ehemals Landshut) nochmals verstärkt wurde. Nüchtern betrachtet reicht allein ein Blick auf die Scorer-Liste, um den Unterschiede zwischen beiden Team zu erkennen. Die Bayern haben sieben Akteure, die mehr als elf Punkte im Schnitt machen. Die Titans dagegen nur deren drei! Aber wie heißt es so schön: „Glaube kann ja manchmal Berge versetzen!“

Pressemitteilung: Dresden Titans

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