Science City Jena
Gäste am Ende ausgekochter
Lomax am 02.09.2007 um 23:10
Ungewöhnlicher Ort – ungewöhnlicher Gegner, so das Rezept für das erste Testspiel der POM baskets Jena in (fast) heimischen Gefilden. In der renovierten Geraer Panndorfhalle bot sich für Fans, und die, die es noch werden wollen, die erste Gelegenheit den neuen Kader der baskets unter die Lupe zu nehmen. Der Gegner dabei kein geringerer als der Japanische Meister Toyota Alvark, der in der letzten Minute mit einer meisterlichen Trefferquote den Sieg vor 600 Zuschauern einheimsen konnte.
Zuvor agierten zwei Teams auf Augenhöhe gegeneinander, die sich 40 Minuten nichts schenkten. Ein echter Härtetest für beide Mannschaften, deren Trainer sich nach dem Spiel gleichermaßen zufrieden zeigten. „Für uns ist es ein Neuaufbau, wir haben zwei wichtige Spieler verloren. Unser Fokus lag daher auf der Verteidigung, das ist uns sehr gut gelungen. Wir konnte Jena einige Probleme machen“ summierte Toyotas Trainer Torsten Loibl die Leistung seiner Mannschaft. Auch Björn Harmsen schmerzte die Niederlage wenig, angesichts der couragierten Vorstellung der baskets.
„Es war ein sehr guter, vor allem auch ungewöhnlicher Gegner. Dass wir sie auf 68 Punkten halten konnten, macht mich sehr zufrieden“ lautet das Fazit von Harmsen, der auch die Schwachpunkte seiner Mannschaft ansprach: „Man merkt, dass wenn alle drei Neuverpflichtungen gemeinsam auf der Parkett sind, der Fluss im Spiel noch fehlt, aber es wird von Spiel zu Spiel merklich besser.“ Vermeidet man die „ein bisschen vielen Fehler“, so Harmsen, können die Jenaer Riesen zuversichtlich in die Saison gehen.
Auch deshalb, weil sich mit Al Elliott und Alexander Seggelke zwei verletzte Spieler zurückmeldeten und zugleich die meisten Punkte auf Jenaer Seite erzielen konnten. Dazu langten die beiden neuen „Langen“ Adrian Moss und Ajmal Basit unter dem Korb ordentlich zu. Alvark reagierte auf Präsenz und Durchsetzungskraft der Thüringer Hünen mit einer konsequenten Abstellung zweier Verteidiger sobald einer von Beiden in Ballbesitz gelangte. Der hohe Druck der Japanischen Defensive resultierte in vielen Ballgewinnen für die Gäste. Aber auch das Prunkstück der POM baskets funktionierte, nach anfänglichen Problemen die Schützen der Gäste in den Griff zu bekommen, mit zunehmenden Spieldauer immer besser. In der letzten Minute entwickelte sich ein Showdown, mit einem unglaublichen Auf und Ab. Zunächst versenkten die Gäste einen Dreier zum 64:60, doch in die Jubelfeier platzte die Antwort von Adrian Moss in Form von drei Punkten. Einmal in Fahrt senkte sich der nächste Ball von jenseits der 6,25 m abgeworfen in den Jenaer Korb.
Al Elliott schmeckte das gar nicht, weshalb er sieben Sekunden vor dem Ende erneut mit der Variante aus der Distanz reagierte. Sofort foulten die baskets um den letzten Ballbesitz zu haben. Nur ein fälliger Gäste-Freiwurf fand sein Ziel, wodurch Alvark mit 68:66 in Führung ging. Genügend Zeit, um den krönenden Abschluss zu setzen, aber unter harter Bedrängnis gelang es Jena nicht mehr, einen konzentrierten Wurf abzugeben. Der Sieger in einem Testspiel mit enorm hoher Intensität kam damit aus dem Reich der Sonne.
Elliott (16 Punkte, 2 Assists), Seggelke (15 P, 4 Rebounds), Moss (14 P, 12 R), Basit (6 P, 9 R), Linke (6 P, 2 R), Buss (4 P, 3 R), McCaw (3 P, 6 R, 3 A), Shelton (2 P, 2 A), Zlotowski (3 R), Reyes-Napoles (dnp), Lennartz (dnp), Reinhard (dnp)
Pressemitteilung: POM baskets Jena (Andreas Knollmann)
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Zuvor agierten zwei Teams auf Augenhöhe gegeneinander, die sich 40 Minuten nichts schenkten. Ein echter Härtetest für beide Mannschaften, deren Trainer sich nach dem Spiel gleichermaßen zufrieden zeigten. „Für uns ist es ein Neuaufbau, wir haben zwei wichtige Spieler verloren. Unser Fokus lag daher auf der Verteidigung, das ist uns sehr gut gelungen. Wir konnte Jena einige Probleme machen“ summierte Toyotas Trainer Torsten Loibl die Leistung seiner Mannschaft. Auch Björn Harmsen schmerzte die Niederlage wenig, angesichts der couragierten Vorstellung der baskets.
„Es war ein sehr guter, vor allem auch ungewöhnlicher Gegner. Dass wir sie auf 68 Punkten halten konnten, macht mich sehr zufrieden“ lautet das Fazit von Harmsen, der auch die Schwachpunkte seiner Mannschaft ansprach: „Man merkt, dass wenn alle drei Neuverpflichtungen gemeinsam auf der Parkett sind, der Fluss im Spiel noch fehlt, aber es wird von Spiel zu Spiel merklich besser.“ Vermeidet man die „ein bisschen vielen Fehler“, so Harmsen, können die Jenaer Riesen zuversichtlich in die Saison gehen.
Auch deshalb, weil sich mit Al Elliott und Alexander Seggelke zwei verletzte Spieler zurückmeldeten und zugleich die meisten Punkte auf Jenaer Seite erzielen konnten. Dazu langten die beiden neuen „Langen“ Adrian Moss und Ajmal Basit unter dem Korb ordentlich zu. Alvark reagierte auf Präsenz und Durchsetzungskraft der Thüringer Hünen mit einer konsequenten Abstellung zweier Verteidiger sobald einer von Beiden in Ballbesitz gelangte. Der hohe Druck der Japanischen Defensive resultierte in vielen Ballgewinnen für die Gäste. Aber auch das Prunkstück der POM baskets funktionierte, nach anfänglichen Problemen die Schützen der Gäste in den Griff zu bekommen, mit zunehmenden Spieldauer immer besser. In der letzten Minute entwickelte sich ein Showdown, mit einem unglaublichen Auf und Ab. Zunächst versenkten die Gäste einen Dreier zum 64:60, doch in die Jubelfeier platzte die Antwort von Adrian Moss in Form von drei Punkten. Einmal in Fahrt senkte sich der nächste Ball von jenseits der 6,25 m abgeworfen in den Jenaer Korb.
Al Elliott schmeckte das gar nicht, weshalb er sieben Sekunden vor dem Ende erneut mit der Variante aus der Distanz reagierte. Sofort foulten die baskets um den letzten Ballbesitz zu haben. Nur ein fälliger Gäste-Freiwurf fand sein Ziel, wodurch Alvark mit 68:66 in Führung ging. Genügend Zeit, um den krönenden Abschluss zu setzen, aber unter harter Bedrängnis gelang es Jena nicht mehr, einen konzentrierten Wurf abzugeben. Der Sieger in einem Testspiel mit enorm hoher Intensität kam damit aus dem Reich der Sonne.
Elliott (16 Punkte, 2 Assists), Seggelke (15 P, 4 Rebounds), Moss (14 P, 12 R), Basit (6 P, 9 R), Linke (6 P, 2 R), Buss (4 P, 3 R), McCaw (3 P, 6 R, 3 A), Shelton (2 P, 2 A), Zlotowski (3 R), Reyes-Napoles (dnp), Lennartz (dnp), Reinhard (dnp)
Pressemitteilung: POM baskets Jena (Andreas Knollmann)
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