New Yorker Phantoms Braunschweig
Die letzte (schwere) Auswärtsfahrt 2007
sid am 12.12.2007 um 19:22
Wenn sich die New Yorker Phantoms am kommenden Freitag gen Quakenbrück aufmachen, um dort noch am selben Abend gegen die Artland Dragons anzutreten, dann schwingt ein wenig Wehmut mit. Denn für die Braunschweiger Basketballer ist es das letzte Auswärtsspiel im Jahr 2007. Und noch ein schwieriges dazu. Denn die Gastgeber sind niemand Geringeres als der amtierende BBL-Vizemeister und ein echter vorweihnachtlicher Prüfstein für die Mannen von Trainer Emir Mutapcic. Für diesen ist die Artland Arena allerdings nicht die einzige Halle, die er an diesem Wochenende besuchen wird. Ab Samstag stehen für Mutapcic – in Diensten des DBB als U20-Nationaltrainer – die U20-Tryouts in Heidelberg auf dem Programm, wo alljährlich hoffnungsvolle Youngster gesichtet werden.
Die Gastgeber rangieren derzeit auf einem hervorragenden zweiten Tabellenplatz, nur zwei Meisterschaftspunkte hinter Primus Berlin und ebenso viele Zähler vor Braunschweig. Besonders beeindruckend ist dabei die nahezu makellose Heimbilanz der von Chris Fleming trainierten Mannschaft. Von den bisher sieben bestrittenen Bundesligapartien konnten sechs gewonnen werden. Lediglich am ersten Spieltag gab es vor eigenem Publikum eine 72:78-Niederlage gegen ALBA Berlin. Zuletzt hatten die Dragons auswärts mit diversen Luftlöchern zu kämpfen. In Frankfurt (63:74) und Tübingen (67:76) musste man sich geschlagen geben. Dass die Klasse, aber vor allem das Selbstvertrauen des Teams darunter nicht gelitten haben, zeigte unter der Woche der 79:61-Erfolg im ULEB Cup bei Elan Béarnes Pau-Orthez.
Quakenbrück besticht durch seine tiefe Bank, auf die Fleming gern und oft zurückgreift. So ergeben sich für Leistungsträger wie Adam Chubb (13,3 PpS) und Lamont McIntosh (12,1 PpS) immer wieder Möglichkeiten, sich zu erholen, um am Ende erholt ins Geschehen eingreifen zu können. Ein besonderes Plus ist das im wahrsten Sinne des Wortes „heiße Händchen“ von jenseits der Dreierlinie. Mit John Goldsberry (7,1 PpS, 48,3% 3-FG) und Edeljoker Jan Rohdewald (5,2 PpS, 47,4% 3-FG) stehen Spieler im Aufgebot der Nordniedersachsen, die jedes Team zu jeder sich bietenden Gelegenheit zuviel Raum in der Verteidigung bestrafen.
Mit dem nötigen Respekt, aber auch einer Menge Kampfgeist treten die New Yorker Phantoms ihre Reise an. „Für uns ist es eine Chance, uns mit einem der tiefsten Teams der Liga zu messen“, betont Emir Mutapcic. „Wir wollen beweisen, dass unser aktueller Stand das Produkt der qualitativ guten Arbeit ist, die das Team in jeder Trainingsarbeit leistet.“ Der Fokus für das Spiel liegt für den Trainer in der eigenen Hälfte. „Für uns gilt es, dass schnelle Spiel Quakenbrücks zu stoppen. Nur, wenn wir die Transition und die Schützen der Dragons kontrollieren, haben wir eine Chance.“ Dabei muss allerdings Mutapcic auf den Langzeitverletzten Peter Fehse sowie Anthony Coleman verzichten. Coleman, der an einer Fußverletzung laboriert, macht derzeit Ausdauer-, Kraft- und leichtes Wurftraining. Die Belastbarkeit des Fußes wird ständig überwacht.
Pressemitteilung: New Yorker Phantoms (Jörg Bähren)
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Die Gastgeber rangieren derzeit auf einem hervorragenden zweiten Tabellenplatz, nur zwei Meisterschaftspunkte hinter Primus Berlin und ebenso viele Zähler vor Braunschweig. Besonders beeindruckend ist dabei die nahezu makellose Heimbilanz der von Chris Fleming trainierten Mannschaft. Von den bisher sieben bestrittenen Bundesligapartien konnten sechs gewonnen werden. Lediglich am ersten Spieltag gab es vor eigenem Publikum eine 72:78-Niederlage gegen ALBA Berlin. Zuletzt hatten die Dragons auswärts mit diversen Luftlöchern zu kämpfen. In Frankfurt (63:74) und Tübingen (67:76) musste man sich geschlagen geben. Dass die Klasse, aber vor allem das Selbstvertrauen des Teams darunter nicht gelitten haben, zeigte unter der Woche der 79:61-Erfolg im ULEB Cup bei Elan Béarnes Pau-Orthez.
Quakenbrück besticht durch seine tiefe Bank, auf die Fleming gern und oft zurückgreift. So ergeben sich für Leistungsträger wie Adam Chubb (13,3 PpS) und Lamont McIntosh (12,1 PpS) immer wieder Möglichkeiten, sich zu erholen, um am Ende erholt ins Geschehen eingreifen zu können. Ein besonderes Plus ist das im wahrsten Sinne des Wortes „heiße Händchen“ von jenseits der Dreierlinie. Mit John Goldsberry (7,1 PpS, 48,3% 3-FG) und Edeljoker Jan Rohdewald (5,2 PpS, 47,4% 3-FG) stehen Spieler im Aufgebot der Nordniedersachsen, die jedes Team zu jeder sich bietenden Gelegenheit zuviel Raum in der Verteidigung bestrafen.
Mit dem nötigen Respekt, aber auch einer Menge Kampfgeist treten die New Yorker Phantoms ihre Reise an. „Für uns ist es eine Chance, uns mit einem der tiefsten Teams der Liga zu messen“, betont Emir Mutapcic. „Wir wollen beweisen, dass unser aktueller Stand das Produkt der qualitativ guten Arbeit ist, die das Team in jeder Trainingsarbeit leistet.“ Der Fokus für das Spiel liegt für den Trainer in der eigenen Hälfte. „Für uns gilt es, dass schnelle Spiel Quakenbrücks zu stoppen. Nur, wenn wir die Transition und die Schützen der Dragons kontrollieren, haben wir eine Chance.“ Dabei muss allerdings Mutapcic auf den Langzeitverletzten Peter Fehse sowie Anthony Coleman verzichten. Coleman, der an einer Fußverletzung laboriert, macht derzeit Ausdauer-, Kraft- und leichtes Wurftraining. Die Belastbarkeit des Fußes wird ständig überwacht.
Pressemitteilung: New Yorker Phantoms (Jörg Bähren)
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