Gastschreiber
FIVE
FÜNF: Gestatten, Norbert Stumpe
Pucki am 25.11.2007 um 15:41
„Wer ist Norbert Stumpe?“, fragten wir seinerzeit in unserem Artikel über Talent Niels Giffey. Hier die Antwort … und nach mehr als 50 E-Mails an uns war klar, dass diese Frage beantwortet werden muss. Die Fakten: Norbert Stumpe, Anfang 50, mit 17 Jahren DDR-Nationalspieler und nach der Wende Jugendtrainer beim BBC Berlin. Für seine ehemaligen Schützlinge ist er jedoch viel mehr als das. „Norbert war immer ein riesiges Vorbild für mich. Mit seinem natürlichen Charme und seinen verrückten Trainingsmethoden hat er in uns die Liebe zum Basketball geweckt“, sagt Niels Giffey, jetzt in Diensten des TuS Lichterfelde in der ProB. Auch wenn andere seiner ehemaligen Spieler über Stumpe sprechen, fallen stets die gleichen Stichworte: „Alles gegeben, um uns weiterzubringen, auch mit Einzeltraining“, „immer voll motiviert“, „außergewöhnliche Trainingsmethoden“. Giffeys ehemaliger Mannschaftskollege Christian Rippel sagt: „Kein Trainer ist realer als er: Schnurrbart, hochgezogene Hose und eine unbändige Moral.“ Und das sagen Jungs, die in einem Alter sind, in dem Schnurrbart und hochgezogene Hose normalerweise die Lizenz zum Uncoolsein sind.
Stumpe indes hat sich bei seinen Schützlingen nie angebiedert: „Das Training war sehr hart, und sie mussten mich siezen“, erklärt er. Anfangs war es für den Ostberliner sogar unvorstellbar, dass die Spieler in den Trainingspausen einfach wegliefen – um etwas zu trinken: „So etwas gab es in der DDR nicht.“
Warum seine ehemaligen Schüler ihn in die FIVE bringen wollen, kann oder möchte er nicht so recht erklären. Geehrt fühle er sich natürlich, sagt er, doch schnell dreht sich das Gespräch wieder um den Berliner Basketball. Dort liegt seiner Meinung nach einiges im Argen. Und so ist auch Stumpe zurzeit ohne Verein. Vielleicht gibt es irgendwo im kleinen Berlin eine Jugendmannschaft, die einen engagierten Trainer sucht … Anfragen einfach an die FIVE-Redaktion, wir vermitteln gerne.
Apropos uncool. Checkt auf studivz.net die Gruppe „Norbert Stumpe in die FIVE“.

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Stumpe indes hat sich bei seinen Schützlingen nie angebiedert: „Das Training war sehr hart, und sie mussten mich siezen“, erklärt er. Anfangs war es für den Ostberliner sogar unvorstellbar, dass die Spieler in den Trainingspausen einfach wegliefen – um etwas zu trinken: „So etwas gab es in der DDR nicht.“
Warum seine ehemaligen Schüler ihn in die FIVE bringen wollen, kann oder möchte er nicht so recht erklären. Geehrt fühle er sich natürlich, sagt er, doch schnell dreht sich das Gespräch wieder um den Berliner Basketball. Dort liegt seiner Meinung nach einiges im Argen. Und so ist auch Stumpe zurzeit ohne Verein. Vielleicht gibt es irgendwo im kleinen Berlin eine Jugendmannschaft, die einen engagierten Trainer sucht … Anfragen einfach an die FIVE-Redaktion, wir vermitteln gerne.
Apropos uncool. Checkt auf studivz.net die Gruppe „Norbert Stumpe in die FIVE“.

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