Regionalliga
P4two Ballers schlagen Wedel trotz Startproblemen
sid am 19.11.2007 um 20:12
Es begann wie es nicht beginnen sollte, es endete wie es enden sollte! So oder so ähnlich ist der Spielverlauf, kurz umrissen, darzustellen. Gegen eine gut eingestellte Wedeler Mannschaft hatten die P4twos allerhand Probleme, in Tritt zu kommen. Mit einer Energieleistung im zweiten und dritten Viertel ebneten die Hausherren, angeführt von Janzen und Hebbelmann, dennoch vorzeitig den Weg zum 94-72 Sieg.
Die Ballers starteten mit Fleetwood, Wachalski, Hebbelmann, Morinia und Müller. Wieder im Aufgebot war Steve Janzen, dessen Knöchelverletzung so weit abgeklungen war, dass ein Einsatz möglich war. Trotz eines Dreiers von Wachalski zur Eröffnung lief der Auftakt für die Hausherren nicht wie geplant, zu oft wurde der Distanzwurf gesucht, doch Wachalski blieb der einzige in Hälfte Eins, der Erfolg damit hatte. Wedel hingegen spielte locker auf im Angriff, nach sechs Minuten stand es 16-5 zu ihren Gunsten. Woher nahmen sie ihre Unbekümmertheit im Angriff? Aus knüppelharter, wie smarter Defensivenahmen sie ihr Selbstvertrauen! Besonders gegen Morinia hatten sie in dieser Anfangsphase Mittel, doch das gesamte Team der Ballers wirkte kopflos. Neun Spieler probierte Coach Polychroniadis in diesem Viertel aus, ein absolutes Novum! Erst die Hereinnahme von Janzen brachte Sicherheit in der Defensive und erste Anzeichen von Struktur in der Offensive. So erspielte sich Wedel eine 21-12 Viertelführung, vollkommen verdient!
Co-Kapitän Hebbelmann zeigte seinem Team zum Beginn des Folgeabschnitts, wo die Ballers heute ihr Punkte sammeln mussten: am Brett! Auch 2,23m Mann Slaninka konnte Hebbelmann nicht davon abhalten, das Brett zu attackieren. Wollte er seinen Jungs ein Zeichen geben, die katastrophale Ballerei von jenseits der Dreierlinie einzustellen? Zumindest wurde jetzt öfter der Weg zum Korb gesucht, Janzen, der dem Team in dieser Phase zahlreiche Ideen gab, fütterte Fleetwood zum monströsen Alley-Hoop. Das 23-24 (13.min) von Hebbelmann markierte den 11-3 Lauf der Ballers, die fortan das Geballer zwar nicht einstellten, aber zumindest eine Balance in der Wurfauswahl fanden. Janzen, Hebbelmann und Morinia mit seinen einzigen drei Punkten der Halbzeit per Freiwürfe kippten den Spielstand auf 44-38 für die P4twos, endlich war der Charakter der Mannschaft in Spielweise und Kampfbereitschaft zu erkennen!
Nicht untypisch für diese Partie, waren es wieder Janzen und Hebbelmann, die alleine den 10-0 Start der Mannschaft und folglich sogar die ersten 19 Punkte des Viertels für die Osnabrücker markierten (63-47, 25.min). Morinia schlüpfte nun vermehrt in die Rolle des Vorbereiters und setzte mit sechs Assists und fünf Steals trotz schwacher Wurfausbeute dennoch Zeichen. Punkte von Chris Löffler, Fleetwood und Bohlmann hielten die Distanz, mit 30-19 (74-57) gewannen die P4twos auch dieses Viertel klar. Immer deutlicher wurde die Rebounddominanz des Gastgebers, Hebbelmann und Fleetwood fischten neben Löffler und Wachalski auch am offensiven Brett und putzten so die weiter miserable Ausbeute aus der Distanz aus.
Der Schlussabschnitt offenbarte keine Überraschungen mehr, die Ballers machten die Partie mit 94-72 am Ende sicher und souverän zum achten Sieg in Folge. Alle zwölf Spieler erhielten ihre Einsatzzeiten, darunter auch der 18jährige Debütant Christian Nover, der sich mit guten Leistungen in der Ballers-Reserve für einen Einsatz in der Ersten empfohlen hatte.
Punkteverteilung P4two Ballers: Kaiser (2), Müller (4), Wachalski (12/2), Löffler (7), Schweiger, Nover, Janzen (19/1), Wodny, Hebbelmann (22), Morinia (12), Fleetwood (12), Bohlmann (4).
Pressemitteilung: P4two Ballers
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Die Ballers starteten mit Fleetwood, Wachalski, Hebbelmann, Morinia und Müller. Wieder im Aufgebot war Steve Janzen, dessen Knöchelverletzung so weit abgeklungen war, dass ein Einsatz möglich war. Trotz eines Dreiers von Wachalski zur Eröffnung lief der Auftakt für die Hausherren nicht wie geplant, zu oft wurde der Distanzwurf gesucht, doch Wachalski blieb der einzige in Hälfte Eins, der Erfolg damit hatte. Wedel hingegen spielte locker auf im Angriff, nach sechs Minuten stand es 16-5 zu ihren Gunsten. Woher nahmen sie ihre Unbekümmertheit im Angriff? Aus knüppelharter, wie smarter Defensivenahmen sie ihr Selbstvertrauen! Besonders gegen Morinia hatten sie in dieser Anfangsphase Mittel, doch das gesamte Team der Ballers wirkte kopflos. Neun Spieler probierte Coach Polychroniadis in diesem Viertel aus, ein absolutes Novum! Erst die Hereinnahme von Janzen brachte Sicherheit in der Defensive und erste Anzeichen von Struktur in der Offensive. So erspielte sich Wedel eine 21-12 Viertelführung, vollkommen verdient!
Co-Kapitän Hebbelmann zeigte seinem Team zum Beginn des Folgeabschnitts, wo die Ballers heute ihr Punkte sammeln mussten: am Brett! Auch 2,23m Mann Slaninka konnte Hebbelmann nicht davon abhalten, das Brett zu attackieren. Wollte er seinen Jungs ein Zeichen geben, die katastrophale Ballerei von jenseits der Dreierlinie einzustellen? Zumindest wurde jetzt öfter der Weg zum Korb gesucht, Janzen, der dem Team in dieser Phase zahlreiche Ideen gab, fütterte Fleetwood zum monströsen Alley-Hoop. Das 23-24 (13.min) von Hebbelmann markierte den 11-3 Lauf der Ballers, die fortan das Geballer zwar nicht einstellten, aber zumindest eine Balance in der Wurfauswahl fanden. Janzen, Hebbelmann und Morinia mit seinen einzigen drei Punkten der Halbzeit per Freiwürfe kippten den Spielstand auf 44-38 für die P4twos, endlich war der Charakter der Mannschaft in Spielweise und Kampfbereitschaft zu erkennen!
Nicht untypisch für diese Partie, waren es wieder Janzen und Hebbelmann, die alleine den 10-0 Start der Mannschaft und folglich sogar die ersten 19 Punkte des Viertels für die Osnabrücker markierten (63-47, 25.min). Morinia schlüpfte nun vermehrt in die Rolle des Vorbereiters und setzte mit sechs Assists und fünf Steals trotz schwacher Wurfausbeute dennoch Zeichen. Punkte von Chris Löffler, Fleetwood und Bohlmann hielten die Distanz, mit 30-19 (74-57) gewannen die P4twos auch dieses Viertel klar. Immer deutlicher wurde die Rebounddominanz des Gastgebers, Hebbelmann und Fleetwood fischten neben Löffler und Wachalski auch am offensiven Brett und putzten so die weiter miserable Ausbeute aus der Distanz aus.
Der Schlussabschnitt offenbarte keine Überraschungen mehr, die Ballers machten die Partie mit 94-72 am Ende sicher und souverän zum achten Sieg in Folge. Alle zwölf Spieler erhielten ihre Einsatzzeiten, darunter auch der 18jährige Debütant Christian Nover, der sich mit guten Leistungen in der Ballers-Reserve für einen Einsatz in der Ersten empfohlen hatte.
Punkteverteilung P4two Ballers: Kaiser (2), Müller (4), Wachalski (12/2), Löffler (7), Schweiger, Nover, Janzen (19/1), Wodny, Hebbelmann (22), Morinia (12), Fleetwood (12), Bohlmann (4).
Pressemitteilung: P4two Ballers
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