Regionalliga
Freiwurffestival beschert zweiten Auswärtssieg
sid am 18.11.2007 um 21:47
Dieses verflixte dritte Viertel. „Diesmal hätte es uns beinahe Kopf und Kragen gekostet“, mahnte Head Coach Peter Weller am späten Samstagabend nach dem seine Dresden Titans mit einem Kraftakt im Schlussviertel gerade noch glücklich mit 80:70 über den BC Energie Zwickau triumphieren konnten. Dadurch gelang es den Titanen ihre Bilanz mit nunmehr vier Siegen bei ebensoviel Niederlagen ausgeglichen zu gestalten und im Tablot der 1. Regionalliga SüdOst auf Rang acht etwas in Richtung Mittelfeld zu klettern. Die Westsachsen dagegen bleiben auf Platz zwölf weiter tief unten im Tabellenkeller stecken.
Allerdings hatten die gut 50 Zuschauer in der Zwickauer Sporthalle Mosel schon etwas genauer hinschauen müssen, um einen klaren Klassenunterschied zwischen den Elbestädtern und dem BC Zwickau zu erkennen. Denn lediglich in Halbzeit eins wurden die Dresden Titans ihrer Favoritenrolle gerecht. Gegen eine zunächst „lasch“ auftretende Zwickauer Mannschaft nutzten die Weller-Mannen ihre Offensive Überlegenheit in Verbindung mit einer aggressiven Defense, um sich bis Halbzeit auf 44:31 abzusetzen. Mit dem Vorsprung im Rücken nutzte Weller die Gelegenheit, um seiner zweiten Garde wichtige Spielpraxis zu geben. Und was er da sah, schien dem 44-Jährigen zu gefallen: „Unsere Bankspieler haben sich wirklich voll rein gehangen und die Führung gut verwaltet.“
Nicht gefallen konnte Weller dagegen, was sich nach dem Seitenwechsel in den eigenen Reihen abspielte. Völlig konsterniert ließen sich die Titans von den plötzlich beinhart verteidigenden Hausherren den Schneid abkaufen. In der eigenen Offensive war mit einem Mal „absolute Funkstille“ wie Weller zugab. Flügelspieler André Spalke pflichtete ihm bei: „Wir haben plötzlich keinen Fuß mehr vor den anderen bekommen. Die Aggressivität der Zwickauer hat uns nervös werden lassen. Dadurch haben wir Spielsysteme kaum mehr zu Ende gelaufen, stattdessen hektisch den meist erfolglosen Abschluss gesucht und so die Partie wieder aus der Hand gegeben.“
Mit einen 35:11-Lauf stellten die Mulde-Städter nach dem Pausentee die Partie vollkommen auf den Kopf. Sechs Minuten vor Ultimo sahen sich die Titanen somit einem 11-Punkte-Defizit gegenüber. Nur mit tatkräftiger Unterstützung durch Zwickauer Unbeherrschtheiten gelang den Landeshauptstädter noch einmal das Comeback. Zwei Unsportliche Fouls und drei Technische Fouls auf Seiten der Gastgeber erlaubten es den Titans, sich trotz einer unterirdischen Tagesform von der Freiwurflinie (Trefferquote: 25 von 42) wieder heranzukommen. Unter der Führung von Top-Scorer Konrad Tota (31 Punkte) und Eric Voisin (14 Punkte / 17 Rebounds) gelang den Dresdnern kurz vor Schluss der glückliche Ausgleich. Als anschließend Zwickaus sonst so cooler „Scharfschütze“ Norbert Beier die Beherrschung verlor und mit zwei Technischen Fouls US-Center Jeremy McCulloch ausgefoult auf die Bank folgen musste, machten die Titans von der Linie alles klar.
Pressemitteilung: Dresden Titans
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Allerdings hatten die gut 50 Zuschauer in der Zwickauer Sporthalle Mosel schon etwas genauer hinschauen müssen, um einen klaren Klassenunterschied zwischen den Elbestädtern und dem BC Zwickau zu erkennen. Denn lediglich in Halbzeit eins wurden die Dresden Titans ihrer Favoritenrolle gerecht. Gegen eine zunächst „lasch“ auftretende Zwickauer Mannschaft nutzten die Weller-Mannen ihre Offensive Überlegenheit in Verbindung mit einer aggressiven Defense, um sich bis Halbzeit auf 44:31 abzusetzen. Mit dem Vorsprung im Rücken nutzte Weller die Gelegenheit, um seiner zweiten Garde wichtige Spielpraxis zu geben. Und was er da sah, schien dem 44-Jährigen zu gefallen: „Unsere Bankspieler haben sich wirklich voll rein gehangen und die Führung gut verwaltet.“
Nicht gefallen konnte Weller dagegen, was sich nach dem Seitenwechsel in den eigenen Reihen abspielte. Völlig konsterniert ließen sich die Titans von den plötzlich beinhart verteidigenden Hausherren den Schneid abkaufen. In der eigenen Offensive war mit einem Mal „absolute Funkstille“ wie Weller zugab. Flügelspieler André Spalke pflichtete ihm bei: „Wir haben plötzlich keinen Fuß mehr vor den anderen bekommen. Die Aggressivität der Zwickauer hat uns nervös werden lassen. Dadurch haben wir Spielsysteme kaum mehr zu Ende gelaufen, stattdessen hektisch den meist erfolglosen Abschluss gesucht und so die Partie wieder aus der Hand gegeben.“
Mit einen 35:11-Lauf stellten die Mulde-Städter nach dem Pausentee die Partie vollkommen auf den Kopf. Sechs Minuten vor Ultimo sahen sich die Titanen somit einem 11-Punkte-Defizit gegenüber. Nur mit tatkräftiger Unterstützung durch Zwickauer Unbeherrschtheiten gelang den Landeshauptstädter noch einmal das Comeback. Zwei Unsportliche Fouls und drei Technische Fouls auf Seiten der Gastgeber erlaubten es den Titans, sich trotz einer unterirdischen Tagesform von der Freiwurflinie (Trefferquote: 25 von 42) wieder heranzukommen. Unter der Führung von Top-Scorer Konrad Tota (31 Punkte) und Eric Voisin (14 Punkte / 17 Rebounds) gelang den Dresdnern kurz vor Schluss der glückliche Ausgleich. Als anschließend Zwickaus sonst so cooler „Scharfschütze“ Norbert Beier die Beherrschung verlor und mit zwei Technischen Fouls US-Center Jeremy McCulloch ausgefoult auf die Bank folgen musste, machten die Titans von der Linie alles klar.
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