Science City Jena
BBL-Duell in der ARENA Leipzig
Lomax am 05.09.2007 um 10:59
Wenn ALBA Berlin und die POM baskets Jena am Sonntag im Rahmen des 1. Citibank Cups in Leipzig ihre Klingen kreuzen, sind die Rollen aufgrund der Konstellation „Meisteranwärter gegen Abstiegskandidat“ bereits von vornherein schon klar verteilt. Zu erdrückend erscheint die qualitative Stärke des Kaders aus der Hauptstadt, zu minimal die Chance des kleinen Goliaths aus dem Universitätsstädtchen an der Saale.
Während es an der Spree infolge des desaströsen Playoff-Ausscheidens gegen Quakenbrück den zweiten Kahlschlag in den letzten beiden Spieljahren gab, vertraut der Aufsteiger aus Thüringen auf die bewährte Formation des Aufstiegsteams, lediglich mit 3 neuen Gesichtern ergänzt.
ALBA entsorgte – recht stilecht hinsichtlich des Namensgebers – neben dem Trainer-Duo Rödl/Oldham auch ein Großteil des Kaders. Während Koko Archibong, Ruben Boumtje-Boumtje, Kirk Penney, Demond Greene, Will Avery, Sharrod Ford und Nenad Canak bereits mehr oder weniger öffentlich verabschiedet wurden, sucht man derzeit händeringend nach einer Lösung für den eigentlich noch in Lohn und Brot stehenden Chris Owens. Lediglich Mr. Dreadlock Julius Jenkins und das deutsche Nationalspieler-Trio um Johannes Herber (A1), Nicolai Simon (U20) und Philip Zwiener (A2) behielten ihre Spinde in der Max-Schmeling-Halle
Der neue „Filter von der Spree“ hat einen Namen – Luka Pavicevic. Der Serbe, früher neben Dino Radja und Toni Kukoc mit Jugoplastika Split selbst Europaliga-Champion, mischte die Karten in Preußen neu und spielt zukünftig einen Grand Ouvert. Die Beobasket-Buben-Truppe um Gorat Jeretin (Maccabi Tel Aviv), Goran Nikolic (Estudiantes Madrid), Dragan Dojcin (Panionios Athen) und Dijon Thompson (Albuquerque, NBDL) verspricht viele Stiche in der anstehenden BBL-Skatrunde.
Zudem mit Nationalmannschaftscenter Patrick Femerling (Caja San Fernando Sevilla) und Ex-Philly-Hüne Michael Bradley (Bruesa BC) durch zwei Spanien-Legionäre verstärkt, will das Pavicevic-Team den Makel des Losers der letzten vier Jahren abgelegen und wieder mit aller Macht an die Liga-Spitze. Dabei helfen soll auch Bobby Brown, weder verheiratet mit Whitney Houston noch besungen von Frank Zappa, sondern ein mit einer 20 Punkte und 5 Assists mehr als aussagekräftige Visitenkarten gekommener Point Guard der Cal State Fullerton Titans aus der Big West Conference der NCAA.
Nachdem mit Femerling und Herber die zwei aktuellen A1-Nationalspieler in Leipzig fehlen werden, tritt der aus dem Trainingslager in Kranjska Gora (SLO) kommende, sicher nicht mehr ganz so frische Seevögel-Schwarm komplett an.
Die „noch POM baskets“ aus Jena – ein neuer Namens- und Hauptsponsor wird am heutigen Nachmittag präsentiert – hingegen backen wesentlich kleinere Brötchen. Hierbei kann und darf der ALBA-Kader aufgrund der unterschiedlichen Ziele beider Vereine unmöglich als Maßstab dienen.
Von den zweitligaerprobten Spielern um Lars Buss, Gregor Linke, Sean McCaw, Ali Seggelke, Al Elliott und Mischa Zlotowski weisen lediglich drei Akteure BBL-Erfahrung auf. Während McCaw bereits in Oldenburg seine Stiefel schnürte, hat Gregor Linke auch heute noch einen Fanclub im Kölner Basketball. Ali Seggelke hingegen gehörte über 2 Jahre zum festen Stamm der BAYER Giants aus Leverkusen und ist als Kapitän, Leader und Leistungsträger speziell gefordert.
Addiert mit dem in der BBL allseits beliebten Ajmal Basit (Oldenburg), Liga-Rookie Blake Shelton (Sheffield Sharks, BBL / UK) und Ex-Florida Gator Adrian Moss (Cimbria, DK) kann es für das Team um Trainer Björn Harmsen beim Duell mit Berlin nur darum gehen, Erfahrung zu sammeln, Lektionen für die anstehende schwere BBL-Saison anzunehmen und die drei Neuzugänge ins bestehende Mannschaftsgefüge zu integrieren.
1. Citibank Cup – ALBA Berlin vs. baskets Jena – 09.09.2007 - 17 Uhr ARENA Leipzig
Lomax
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Während es an der Spree infolge des desaströsen Playoff-Ausscheidens gegen Quakenbrück den zweiten Kahlschlag in den letzten beiden Spieljahren gab, vertraut der Aufsteiger aus Thüringen auf die bewährte Formation des Aufstiegsteams, lediglich mit 3 neuen Gesichtern ergänzt.
ALBA entsorgte – recht stilecht hinsichtlich des Namensgebers – neben dem Trainer-Duo Rödl/Oldham auch ein Großteil des Kaders. Während Koko Archibong, Ruben Boumtje-Boumtje, Kirk Penney, Demond Greene, Will Avery, Sharrod Ford und Nenad Canak bereits mehr oder weniger öffentlich verabschiedet wurden, sucht man derzeit händeringend nach einer Lösung für den eigentlich noch in Lohn und Brot stehenden Chris Owens. Lediglich Mr. Dreadlock Julius Jenkins und das deutsche Nationalspieler-Trio um Johannes Herber (A1), Nicolai Simon (U20) und Philip Zwiener (A2) behielten ihre Spinde in der Max-Schmeling-Halle
Der neue „Filter von der Spree“ hat einen Namen – Luka Pavicevic. Der Serbe, früher neben Dino Radja und Toni Kukoc mit Jugoplastika Split selbst Europaliga-Champion, mischte die Karten in Preußen neu und spielt zukünftig einen Grand Ouvert. Die Beobasket-Buben-Truppe um Gorat Jeretin (Maccabi Tel Aviv), Goran Nikolic (Estudiantes Madrid), Dragan Dojcin (Panionios Athen) und Dijon Thompson (Albuquerque, NBDL) verspricht viele Stiche in der anstehenden BBL-Skatrunde.
Zudem mit Nationalmannschaftscenter Patrick Femerling (Caja San Fernando Sevilla) und Ex-Philly-Hüne Michael Bradley (Bruesa BC) durch zwei Spanien-Legionäre verstärkt, will das Pavicevic-Team den Makel des Losers der letzten vier Jahren abgelegen und wieder mit aller Macht an die Liga-Spitze. Dabei helfen soll auch Bobby Brown, weder verheiratet mit Whitney Houston noch besungen von Frank Zappa, sondern ein mit einer 20 Punkte und 5 Assists mehr als aussagekräftige Visitenkarten gekommener Point Guard der Cal State Fullerton Titans aus der Big West Conference der NCAA.
Nachdem mit Femerling und Herber die zwei aktuellen A1-Nationalspieler in Leipzig fehlen werden, tritt der aus dem Trainingslager in Kranjska Gora (SLO) kommende, sicher nicht mehr ganz so frische Seevögel-Schwarm komplett an.
Die „noch POM baskets“ aus Jena – ein neuer Namens- und Hauptsponsor wird am heutigen Nachmittag präsentiert – hingegen backen wesentlich kleinere Brötchen. Hierbei kann und darf der ALBA-Kader aufgrund der unterschiedlichen Ziele beider Vereine unmöglich als Maßstab dienen.
Von den zweitligaerprobten Spielern um Lars Buss, Gregor Linke, Sean McCaw, Ali Seggelke, Al Elliott und Mischa Zlotowski weisen lediglich drei Akteure BBL-Erfahrung auf. Während McCaw bereits in Oldenburg seine Stiefel schnürte, hat Gregor Linke auch heute noch einen Fanclub im Kölner Basketball. Ali Seggelke hingegen gehörte über 2 Jahre zum festen Stamm der BAYER Giants aus Leverkusen und ist als Kapitän, Leader und Leistungsträger speziell gefordert.
Addiert mit dem in der BBL allseits beliebten Ajmal Basit (Oldenburg), Liga-Rookie Blake Shelton (Sheffield Sharks, BBL / UK) und Ex-Florida Gator Adrian Moss (Cimbria, DK) kann es für das Team um Trainer Björn Harmsen beim Duell mit Berlin nur darum gehen, Erfahrung zu sammeln, Lektionen für die anstehende schwere BBL-Saison anzunehmen und die drei Neuzugänge ins bestehende Mannschaftsgefüge zu integrieren.
1. Citibank Cup – ALBA Berlin vs. baskets Jena – 09.09.2007 - 17 Uhr ARENA Leipzig
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