TSK uniVersa Bamberg

Kader von uniVersa Bamberg mit Ndong komplett - Stix neuer Co-Trainer

Chrizz am 13.07.2002 um 10:31

Der TSK uniVersa Bamberg hat sich bereits elf Wochen vor dem ersten Sprungball am 04. Oktober das Prädikat "Spitzenreiter" verdient: In dieser Woche haben die Verantwortlichen der Bamberger Bundesliga-Basketballer die letzten Personalentscheidungen für die neue Runde getroffen. Während bei der Konkurrenz teils noch nicht einmal zu vermuten ist, wie die neuen Teams aussehen, läuft beim TSK – anders als in den Jahren zuvor – alles nach Plan: Boniface Ndong, der 2,12m-Riese vom Kooperationspartner TSV Breitengüßbach, soll den TSK uniVersa Bamberg im Oberhaus unter dem Korb verstärken.

Der Senegalese, der bisher vergeblich versucht hatte, einen französischen Pass zu bekommen, besetzt neben Toprebounder Chris Ensminger die zweite Ausländerposition. Das heißt aber auch, Powerforward Fred Williams wird definitiv nicht mehr das TSK-Trikot tragen.

"Es gibt viele Gründe für diese Entscheidung", betont Trainer Dirk Bauermann. "Ausschlaggebend ist aber hauptsächlich, dass es einen Spielertyp wie Ndong in der Bundesliga nicht gibt und viele Mannschaften deshalb Probleme mit ihm bekommen werden. Er ist für seine Größe ungemein beweglich und blockt serienweise Würfe. Außerdem ist er mit seinen 24 Jahren ein junger Spieler, dessen Potenzial noch nicht zu 100% ausgeschöpft ist", ist sich Bauermann sicher, dass sich der "tolle Junge" noch weiter entwickelt. TSK uniVersa-Geschäftsführer Wolfgang Heyder führt an, dass Ndong nach je zwei Jahren in Rattelsdorf und Breitengüßbach auch ein "relatives Eigengewächs" sei, das gut ins Konzept passe. Bauermann betont, dass der Senegalese in der "idealen Konstellation" mit Chris Ensminger und Neuzugang Uvis Helmanis unter dem Korb "eine gute und mit viel Arbeit eine sehr gute Rolle" spielen wird. "Wir wollten unser Programm weiterentwickeln und haben uns deshalb gezielt nach Spielern umgesehen, die uns weiterbringen. Ich glaube, das ist uns gelungen. Vom Papier her verfügen wir sicherlich über eine stärkere Mannschaft als im letzten Jahr. Ich hoffe, dass sich dieser Eindruck bestätigt. Die Theorie ist grau, die Realität wird man auf dem Spielfeld sehen", hofft Bauermann auf eine erfolgreiche Saison, in der das Erreichen der Play-Offs erst einmal vorrangiges Ziel ist. "Wir wollen von Anfang an ordentliche Qualität abliefern, deshalb werden wir auch früher als die Konkurrenz mit dem Training beginnen", so der Erfolgstrainer.

Volker Stix wird neuer Co-Trainer
Zur Unterstützung in der Trainingsarbeit setzt Bauermann auf einen weiteren Breitengüßbacher: Volker Stix, in der letzten Saison noch Assistent beim Zweitliga-Vertreter von Christoph Gradl, rückt in den TSK-Trainerstab, nachdem Christian Bischoff hauptverantwortlich das Traineramt beim Kooperationspartner übernimmt, um dort das Jugendkonzept weiter voran zu bringen und deshalb nicht immer beim TSK präsent sein kann. "Das ist schon eine gewisse Ehre für mich. Auch wenn es etwas überraschend für mich kam, freue ich mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Dirk Bauermann", beurteilt Stix seine Berufung als Bundesliga-Assistenztrainer.

Voll überzeugt ist Bauermann von den Fähigkeiten seiner beiden Neuzugänge Rick Stafford (Gießen) und Uvis Helmanis (Leverkusen), die ganz oben auf seiner Wunschliste gestanden hätten. "Stafford ist ein vielseitiger Flügelspieler, der in einigen Bereichen Überdurchschnittliches leistet. Er ist ein kompletter Spieler, aber auch ein Kämpfer", charakterisiert Bauermann den Ex-Gießener. Den Letten Helmanis sieht er als ideale Ergänzung zu Chris Ensminger: "65% Wurfquote aus der Zweier- und 45% aus der Dreierdistanz sind starke Werte. Er ist aber auch in der Lage hervorragend zu passen", schildert der TSK-Trainer die Vorzüge von Helmanis, der Ensminger mehr Platz unter dem Korb verschaffen kann. Bauermann setzt neben den "Hochkarätern" aber auch auf die beiden Ex-Breitengüßbacher Volkmar Zapf und Ivan Pavic, die mit ihrem Biss und ihrem unbedingten Siegeswillen durchaus in der Lage seien, Spiele aus dem Feuer zu reißen. Vervollständigt wird der Kader durch die Talente Andreas Saller und Christopher McNaughton, wobei sich vor allem Letzterer hervorragend entwickelt und im A2-Nationalteam starke Leistungen gezeigt habe. Auch Christoph Aas bescheinigt Bauermann durchaus das Potenzial zum Bundesligaspieler, allerdings plagt sich der talentierte Aufbauspieler derzeit mit Knieproblemen herum. Als 13. Mann steht Jan Stephan zur Verfügung, wird aber hauptsächlich mit Doppellizenz in Breitengüßbach im Einsatz sein.

Der Elan der TSK-Verantwortlichen und die wieder entdeckte Basketball-Euphorie zum Ende der letzten Serie überträgt sich derzeit auch auf den Dauerkartenverkauf. TSK-Geschäftsführer Heyder freut sich, dass inzwischen mit 1.700 bereits 200 Saisontickets mehr als in der letzten Serie abgesetzt werden konnten. Heyder versichert auch, dass der Etat angehoben werden könne, zumal in den nächsten Wochen noch einige erfolgversprechende Gespräche bevorstehen. Der TSK hat also seine Hausaufgaben bisher zur vollen Zufriedenheit erledigt, so dass die Saison 2002/03 wieder so manches Highlight im Forum Bamberg verspricht.

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