New Yorker Phantoms Braunschweig
Euroleague-Team lange Paroli geboten
sid am 30.09.2007 um 19:57
Auch in ihrem zweiten Spiel des Turniers in Sarajevo mussten sich die New Yorker Phantoms der starken Konkurrenz geschlagen geben. Über knapp 35 Minuten agierten sie mit dem türkischen Euroleague-Teilnehmer nahezu auf Augenhöhe, ehe die Konzentration nachließ. So unterlagen die Niedersachsen am Ende - dem Spielverlauf nicht entsprechend - deutlich mit 63:82.
Die Mutapcic-Truppe hielt vor Allem körperlich gut dem Druck der Türken stand. War dies zu Beginn des ersten Spiels gegen Bosna Telecom ein Manko gewesen, so schlugen Jones und Co. diesmal selbst eine robuste – aber stets faire – Gangart ein. Dies sollte sich besonders in Korbnähe auszahlen, wo die Phantoms während des gesamten Spielverlaufs die Oberhand behielten. Angeführt von einem mittlerweile fast gesunden Andrew Drevo angelten sich die Braunschweiger Innenspieler 37 Abpraller, die Kontrahenten aus Istanbul lediglich 29. Dabei verzeichnete Drevo mit neun Rebounds einen teaminternen Höchstwert.
Mit ihrer guten Arbeit am Brett glichen die Phantoms über weite Strecken ihre – im Vergleich zu Istanbul – schlechte Trefferquote aus dem Feld aus. Braunschweig traf 38 Prozent aller Würfe, Fenerbahce warf nur ungefähr jedes zweite Mal (48 Prozent) daneben. Die Türken erzeugten fast über die gesamte Distanz des Spiels enorm viel Druck auf den ballführenden Spieler und erzwangen dadurch viele Ballverluste (Braunschweig: 19; Istanbul: 9).
Trotzdem zeigte sich Oliver Braun über den Auftritt des Teams sehr zufrieden. „Wir haben bis ins letzte Viertel hinein einer großartigen Mannschaft Paroli bieten können und haben nie abreißen lassen“, so der NYP-Sportdirektor. „Am Ende hat uns nicht die körperliche, sondern vielmehr die mentale Stärke gefehlt, um den einstelligen Rückstand zu halten.“ Für Braun blieb die Erkenntnis, dass sich die Mannschaft an das Niveau des Turniers sehr schnell gewöhnt und die von den gegnerischen Mannschaften dargebotene Intensität angenommen hat. „Es ist nicht selbstverständlich, dass sich das Team dem hohen Niveau so schnell so gut anpasst. Damit hat sie sich viel Respekt verdient.“
New Yorker Phantoms:
Wright (1), Levy (9/2), Allen (14), Visser (10), Drevo (16/2), Stückemann, Jones (7), Khartchenkov, Coleman (6), Freese
Pressemitteilung: New Yorker Phantoms (Jörg Bähren)
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Die Mutapcic-Truppe hielt vor Allem körperlich gut dem Druck der Türken stand. War dies zu Beginn des ersten Spiels gegen Bosna Telecom ein Manko gewesen, so schlugen Jones und Co. diesmal selbst eine robuste – aber stets faire – Gangart ein. Dies sollte sich besonders in Korbnähe auszahlen, wo die Phantoms während des gesamten Spielverlaufs die Oberhand behielten. Angeführt von einem mittlerweile fast gesunden Andrew Drevo angelten sich die Braunschweiger Innenspieler 37 Abpraller, die Kontrahenten aus Istanbul lediglich 29. Dabei verzeichnete Drevo mit neun Rebounds einen teaminternen Höchstwert.
Mit ihrer guten Arbeit am Brett glichen die Phantoms über weite Strecken ihre – im Vergleich zu Istanbul – schlechte Trefferquote aus dem Feld aus. Braunschweig traf 38 Prozent aller Würfe, Fenerbahce warf nur ungefähr jedes zweite Mal (48 Prozent) daneben. Die Türken erzeugten fast über die gesamte Distanz des Spiels enorm viel Druck auf den ballführenden Spieler und erzwangen dadurch viele Ballverluste (Braunschweig: 19; Istanbul: 9).
Trotzdem zeigte sich Oliver Braun über den Auftritt des Teams sehr zufrieden. „Wir haben bis ins letzte Viertel hinein einer großartigen Mannschaft Paroli bieten können und haben nie abreißen lassen“, so der NYP-Sportdirektor. „Am Ende hat uns nicht die körperliche, sondern vielmehr die mentale Stärke gefehlt, um den einstelligen Rückstand zu halten.“ Für Braun blieb die Erkenntnis, dass sich die Mannschaft an das Niveau des Turniers sehr schnell gewöhnt und die von den gegnerischen Mannschaften dargebotene Intensität angenommen hat. „Es ist nicht selbstverständlich, dass sich das Team dem hohen Niveau so schnell so gut anpasst. Damit hat sie sich viel Respekt verdient.“
New Yorker Phantoms:
Wright (1), Levy (9/2), Allen (14), Visser (10), Drevo (16/2), Stückemann, Jones (7), Khartchenkov, Coleman (6), Freese
Pressemitteilung: New Yorker Phantoms (Jörg Bähren)
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