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Aufstiegshoffnungen für Schwelm geplatzt

BCJ-Fan am 09.07.2002 um 16:30

Der Traum der Schwelmer Baskets vom Bundesliga-Aufstieg ist geplatzt: Sowohl im BBL-Schiedsgerichtsverfahren, als auch in der "pool-Präsentation" konnten sich die Kreisstädter nicht durchsetzen.

"Wir sind natürlich tief enttäuscht", kommentierte Baskets-Trainer und Manager Torsten Daume die Entscheidungen des Wochenendes. Am Samstag mussten die Westfalen die erste Niederlage hinnehmen. Im BBL-Schiedsgerichtsverfahren schlossen sich die drei Richter im Ergebnis der Argumentation der s.Oliver-BBL GmbH an und sahen daher die Schwelmer nicht als für die erste Liga sportlich qualifiziert an. "Doch die Entscheidung hing dort am seidenen Faden", haderte Daume. Über sechseinhalb Stunden dauerte die Verhandlung, allein eine dreiviertel Stunde benötigten die Richter zur Urteilsbegründung.
Somit blieb den Baskets die Hoffnung auf die sogenannte "pool-Präsentation" am Sonntag. In der BBL-Zentrale in Köln stellten nach den kurzfristigen Rückziehern von WM Tübingen, BBC Bayreuth und Lesum Bremen nur noch drei Vereine ihre Stärken und Qualitäten vor. Nach dem startenden TSV Quakenbrück musste die Baskets ran. "Aus meiner Sicht haben wir eine gute Präsentation abgeliefert", konnte Daume nach dem 15-minütigen Vortrag noch hoffen. Doch dann ging plötzlich alles ganz schnell. Hatten die BBL-Vertreter nach der abschließenden Präsentation die Teilnehmer zunächst noch darauf vorbereitet, dass die Entscheidung bis Dienstag fallen werde, erreichte die Vertreter der Schwelmer Baskets bereits eine Stunde nach der abschließenden Präsentation des Mitteldeutschen BC auf der Rückfahrt die ernüchternde Mitteilung. Die Erstligavertreter hatten ihre Entscheidung doch rasch gefällt: Acht Stimmen entfielen auf den Mitteldeutschen BC, fünf auf den TSV Quakenbrück und die Baskets gingen bei der Stimmvergabe vollkommen leer aus. Somit darf der Mitteldeutsche BC trotz des sportlichen Abstiegs ein weiteres Jahr in der s.Oliver-BBL bleiben und die Baskets müssen ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga Nord antreten. Trotz der Enttäuschung bleiben die Schwelmer aber weiter selbstbewusst und kämpferisch: "Jetzt werden wir erst recht alles daran setzten, in der kommenden Saison den Aufstieg zu schaffen."

Presseinfo: Schwelmer Baskets

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