Regionalliga
Lok Bernau empfängt Magdeburg
Lomax am 17.01.2008 um 08:22
Der SSV Lok Bernau empfängt am Samstag im Regionalligaspiel die BG Magdeburg, die sich nach einem klassischen Fehlstart zu Beginn der Saison auf den fünften Tabellenplatz vorgearbeitet haben. Die Bernauer Mannschaft wartet seit zwei Jahren auf einen Sieg gegen das Team aus Sachsen-Anhalt und auch in diesem Spiel wird es mit Sicherheit eng zugehen.
Das Gerüst des Teams lässt sich sehen: Marco Klingberg (14 Punkte je Spiel), Peter van Rji (20 P.), Benni Miller (13 P.) und Volodymyr Ivanov (13 P.) könnten in jeder Zweitligamannschaft spielen. In der Rotation befinden sich zudem Sascha Pöllnitz (8 P.) und die beiden sehr guten Nachwuchstalente Thilo Markiewicz und Benjamin John. Der neue US Trainer Michael Mai hat es nicht nur geschafft das Team vom Tabellenende weg zu führen, sondern hat sogar Tuchfühlung zur Spitze aufgenommen. Die Landeshauptstädter spielen in der Verteidigung sehr kompakt und überwiegend eine gut aufgestellte Ball-Raum-Verteidigung. Ein Wiedersehen gibt es mit Sascha Stolpe, der jetzt in Magdeburg studiert und bei der BG angeheuert hat. Die Magdeburger verkauften sich zuletzt in Osnabrück sehr gut, verloren am Ende aber mit 74:88. Die Niederlage wurde im Nachhinein in eine sogenannte Spielwertung umgewandelt, was am Ende der Saison für Platzierungen ausschlaggebend sein kann. Am letzten Wochenende war die BG Magdeburg spielfrei.
Bei Lok wird Kapitän Grohmann nach überstandener Grippe wieder an Bord sein und mit Neuzugang Jermaine Robinson auflaufen. Trainer Torsten Schierenbeck wird erstmals nicht an der Seitenlinie stehen. Er musste sich am Mittwoch einer dringenden Operation unterziehen. Andreas Hinz wird das Spiel coachen nachdem er auch die letzten Einheiten mit dem Team alleine trainierte. Im letzten Spiel gegen Oldenburg war noch mächtig Sand im Getriebe, dennoch konnten die Brandenburger das knappe Spiel für sich entscheiden. An den spielerischen Defiziten wurde in den Trainingseinheiten intensiv gearbeitet und die Abstimmung in der Verteidigung wird immer besser. Konstantin Mau gab ein durchwachsendes Comeback in Oldenburg, zeigte aber vor allem in der Verteidigung, wie wichtig er für das Team ist. Die Sicherheit in der Offensive kommt nach der drei monatigen Zwangspause recht schnell zurück, was die letzten Trainingseinheiten schon zeigten. Erfreulich für die Trainer ist die Entwicklung von Felix Schekauski, der in den letzten beiden Spielen voll überzeugte und in jeder Trainingseinheit eine vorbildliche Einstellung zeigt. Der Ex-Hermsdorfer ist echter Glücksgriff, der sich nach ebenfalls langer Verletzungspause schnell zurückgekämpft hat.
Positiv ist, dass es seit langem mal keine Verletzten gibt, so dass Andreas Hinz aus dem Vollen schöpfen kann. Eine Situation, die ganz andere taktische Mittel zulässt, zumal die Bernauer dadurch über eine qualitativ sehr gute Bank verfügt.
Der SSV Lok Bernau ist zu Hause ungeschlagen und wird wohl einiges investieren müssen, wenn sie das am kommenden Wochenende bleiben wollen. Die vermutlich wieder zahlreichen Zuschauer erwartet ein spannendes und intensives Spiel, aber das sind sie ja gewohnt.
Pressemitteilung: SSV Lok Bernau (Ines Huhnhäuser)
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Das Gerüst des Teams lässt sich sehen: Marco Klingberg (14 Punkte je Spiel), Peter van Rji (20 P.), Benni Miller (13 P.) und Volodymyr Ivanov (13 P.) könnten in jeder Zweitligamannschaft spielen. In der Rotation befinden sich zudem Sascha Pöllnitz (8 P.) und die beiden sehr guten Nachwuchstalente Thilo Markiewicz und Benjamin John. Der neue US Trainer Michael Mai hat es nicht nur geschafft das Team vom Tabellenende weg zu führen, sondern hat sogar Tuchfühlung zur Spitze aufgenommen. Die Landeshauptstädter spielen in der Verteidigung sehr kompakt und überwiegend eine gut aufgestellte Ball-Raum-Verteidigung. Ein Wiedersehen gibt es mit Sascha Stolpe, der jetzt in Magdeburg studiert und bei der BG angeheuert hat. Die Magdeburger verkauften sich zuletzt in Osnabrück sehr gut, verloren am Ende aber mit 74:88. Die Niederlage wurde im Nachhinein in eine sogenannte Spielwertung umgewandelt, was am Ende der Saison für Platzierungen ausschlaggebend sein kann. Am letzten Wochenende war die BG Magdeburg spielfrei.
Bei Lok wird Kapitän Grohmann nach überstandener Grippe wieder an Bord sein und mit Neuzugang Jermaine Robinson auflaufen. Trainer Torsten Schierenbeck wird erstmals nicht an der Seitenlinie stehen. Er musste sich am Mittwoch einer dringenden Operation unterziehen. Andreas Hinz wird das Spiel coachen nachdem er auch die letzten Einheiten mit dem Team alleine trainierte. Im letzten Spiel gegen Oldenburg war noch mächtig Sand im Getriebe, dennoch konnten die Brandenburger das knappe Spiel für sich entscheiden. An den spielerischen Defiziten wurde in den Trainingseinheiten intensiv gearbeitet und die Abstimmung in der Verteidigung wird immer besser. Konstantin Mau gab ein durchwachsendes Comeback in Oldenburg, zeigte aber vor allem in der Verteidigung, wie wichtig er für das Team ist. Die Sicherheit in der Offensive kommt nach der drei monatigen Zwangspause recht schnell zurück, was die letzten Trainingseinheiten schon zeigten. Erfreulich für die Trainer ist die Entwicklung von Felix Schekauski, der in den letzten beiden Spielen voll überzeugte und in jeder Trainingseinheit eine vorbildliche Einstellung zeigt. Der Ex-Hermsdorfer ist echter Glücksgriff, der sich nach ebenfalls langer Verletzungspause schnell zurückgekämpft hat.
Positiv ist, dass es seit langem mal keine Verletzten gibt, so dass Andreas Hinz aus dem Vollen schöpfen kann. Eine Situation, die ganz andere taktische Mittel zulässt, zumal die Bernauer dadurch über eine qualitativ sehr gute Bank verfügt.
Der SSV Lok Bernau ist zu Hause ungeschlagen und wird wohl einiges investieren müssen, wenn sie das am kommenden Wochenende bleiben wollen. Die vermutlich wieder zahlreichen Zuschauer erwartet ein spannendes und intensives Spiel, aber das sind sie ja gewohnt.
Pressemitteilung: SSV Lok Bernau (Ines Huhnhäuser)
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