Regionalliga

Bernau schlägt starke Weißenfelser souverän

Pucki am 18.11.2007 um 15:43

Der SSV Lok Bernau bleibt auch in seinem vierten Heimspiel ungeschlagen und besiegt den SSV Einheit MBC Weißenfels mit 102:87. Es wurde das erwartet schwere Spiel gegen die individuell sehr starken Spieler des Farmteams des ProA Ligisten MBC. Von Beginn an zeigte MBC2, dass sie nicht gewillt sind, das Spiel kampflos aufzugeben und attackierten aggressiv den Korb. Lok Bernau hingegen war von der ersten Sekunde an hochkonzentriert und wollte die Heimsiegserie unbedingt ausbauen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem sich Lok in der 5. Minute mit 15:10 leicht absetzte. Die Balance zwischen Innenspiel und Würfen von außen passte super, zumal Jason Boone von den großen Weißenfelser Youngsters nicht zu stoppen war. Der bullige Center war nicht zu verteidigen und oft nur durch Foul stoppen. Sebastian Trzcionka und ein mit sehr starken Rückenproblemen auflaufenden Kapitän Felix Grohmann nutzten die Räume von außen und die Zuschauer bekamen teilweise ein hervorragendes Teamspiel zu sehen. Weißenfels blieb mit individueller Stärke im Spiel und glich in der 15. Minute noch mal beim Stand von 33:33 aus. Ab der 16. Minute kam dann der legendäre Lok-Run vor der Halbzeit, wo sich das Schierenbeck/Hinz Team ein 50:39 zur Halbzeit erspielte. Unter dem tosenden Applaus der begeisterten Zuschauer ging es in die Kabine, wo die Trainer zur erhöhten Aufmerksamkeit in der Verteidigung mahnten.

In einigen Spielen kam die Pause den Bernauern äußerst ungelegen und sie verschliefen den Beginn des dritten Viertels. Diesmal war es anders und die ein kleiner 11:4 Lauf und damit die zwischenzeitliche 79:56 Führung brachten eine Vorentscheidung. Ein Schlüssel zum Sieg war die intensive Verteidigung des US Guards Omar Smith durch Marcel Karge und Mario Kurze. Der kleine quirlige Aufbau machte in den letzten Minuten des Spiels zwar noch mal 6 Punkte, erzielte aber keinen Dreier und blieb mit 16 Punkten eher blass. Mario Kurze griff im letzten Viertel nicht mehr ins Spiel ein, seine Oberschenkelverletzung ist noch nicht zu 100% ausgeheilt. Ein weiterer Schlüssel war die Saisonbestleistung von Goran Jurenec, der nicht nur selber 18 Punkte markierte, sondern auch seine Mitspieler gut in Szene setzte. Als die Weißenfelser gegen Ende des dritten Viertels eine Zonenpresse aufriefen, kam ein clever spielender Thomas Gersch in die Lücken und die Bernauer überwanden ein ums andere Mal die Verteidigung mit exzellentem Passspiel.

Der Sieg wäre mit Sicherheit deutlich höher ausgefallen, doch besonders die jungen Weißenfelser Frieder Diestelhorst, Ralph Schirmer und Marcus Lohse stemmten sich bis zur letzten Sekunde gegen die Niederlage, die mit 15 Punkten doch noch im Rahmen blieb. 45 Sekunden vor Ende des Spieles forderten die Zuschauer die 100 Punkte und Kapitän Felix Grohmann kam der Bitte persönlich per Dreier nach. Die Zuschauer jubelten ebenso, wie der erstmals ohne Krücken auf der Bank sitzende Konstantin Mau. Der 102:87 Sieg war auch in der Höhe verdient, Trainer Torsten Schierenbeck insgesamt zufrieden: „ Eine sehr gute Teamleistung, mit einem in dieser Saison überragenden Sebastian Trzcionka. Wir sind auf dem richtigen Weg zu einem Top Team. In der Verteidigung müssen wir aber weiterhin noch intensiver arbeiten. Respekt an die vielen jungen Spielern aus Weißenfels“.

Für Bernau spielten:
Sebastian Trzcionka (29 Punkte); Jason Boone (21); Goran Jurenec (18); Felix Grohmann (12), Marcel Karge (8); Thomas Gersch (7); Mario Kurze (4); Patrick Wischnewski (3); Felix Schekauski (0)

Viertelstände: 29:21; 50:39; 79:59; 102:87
Viertel: 29:21; 21:18; 29:20; 23:28

Pressemitteilung: SSV Lok Bernau (Ines Huhnhäuser)

0 Kommentare

 

7 Mitglieder
185 Gäste online

Anmeldung

Benutzeranmeldung

Registrieren

Passwort vergessen?

Schönen-Dunk bei FacebookSchönen-Dunk bei TwitterSchönen-Dunk-Newsfeed BIG - Basketball in Germany
 

Werbung

Werbung