Science City Jena
Jena startet als Science City in der BBL
Lomax am 06.09.2007 um 09:56
Die POM baskets gehen als Aufstiegsteam in die Jenaer Basketball-Annalen ein, dafür übernimmt Science City Jena den Platz im Namen des Aufsteigers zur BBL. Unter diesem akademischen Namen wird die Mannschaft von Trainer Björn Harmsen in der Bundesliga antreten und Jena als Stadt der Wissenschaften repräsentieren..
Momentan fehlt den wissenschaftlichen Korbjägern zwar noch ein Trikotsponsor, dieser soll aber bereits nächste Woche – noch vor der letzten BBL-Deadline der (13.09.2007) – präsentiert werden. Die Spekulationen orientieren sich diesbezüglich in Richtung eines Partners dessen Logo die Brust der Thüringer in den letzten 6 Zweitligajahren zierte - die Stadtwerke Jena-Pößneck.
Jenas Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter hatte zur Pressekonferenz in sein Büro geladen und die Medienvertreter stapelten sich. Zweite und dritte Stuhlreihen wurden eröffnet, um dem Interessentenansturm gerecht zu werden. Nachdem jeder seinen Platz gefunden hatte wurde es konkreter.
„Ich freue mich über das große Interesse der Medien und möchte ein in dieser Form in Deutschland einmaliges Modell bekannt geben. Der Aufstieg in der 1. Liga hat uns im Frühjahr alle sehr stolz gemacht, nun tragen wir der Tradition der Sportstadt Jena Rechnung und demonstrieren, dass unsere zugesagte Unterstützung kein Lippenbekenntnis war“, so Schröter zu Beginn der Bekanntgabe. "Die Basketbaler werden in der Saison 2007/2008 als Science City Jena an den Start gehen."
Dr. Margret Franz, Werkleiterin des Eigenbetriebes JenaKultur, schloss sich den Worten ihres Dienstherren an und ergänzte, dass mit diesem Engagement „ein kleiner Traum in Erfüllung gehe. Auf der Suche nach Multiplikatoren für Vermarktung und Kommunikation sei mit dem Erstligisten ein optimaler Partner gefunden, der in der Hochschulsportart Basketball den Namen Jena – Stadt der Wissenschaft in andere Universitätsstädte tragen soll und besser repräsentieren werde, als es ganzseitige Zeitungsinserate je hätten erreichen können.“
Zwischen Politik und Kultur äußerte sich auch Manager Steffen Hausdörfer, der „stolz auf das Erreichte ist. Zudem bedankte er sich, dass von der Sportstadt Jena auf das Pferd Basketball gesetzt wird.“
Das Marketing-Budget, welches der Stadt der Wissenschaft 2008 für neue Formate und Ideen hinsichtlich der Titel-Kommunikation zur Verfügung steht, beläuft sich auf bisher 410.000 €. Das davon ein „nicht unerheblicher Teil“ (Zitat OB Schröter) für die Namensrechte verwendet wird, sieht das Stadtoberhaupt unter dem Gesichtspunkt einen „gemeinsamen Mehrwert zu erzielen“. Abschließend betonte Dr. Schröter noch einmal, dass „es sich beim Kauf der Namensrechte nicht um Sportförderung sondern um eine reine Marketingmaßnahme handelt, von der wir uns eine große Nachhaltigkeit erwarten.“
Lomax
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Momentan fehlt den wissenschaftlichen Korbjägern zwar noch ein Trikotsponsor, dieser soll aber bereits nächste Woche – noch vor der letzten BBL-Deadline der (13.09.2007) – präsentiert werden. Die Spekulationen orientieren sich diesbezüglich in Richtung eines Partners dessen Logo die Brust der Thüringer in den letzten 6 Zweitligajahren zierte - die Stadtwerke Jena-Pößneck.
Jenas Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter hatte zur Pressekonferenz in sein Büro geladen und die Medienvertreter stapelten sich. Zweite und dritte Stuhlreihen wurden eröffnet, um dem Interessentenansturm gerecht zu werden. Nachdem jeder seinen Platz gefunden hatte wurde es konkreter.
„Ich freue mich über das große Interesse der Medien und möchte ein in dieser Form in Deutschland einmaliges Modell bekannt geben. Der Aufstieg in der 1. Liga hat uns im Frühjahr alle sehr stolz gemacht, nun tragen wir der Tradition der Sportstadt Jena Rechnung und demonstrieren, dass unsere zugesagte Unterstützung kein Lippenbekenntnis war“, so Schröter zu Beginn der Bekanntgabe. "Die Basketbaler werden in der Saison 2007/2008 als Science City Jena an den Start gehen."
Dr. Margret Franz, Werkleiterin des Eigenbetriebes JenaKultur, schloss sich den Worten ihres Dienstherren an und ergänzte, dass mit diesem Engagement „ein kleiner Traum in Erfüllung gehe. Auf der Suche nach Multiplikatoren für Vermarktung und Kommunikation sei mit dem Erstligisten ein optimaler Partner gefunden, der in der Hochschulsportart Basketball den Namen Jena – Stadt der Wissenschaft in andere Universitätsstädte tragen soll und besser repräsentieren werde, als es ganzseitige Zeitungsinserate je hätten erreichen können.“
Zwischen Politik und Kultur äußerte sich auch Manager Steffen Hausdörfer, der „stolz auf das Erreichte ist. Zudem bedankte er sich, dass von der Sportstadt Jena auf das Pferd Basketball gesetzt wird.“
Das Marketing-Budget, welches der Stadt der Wissenschaft 2008 für neue Formate und Ideen hinsichtlich der Titel-Kommunikation zur Verfügung steht, beläuft sich auf bisher 410.000 €. Das davon ein „nicht unerheblicher Teil“ (Zitat OB Schröter) für die Namensrechte verwendet wird, sieht das Stadtoberhaupt unter dem Gesichtspunkt einen „gemeinsamen Mehrwert zu erzielen“. Abschließend betonte Dr. Schröter noch einmal, dass „es sich beim Kauf der Namensrechte nicht um Sportförderung sondern um eine reine Marketingmaßnahme handelt, von der wir uns eine große Nachhaltigkeit erwarten.“
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