Gastschreiber
Science City Jena
Complete Domination
Lomax am 26.11.2007 um 16:32
Zwei Worte auf dem Nike-Stirnband des erstmals für die Köln 99ers auflaufenden Derrick Byars brachten das Spiel Science City Jena gegen die Rheinländer schnell auf den Punkt. In einer von Beginn an durch die Domstädter beherrschten Partie, waren es die Gäste, die das Tempo bestimmten und die Spielstände jederzeit im Griff hatten. Selbst in Momenten einer schrumpfenden Kölner Führung sorgte Toby Bailey mit seinen Nadelstichen jenseits der 6,25m Marke für Kölner Entspannung auf der Bank und Beruhigung in der JenArena.
Nicht weniger als 3 Crowd Pleaser setzte „Garfield“ Bailey den Thüringern ins Netz. Zusammen mit Aleksandar Nadjfeji und Immanuel McElroy bildete der Ex-Sun das „tödliche Trio“, welches Science City am Ende mit 67:78 (HZ 31:48) besiegte. Jena hingegen versuchte über Jamal Basit und Mark Davis zu kontern, verhedderte sich jedoch dabei vor allem in der Mitteldistanz und jenseits des Perimeters mit schlechter Wurfauswahl im schnell entschiedenen Duell. Ein IMac-Dreier hievte die Gäste erstmals in der 8. Minute auf einen zweistelligen Vorsprung, nach 10 Minuten stand ein ernüchterndes 13:25 auf der Anzeigetafel.
Zu Beginn des zweiten Viertels lief erstmals Derrick Byars auf. Der ehemalige Vanderbilt-Senior, der bereits mit Knöchelproblemen an den Rhein kam, konnte seinem neuen Team jedoch noch nicht die erhofften Impulse geben, wirkte in seinem Spiel gehemmt und
unsicher. Dafür machte Bailey ordentlich Ballet und genau da weiter, wo er im ersten Abschnitt aufgehört hatte. Bis zur Halbzeit schob er 9 Punkte auf sein Konto, nervte die Thüringer mit Distanzwürfen und 3-Punktspielen. Angetrieben und kaum zu stoppen vom mannschaftlich herausragenden McElroy (HZ 8 Pkt / 5 Ass) strampelte sich das ebenfalls schlecht in die Saison gestartete Köln frei. Jena hingegen schwamm kieloben wie ein Absteiger bis zur 20. Minute. Leichtfertig vergebene Punkte unter dem Korb, schlechte Wurfauswahl aus Mittel- und Ferndistanz, gemixt mit einer ausbaufähigen Perimeter-Defense erlaubte den Gästen ein komfortables 31:48 zur Pause.
Spätestens beim deutlichen 33:56 in der 22. Minute war der Sieger-Käse des Abends gegessen. Letzte Zweifel räumte McElroy mit seinem Dunk (35:58) nach einer Turnover-Dublette der Jenaer Offense inklusive dem sich anschließenden Kölner Fastbreak aus dem Weg. Gelegenheit für die 99ers, ihrer Bankdrücker-Kolonne Spielzeit zu gewähren. Ohne Fleiß kein Pleiß, während selbst Deutschlands Centertalent des 89er-Jangangs, Tibor Pleiß, mehr Minuten bekam, als College-Freiwurflegende Derek Raivio, fand Misan Nikagbatse praktisch gar nicht statt. Die einzigen Rebellen im Jenaer Team trugen die Namen Jamal Basit, Sean McCaw und Kapitän Ali Seggelke (unter der Woche durch einen Magen- Darmvirus geschwächt). Sie versuchten den hohen Vorsprung Punkt um Punkt abzubauen, schafften es bis zur 30. Minute allerdings auch nur auf ein eher schmeichelhaftes 47:62.
Eine Kombination zwischen Rheinländer Rhythmusverlust und dem erwachendem Jenaer Ehrgeiz schien das eigentlich entschiedene Duell spannend machen zu wollen. Im Stile von Hase und Igel brachte Trainer Sasa Obradovic in kritischen Momenten immer wieder sein A-Team,
das bei schrumpfendem Vorsprung die Kölner Kastanien aus dem Feuer holten. So war es Aleks Nadjfeji, der mit der Shotclock einen schweren Fade-Away zum 52:66 (33.) verwandelte. Zwei Distanz-Neckbreaker durch McElroy und Bailey (54:72 / 36.) löschten kurz und schmerzlos das herbeigesehnte Comeback-Feuer der Gastgeber und sicherten einen am Ende ungefährdeten Gästesieg.
Jenas Trainer Björn Harmsen attestierte seinem Team eine schlechte Verteidigung während der ersten Halbzeit und analysierte, „wir haben Köln spielen lassen und ihr Mannschaftsspiel (24 Assists) nie kontrollieren können. Sie haben den Ball sehr gut bewegt – Gratulation zum Sieg“. Sein Gegenüber Sasa Obradovic hingegen war mit der Leistung seines Teams sehr zufrieden. „Es war ein wichtiger Mannschaftssieg der nach unserer Niederlage in Ventspils wieder einen Schub geben wird. Wir haben Jenas Shooter gut kontrolliert und verdient gewonnen“
Am kommenden Wochenende (01.12.) wartet der ultimative Spaß auf Jenas Korbjäger. Die Gegner um Punkte kleiden sich in orange und schwarz, haben Power-Zwerg Jeff Gibbs in ihren Reihen und tragen den Namen ratiopharm Ulm. Knapp zwei Jahre sind seit dem letzten Zweitligaduell vergangen. Die Gelegenheit auf eine Zeitreise gibt es im Vorbericht am Donnerstag. Die Fortsetzung packender Duelle mit den Schwaben – diesmal jedoch im Oberhaus des deutschen Basketballs – beginnt am Kuhberg wie gewohnt um 19 Uhr.
Lomax
Fotos: Christian Waitschies
0 Kommentare
Nicht weniger als 3 Crowd Pleaser setzte „Garfield“ Bailey den Thüringern ins Netz. Zusammen mit Aleksandar Nadjfeji und Immanuel McElroy bildete der Ex-Sun das „tödliche Trio“, welches Science City am Ende mit 67:78 (HZ 31:48) besiegte. Jena hingegen versuchte über Jamal Basit und Mark Davis zu kontern, verhedderte sich jedoch dabei vor allem in der Mitteldistanz und jenseits des Perimeters mit schlechter Wurfauswahl im schnell entschiedenen Duell. Ein IMac-Dreier hievte die Gäste erstmals in der 8. Minute auf einen zweistelligen Vorsprung, nach 10 Minuten stand ein ernüchterndes 13:25 auf der Anzeigetafel.
Zu Beginn des zweiten Viertels lief erstmals Derrick Byars auf. Der ehemalige Vanderbilt-Senior, der bereits mit Knöchelproblemen an den Rhein kam, konnte seinem neuen Team jedoch noch nicht die erhofften Impulse geben, wirkte in seinem Spiel gehemmt und
unsicher. Dafür machte Bailey ordentlich Ballet und genau da weiter, wo er im ersten Abschnitt aufgehört hatte. Bis zur Halbzeit schob er 9 Punkte auf sein Konto, nervte die Thüringer mit Distanzwürfen und 3-Punktspielen. Angetrieben und kaum zu stoppen vom mannschaftlich herausragenden McElroy (HZ 8 Pkt / 5 Ass) strampelte sich das ebenfalls schlecht in die Saison gestartete Köln frei. Jena hingegen schwamm kieloben wie ein Absteiger bis zur 20. Minute. Leichtfertig vergebene Punkte unter dem Korb, schlechte Wurfauswahl aus Mittel- und Ferndistanz, gemixt mit einer ausbaufähigen Perimeter-Defense erlaubte den Gästen ein komfortables 31:48 zur Pause.
Spätestens beim deutlichen 33:56 in der 22. Minute war der Sieger-Käse des Abends gegessen. Letzte Zweifel räumte McElroy mit seinem Dunk (35:58) nach einer Turnover-Dublette der Jenaer Offense inklusive dem sich anschließenden Kölner Fastbreak aus dem Weg. Gelegenheit für die 99ers, ihrer Bankdrücker-Kolonne Spielzeit zu gewähren. Ohne Fleiß kein Pleiß, während selbst Deutschlands Centertalent des 89er-Jangangs, Tibor Pleiß, mehr Minuten bekam, als College-Freiwurflegende Derek Raivio, fand Misan Nikagbatse praktisch gar nicht statt. Die einzigen Rebellen im Jenaer Team trugen die Namen Jamal Basit, Sean McCaw und Kapitän Ali Seggelke (unter der Woche durch einen Magen- Darmvirus geschwächt). Sie versuchten den hohen Vorsprung Punkt um Punkt abzubauen, schafften es bis zur 30. Minute allerdings auch nur auf ein eher schmeichelhaftes 47:62. Eine Kombination zwischen Rheinländer Rhythmusverlust und dem erwachendem Jenaer Ehrgeiz schien das eigentlich entschiedene Duell spannend machen zu wollen. Im Stile von Hase und Igel brachte Trainer Sasa Obradovic in kritischen Momenten immer wieder sein A-Team,
das bei schrumpfendem Vorsprung die Kölner Kastanien aus dem Feuer holten. So war es Aleks Nadjfeji, der mit der Shotclock einen schweren Fade-Away zum 52:66 (33.) verwandelte. Zwei Distanz-Neckbreaker durch McElroy und Bailey (54:72 / 36.) löschten kurz und schmerzlos das herbeigesehnte Comeback-Feuer der Gastgeber und sicherten einen am Ende ungefährdeten Gästesieg.Jenas Trainer Björn Harmsen attestierte seinem Team eine schlechte Verteidigung während der ersten Halbzeit und analysierte, „wir haben Köln spielen lassen und ihr Mannschaftsspiel (24 Assists) nie kontrollieren können. Sie haben den Ball sehr gut bewegt – Gratulation zum Sieg“. Sein Gegenüber Sasa Obradovic hingegen war mit der Leistung seines Teams sehr zufrieden. „Es war ein wichtiger Mannschaftssieg der nach unserer Niederlage in Ventspils wieder einen Schub geben wird. Wir haben Jenas Shooter gut kontrolliert und verdient gewonnen“
Am kommenden Wochenende (01.12.) wartet der ultimative Spaß auf Jenas Korbjäger. Die Gegner um Punkte kleiden sich in orange und schwarz, haben Power-Zwerg Jeff Gibbs in ihren Reihen und tragen den Namen ratiopharm Ulm. Knapp zwei Jahre sind seit dem letzten Zweitligaduell vergangen. Die Gelegenheit auf eine Zeitreise gibt es im Vorbericht am Donnerstag. Die Fortsetzung packender Duelle mit den Schwaben – diesmal jedoch im Oberhaus des deutschen Basketballs – beginnt am Kuhberg wie gewohnt um 19 Uhr.
Lomax
Fotos: Christian Waitschies
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3 Mitglieder
156 Gäste online
Offiziell
BBL
| # | T | P | Diff |
|---|---|---|---|
| 1 | BAM | 38:4 | 399 |
| 2 | ULM | 34:8 | 119 |
| 3 | QUA | 30:10 | 187 |
| 4 | BER | 30:12 | 217 |
| 5 | WÜR | 24:16 | 119 |
| 6 | BHV | 22:18 | -35 |
| 7 | FCB | 22:20 | 85 |
| 8 | BRA | 22:20 | -17 |
| 9 | OLD | 20:18 | 13 |
| 10 | BON | 18:22 | -26 |
| 11 | FRA | 18:24 | -105 |
| 12 | TÜB | 18:24 | -32 |
| 13 | BAY | 16:24 | -120 |
| 14 | HAG | 14:26 | -189 |
| 15 | GIE | 14:28 | -173 |
| 16 | TRI | 14:28 | -107 |
| 17 | LUD | 12:30 | -56 |
| 18 | GÖT | 4:38 | -279 |
ProA
| # | T | P | W/L |
|---|---|---|---|
| 1 | MBC | 32 | 16/3 |
| 2 | KIR | 30 | 15/5 |
| 3 | CHE | 26 | 13/8 |
| 4 | CRA | 26 | 13/8 |
| 5 | PAD | 22 | 11/8 |
| 6 | DÜS | 20 | 10/10 |
| 7 | JEN | 20 | 10/11 |
| 8 | HEI | 18 | 9/10 |
| 9 | NÜR | 18 | 9/11 |
| 10 | EHI | 18 | 9/11 |
| 11 | KAR | 18 | 9/12 |
| 12 | ETB | 16 | 8/11 |
| 13 | CUX | 16 | 8/11 |
| 14 | SAA | 12 | 6/15 |
| 15 | LEI | 8 | 4/16 |
ProB
Nord
| # | T | P | W/L |
|---|---|---|---|
| 1 | HAN | 34 | 17/5 |
| 2 | BRA | 28 | 14/6 |
| 3 | HER | 28 | 14/7 |
| 4 | VEC | 28 | 14/7 |
| 5 | SCH | 26 | 13/8 |
| 6 | DOR | 24 | 12/9 |
| 7 | RSV | 22 | 11/11 |
| 8 | WUL | 20 | 10/12 |
| 9 | WOL | 18 | 9/12 |
| 10 | WED | 18 | 9/13 |
| 11 | LEV | 16 | 8/13 |
| 12 | ALB | 12 | 6/15 |
| 13 | BRN | 2 | 1/20 |
Süd
| # | T | P | W/L |
|---|---|---|---|
| 1 | GOT | 29 | 15/5 |
| 2 | LEI | 28 | 14/6 |
| 3 | NÖR | 26 | 13/7 |
| 4 | BSW | 26 | 13/7 |
| 5 | RHÖ | 24 | 12/8 |
| 6 | HAN | 24 | 12/8 |
| 7 | LAN | 22 | 11/9 |
| 8 | LIC | 20 | 10/10 |
| 9 | GÜS | 18 | 9/11 |
| 10 | FRA | 12 | 6/14 |
| 11 | WEI | 6 | 3/17 |
| 12 | GIE | 4 | 2/18 |
Alternativ
BBL
| # | T | P | W/L |
|---|---|---|---|
| 1 | BAM | 38 | 19/2 |
| 2 | ULM | 34 | 17/4 |
| 3 | QUA | 30 | 15/5 |
| 4 | BER | 30 | 15/6 |
| 5 | WÜR | 24 | 12/8 |
| 6 | BHV | 22 | 11/9 |
| 7 | FCB | 22 | 11/10 |
| 8 | BRA | 22 | 11/10 |
| 9 | OLD | 20 | 10/9 |
| 10 | BON | 18 | 9/11 |
| 11 | FRA | 18 | 9/12 |
| 12 | TÜB | 18 | 9/12 |
| 13 | BAY | 16 | 8/12 |
| 14 | HAG | 14 | 7/13 |
| 15 | GIE | 14 | 7/14 |
| 16 | TRI | 14 | 7/14 |
| 17 | LUD | 12 | 6/15 |
| 18 | GÖT | 4 | 2/19 |
ProA
| # | T | P | Diff |
|---|---|---|---|
| 1 | MBC | 32:6 | 168 |
| 2 | KIR | 30:10 | 154 |
| 3 | CHE | 26:16 | 43 |
| 4 | CRA | 26:16 | 55 |
| 5 | PAD | 22:16 | 42 |
| 6 | DÜS | 20:20 | 45 |
| 7 | JEN | 20:22 | 5 |
| 8 | HEI | 18:20 | 57 |
| 9 | NÜR | 18:22 | -24 |
| 10 | EHI | 18:22 | -26 |
| 11 | KAR | 18:24 | -61 |
| 12 | ETB | 16:22 | -11 |
| 13 | CUX | 16:22 | -69 |
| 14 | SAA | 12:30 | -122 |
| 15 | LEI | 8:32 | -256 |
ProB
Nord
| # | T | P | Diff |
|---|---|---|---|
| 1 | HAN | 34:10 | 236 |
| 2 | BRA | 28:12 | 155 |
| 3 | HER | 28:14 | 70 |
| 4 | VEC | 28:14 | 97 |
| 5 | SCH | 26:16 | 128 |
| 6 | DOR | 24:18 | 48 |
| 7 | RSV | 22:22 | -39 |
| 8 | WUL | 20:24 | -54 |
| 9 | WOL | 18:24 | -23 |
| 10 | WED | 18:26 | -17 |
| 11 | LEV | 16:26 | -123 |
| 12 | ALB | 12:30 | -212 |
| 13 | BRN | 2:40 | -266 |
Süd
| # | T | P | Diff |
|---|---|---|---|
| 1 | GOT | 30:10 | 178 |
| 2 | LEI | 28:12 | 122 |
| 3 | NÖR | 26:14 | 90 |
| 4 | BSW | 26:14 | 54 |
| 5 | RHÖ | 24:16 | 116 |
| 6 | HAN | 24:16 | 41 |
| 7 | LAN | 22:18 | 35 |
| 8 | LIC | 20:20 | 5 |
| 9 | GÜS | 18:22 | -94 |
| 10 | FRA | 12:28 | -106 |
| 11 | WEI | 6:34 | -146 |
| 12 | GIE | 4:36 | -295 |
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