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FÜNF: Der nächste Schritt

Pucki am 27.10.2007 um 16:42

Hand aufs Herz, nicht jeder deutsche Fan konnte vor dem Sommer etwas mit dem Namen Yassin Idbihi anfangen. Das dürfte sich mittlerweile geändert haben. Und beides ist auch gut so. Wenn ein deutscher Spieler mit 19 Jahren in der zweiten Liga für Rhöndorf 14,1 Punkte im Schnitt erzielt, im letzten Jahr an einem College mit 15,8 Punkten und 9,3 Rebounds glänzt, dort im Mutterland des Basketballs gar den Künstlernamen „The Dream“ verpasst bekommt, dann hätte das eigentlich mehr Aufsehen erregen müssen. Anzufügen wäre noch, dass dieser Deutsche bereits in die A2-Auswahl berufen wurde und aufgrund seines guten Wurfes sowie des variablen Innenspiels sowohl als Power Forward als auch als Center moderner Prägung spielen kann. Aber gut, wo kein Hype ist, entstehen auch keine übertriebenen Erwartungen.

Das bedeutet aber nicht, dass Yassin Idbihi, mittlerweile 24-jährig, nicht noch einiges vorhat. „Klar, die Nationalmannschaft ist mein Ziel“, sagt der 2,08 Meter große Deutsch-Marokkaner. Da trifft es sich natürlich gut, dass er im Trikot der Köln 99ers nicht nur in der BBL auf sich aufmerksam machen kann. „Köln hat eine sehr junge Mannschaft, ich spiele auch noch Uleb-Cup, einen besseren Start kann man sich nicht vorstellen“, freut sich Idbihi. Trotzdem: Woher der Spitzname „The Dream“? „Weil ich viele Hakenwürfe genommen habe und es hieß, ich hätte manchmal ähnlich wie Olajuwon gespielt.“ So viel zum Thema Vorschußlorbeeren. Andererseits sollte die Beschreibung „manchmal ähnlich wie Olajuwon“ aber auch für einen Anruf von Dirk Bauermann reichen. Bleibt noch anzumerken, dass auch die Trashtalker der Liga vorsichtig sein sollten: Idbihi spricht fünf Sprachen.



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