Schönen-Dunk

BBL.TV: Mindestens fünf Kameras und im 16:9-Format

Pucki am 26.09.2007 um 21:55

EM-Gewinnspiel Hauptpreis: BBL.TV-Saisonabo. Die BBL startet durch die Übertragung von BBL.TV im Satelliten-Programm über die Plattform von entavio sowie im World Wide Web unter www.bbl.tv in eine sicher erneut spektakuläre Saison 2007/2008
Mit dabei ist auch Stefan Koch, der als bisheriger Premiere-Kommentator, FIVE-Kolumnenschreiber und ehemaliger Cheftrainer aus Frankfurter, Karlsruher und Gießener Zeiten den Blick für das Wesentliche in Deutschlands höchster Spielklasse nicht verloren hat. Mit dem Wechsel zu BBL.TV gewährleistet Experte Koch messerscharfe Analysen, Hintergrundwissen bezüglich vieler Spieler sowie Fachkenntnisse aller Facetten des orangefarbenen Leders.

BBL.TV Die BBL stellt schoenen-dunk.de als Hauptpreis zum EM-Tippspiel freundlicherweise ein Saison-Abo 2007/2008 von BBL.TV zu Verfügung. Wir nutzten die Gelegenheit, mit Stefan Koch und dem BBL.TV-Sportchef Michael Lion gemeinsam hinter die Kulissen der Übertragung zu schauen und den Qualitätsstandard zu beleuchten.

Fragen Stefan Koch:

Mit BBL.TV betritt die Liga ungewohntes Parkett hinsichtlich der Übertragungen. Schließlich wird die Beletage in der kommenden Saison über Satellit und via Livestream zu empfangen sein. Was hat Dich gereizt, bei BBL.TV einzusteigen?

Koch: Zunächst einmal bereitet mir die journalistische Arbeit im Fernsehen viel Freude. Außerdem ist BBL.TV ein hochinteressantes Projekt, das den Fans die Möglichkeit bietet, eine noch nie da gewesene Anzahl an Spielen live und hautnah zu verfolgen. Darüber hinaus hat mir Herr Lion zu verstehen gegeben, dass er mich unbedingt im Team haben möchte. Meine Rolle und Aufgabe wird sich im Vergleich zu meinen bisherigen TV-Engagements verändern. Das ist eine Herausforderung, auf die ich mich sehr freue.

Die Teams der BBL haben viel Qualität akquiriert, zudem kehrten einige deutsche Nationalspieler zurück. Wie beurteilst Du den zumindest nominellen Niveau-Anstieg im Vergleich zu den anderen europäischen Ligen?

Koch: Die Rückkehr der angesprochenen Nationalspieler ist nicht nur für das Niveau, sondern auch für die Identität der Liga eine enorme Bereicherung. Andererseits sind einige amerikanische Spieler, die in der vergangenen Saison stark gespielt haben, ins besser bezahlende Ausland gewechselt. Natürlich ist die BBL nicht die spanische ACB, aber sie braucht sich auch nicht zu verstecken. Allerdings gibt es hinsichtlich der Etats in Deutschland größere Unterschiede als in Spanien oder Italien. Dort verfügen die Klubs allesamt über ein wesentlich höheres finanzielles Volumen als hierzulande.

Als ehemaliger Bundesliga-Trainer ist der Job als Kommentator und Experte sicher sehr reizvoll. Ist das Kapitel Headcoach in der BBL oder im Ausland abgehakt, oder kribbelt es, noch mal an der Seitenlinie zu stehen und ein Team zu führen?

Koch: Das Thema Coaching ist keineswegs abgehakt. Aber die Situation muss passen. Bei den Verhandlungen, die ich im Sommer geführt habe, war dies einfach nicht der Fall.

Fragen Michael Lion:

Der bisherige Standard beim ALLSTAR-Game oder dem Europaliga-Final-Four war verbesserungswürdig. Wie stehen die Chancen für Deutschlands Basketball-Fans, eine Premiere-ähnliche Qualität wie im Vorjahr geliefert zu bekommen?

Lion: Das ALLSTAR-Game und das Final-Four-Turnier der Euroleague waren sportlich zwei herausragende Basketball-Ereignisse in unserem Programm; auf die Produktions-Standards hatten wir in beiden Fällen jedoch keinerlei Einfluss. Das ist bei den Übertragungen aus der BBL ganz anders: Hier produzieren wir in Eigenverantwortung, und das in Eins-A-TV-Qualität - mit mindestens fünf Kameras und im 16:9-Format.

Seit Kurzem ist bekannt, dass BBL.TV auch im Pay-TV zu empfangen sein wird. Was muss der BBL-Interessierte tun, um die Spiele im Fernsehen verfolgen zu können.

Lion: Das stimmt. Die BBL sowie die Handball- und Volleyball-Bundesliga sind ab dem 1. Oktober 2007 über das Programmangebot von sportdigital.tv über den Astra-Satelliten 19,2° Ost innerhalb der neuen entavio-Plattform zu empfangen. Für 9,99 Euro im Monat gibt es die drei Mannschaftssportarten im Paket.

Durch regelmäßige Übertragungen ergibt sich die Möglichkeit, Spielausschnitte an Zweitverwerter – private Sender oder das öffentlich-rechtliche TV – abzugeben. Um einen Fuß in die Tür der großen Sendeanstalten zu bekommen, nicht die schlechteste Alternative, wenn die Qualität stimmt. Wurde über diese Gelegenheit schon nachgedacht?

Lion: Der Programmaustausch mit öffentlich-rechtlichen und privaten TV-Sendern ist fester Bestandteil des sportdigital.tv-Konzepts. Gemeinsames Ziel der Liga und von sportdigital.tv ist, so viele Medienpartner wie möglich ins BBL-Boot zu bringen. Wir würden uns jedenfalls über eine große Nachfrage nach den von uns produzierten Bildern freuen.

Wir danken Stefan Koch und Michael Lion für das Interview.

Cherry eVolution Control Wireless MultiMedia Desktop Der Gewinner des Schoenen-Dunk-EM-Tippspiels darf sich also über ein bbl.tv-Saisonabo freuen. Der Zweitplatzierte erhält ein Cherry eVolution Control Wireless MultiMedia Desktop, gesponsort von Rechenwerk IT-Services. Die Plätze 3 bis 12 bekommen von der Basketball Bundesliga das offiziellen kicker Saisonvorschauheft. Der Preis für die Plätze 13 bis 18 ist die DVD "Wir sind Dragons! Die (Vize-) Meisterfeier Saison 2006/2007", ebenfalls von Rechenwerk IT-Services gestiftet.

Lomax und Pucki für Schoenen-Dunk

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