New Yorker Phantoms Braunschweig

Erstes Viertel trübt guten Gesamteindruck

Lomax am 29.09.2007 um 14:37

Die New Yorker Phantoms haben ihr Auftaktspiel beim Turnier in Sarajevo gegen Bosna ASA BH Telecom mit 74:88 verloren. Dennoch zeigten sich Verantwortliche und Spieler mit der gezeigten Leistung zufrieden, agierten die Gegner doch auf ungemein hohem internationalen Niveau. Ausschließlich einem schwachen Beginn war es zuzuschreiben, dass die Niedersachsen früh in Rückstand gerieten. Diesen konnten sie leider nie in eine einstellige Differenz umwandeln, doch gab sich die Mannschaft von Trainer Emir Mutapcic bis zum Schluss nicht auf, was der gewonnene Schlussabschnitt unterstreicht.

„Die Spieler haben Zeit gebraucht, bis sie sich an die harte physische Spielweise gewöhnt hatten“, berichtet Sportdirektor Oliver Braun. „Es war für uns eine ungemein wichtige Erfahrung, auf solch hohem Niveau getestet zu werden.“ Die körperliche Gangart und die entsprechende – aber stets konsequent durchgezogene – Linie der Unparteiischen sorgten für zwölf Braunschweiger Ballverluste in der ersten Halbzeit. Braun: „Wir haben in der eigenen Hälfte Probleme gehabt, was sich entsprechend auf unser Spiel nach vorne ausgewirkt hat.“

Coach Mutapcic verfolgte seine Linie der gesamten Vorbereitung konsequent weiter und nutzte die komplette Tiefe der Bank aus. Alle Spieler kamen zum Einsatz, von denen Jonathan Levy mit 16 Zähern zum Topscorer der Phantoms avancierte. Ein Sonderlob verdiente sich Power Forward Andrew Drevo, der gesundheitlich angeschlagen in die Partie ging und trotz limitierter Einsatzzeit (22min) bei einer Feldwurfquote von 86 Prozent auf stolze 14 Punkte kam.

Braun: „Ich gehe davon aus, dass auch die Spiele gegen FMP und Fenerbahce Istanbul sehr körperbetont vonstatten gehen werden.“ Dies ist jedoch kein Grund sich zu verstecken, obwohl FMP im ULEB-Cup und Istanbul in der Euroleague antreten. „Solche Spiele tun der Mannschaft gut, um sich auf die wichtigen, die entscheidenden Dinge zu konzentrieren, da jeder Fehler direkt bestraft wird“ ,blickt der Sportdirektor auf die verbleibenden zwei Turniertage voraus. „Wenn wir die Partien einigermaßen eng halten können und wie heute bis zum Ende nicht aufgeben, dann haben wir einiges richtig gemacht.“

New Yorker Phantoms:
Wright (2), Levy (16/1), Allen (6/2), Visser (10), Drevo (14/2), Stückemann, Jones (15/2), Schmidt, Khartchenkov, Coleman (11/1), Freese

Pressemitteilung: New Yorker Phantoms (Jörg Bähren)

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