Regionalliga
HSB besiegt Leitershofen mit 97:77
sid am 19.11.2007 um 20:14
Wie recht Landsbergs Trainer Sascha Kharchenkov doch hatte: Spielerisch war seine Mannschaft, obwohl auf dem 12. Tabellenplatz, dem Tabellenvierten Leitershofen durchaus ebenbürtig. Doch da die Landsberger cleverer agierten als die Gäste, holten sie sich hoch verdient mit 97:77 die Punkte. Standing ovations gab es für die Spieler von Heimerer Schulen Basket Landsberg nach dem tollen Erfolg und das zu Recht, denn nicht nur die Punkte waren wichtig, das Team zeigte eine prima Leistung und begeisterte durch Einsatz und schöne Spielzüge.
Den ersten Applaus aber gab es für Landsbergs Hausmeister Robert Kückner: Ein Korb hatte sich aus der Verankerung gelöst, doch Kückner behob schnell das Problem und die kurze Verzögerung steckten beide Mannschaften locker weg. Dabei erwischten die Gäste den besseren Start und legten beständig vor. Erst nach der Hälfte des ersten Abschnitts gelang den Landsbergern erstmals der Ausgleich zum 10:10, doch wieder ging Leitershofen in Führung. So stand es nach 10 Minuten sogar 14:23 aus Sicht der Landsberger, da die Gäste in letzter Sekunde noch einen Dreier verwandeln konnten.
Bis zu diesem Zeitpunkt schien sich die Partie dem Tabellenstand nach zu entwickeln, doch im zweiten Viertel kam der große Knackpunkt. Zwar mussten die Landsberger weiterhin einem Rückstand hinterherlaufen, doch nach gut fünf Minuten gab es die große Chance zum Ausgleich. 25:30 lag HSB zurück, als sich der Gast ein technisches Foul sowie ein unsportliches erlaubte. Dies bedeutete vier Freiwürfe für Landsberg sowie anschließenden Ballbesitz. Dominique Veney und Anton Kazarnovski behielten die Nerven und brachten Landsberg auf einen Punkt heran. Den anschließenden Ballbesitz nutzte man dann zum Ausgleich, drei Minuten vor der Pause. Gut 2 Minuten waren noch zu spielen, als die Landsberger erstmals in Führung gingen (32:31) und diesmal waren es die Gastgeber, denen in letzter Sekunde ein Dreier gelang. Henning von Jagow stellte auf die 39:37-Halbzeitführung.
Mannschaft behielt die Nerven
Im dritten Viertel konnte Leitershofen noch ein Mal vorlegen auf 45:46, danach übernahm Landsberg die Führung. Allerdings konnte man sich nicht absetzen – die Gäste hielten die Partie offen. Dennoch führte Landsberg vor dem letzten Abschnitt verdient mit 64:60, wobei vor allem Miga Migalla glänzte.
Jetzt hieß es, die Nerven zu behalten und es gelang. Rund acht Punkte Vorsprung konnte man halten bis zum 77:68, dann bauten die Landsberger ihre Führung aus und die letzten drei Minuten gehörten Landsberg. So war am Ende das 97:77 auch verdient.
HSB: Kazarnovski (19), Migalla (18), Veney (13), v. Jagow (10), Apelt (9), Gervé (7), Srzic (5), Teichner (4), Eichler (2), Hiemer.
Pressemitteilung: HSB
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Den ersten Applaus aber gab es für Landsbergs Hausmeister Robert Kückner: Ein Korb hatte sich aus der Verankerung gelöst, doch Kückner behob schnell das Problem und die kurze Verzögerung steckten beide Mannschaften locker weg. Dabei erwischten die Gäste den besseren Start und legten beständig vor. Erst nach der Hälfte des ersten Abschnitts gelang den Landsbergern erstmals der Ausgleich zum 10:10, doch wieder ging Leitershofen in Führung. So stand es nach 10 Minuten sogar 14:23 aus Sicht der Landsberger, da die Gäste in letzter Sekunde noch einen Dreier verwandeln konnten.
Bis zu diesem Zeitpunkt schien sich die Partie dem Tabellenstand nach zu entwickeln, doch im zweiten Viertel kam der große Knackpunkt. Zwar mussten die Landsberger weiterhin einem Rückstand hinterherlaufen, doch nach gut fünf Minuten gab es die große Chance zum Ausgleich. 25:30 lag HSB zurück, als sich der Gast ein technisches Foul sowie ein unsportliches erlaubte. Dies bedeutete vier Freiwürfe für Landsberg sowie anschließenden Ballbesitz. Dominique Veney und Anton Kazarnovski behielten die Nerven und brachten Landsberg auf einen Punkt heran. Den anschließenden Ballbesitz nutzte man dann zum Ausgleich, drei Minuten vor der Pause. Gut 2 Minuten waren noch zu spielen, als die Landsberger erstmals in Führung gingen (32:31) und diesmal waren es die Gastgeber, denen in letzter Sekunde ein Dreier gelang. Henning von Jagow stellte auf die 39:37-Halbzeitführung.
Mannschaft behielt die Nerven
Im dritten Viertel konnte Leitershofen noch ein Mal vorlegen auf 45:46, danach übernahm Landsberg die Führung. Allerdings konnte man sich nicht absetzen – die Gäste hielten die Partie offen. Dennoch führte Landsberg vor dem letzten Abschnitt verdient mit 64:60, wobei vor allem Miga Migalla glänzte.
Jetzt hieß es, die Nerven zu behalten und es gelang. Rund acht Punkte Vorsprung konnte man halten bis zum 77:68, dann bauten die Landsberger ihre Führung aus und die letzten drei Minuten gehörten Landsberg. So war am Ende das 97:77 auch verdient.
HSB: Kazarnovski (19), Migalla (18), Veney (13), v. Jagow (10), Apelt (9), Gervé (7), Srzic (5), Teichner (4), Eichler (2), Hiemer.
Pressemitteilung: HSB
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