New Yorker Phantoms Braunschweig
Erster Test erfolgreich bestritten
Lomax am 29.08.2007 um 23:34
Knapp anderthalb Wochen intensiver Vorbereitung stecken in den Knochen der New Yorker Phantoms Braunschweig. Tägliche Einheiten in der Halle plus Krafttraining, Konditionsaufbau, Physiotherapie und Individualtraining unterliegen dem Ziel, pünktlich zum Saisonbeginn Anfang Oktober topfit zu sein.
Einen ersten Test unter Wettkampfbedingungen hatte das Trainergespann Emir Mutapcic und Andreas Martin bewusst zu diesem frühen Zeitpunkt angesetzt, um die ersten Entwicklungen genau beobachten und analysieren zu können. So ging es am Mittwochabend nach Bremerhaven zu einem Freundschaftsspiel gegen die Eisbären. Nach vierzig Minuten effektiver Spielzeit blieb die Erkenntnis, dass die Verteidigung den Unterschied ausmachte und für den Braunschweiger 88:85-Erfolg hauptverantwortlich zeichnete.
Die Phantoms starteten verhalten ins erste Viertel. Obwohl sich auch bei den Gastgebern das Personalkarussell im Sommer mächtig gedreht hatte war schnell erkennbar, dass die Eisbären in kürzester eine gute Chemie entwickelt haben. Bedingt durch einige Abstimmungsprobleme in der eigenen Hälfte fand die Mutapcic-Truppe auf am anderen Ende des Feldes zunächst nicht den gewünschten Rhythmus und musste Bremerhaven Punkt um Punkt ziehen lassen. Mutapcic wechselte früh viel durch, nutzte die Tiefe der Bank und probierte bereits in den ersten zehn Minuten diverse Spielerkonstellationen aus (29:25).
Kurz nach Beginn des zweiten Abschnittes hatte Mutapcic einige produktive Formationen gefunden, was sich unmittelbar im Ergebnis niederschlagen sollte. Aus einer solide arbeitenden Verteidigung heraus kam Braunschweig nach Ballverlusten der Nordlichter immer wieder zu leichten Punkten. Im Setplay wurde viele unterschiedliche Varianten ausprobiert – und oftmals erfolgreich von jenseits der 6,25m-Linie abgeschlossen. Waren Dreier der Guard-Riege um Jonathan Levy und John Allen zu erwarten, so bestätigte auch der etatmäßige Power Forward Andrew Drevo ein heißes Händchen von „Downtown“ (48:47).
Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich die Partie über weite Strecken ausgeglichen. Da auch Eisbären-Trainer Dr. Sarunas Sakalauskas mit verschiedensten Aufstellungen experimentierte gab es immer wieder kleinere Brüche im Spiel, die jedoch für ein erstes Testspiel typisch und verzeihbar sind. Die größte Konstante beim Auftritt der Phantoms sollte jedoch das ungebrochen hohe Engagement in der Defense sein, welches Bremerhaven insgesamt 18 Ballverluste abnötigte. Mutapcic und Martin beriefen sich ausschließlich auf ehrliche Mann-Mann-Verteidigung, sei es im Halbfeld oder ab der gegnerischen Grundlinie – aber immer mit Druck (67:70).
Im Schlussviertel setzten die Gastgeber noch einmal alles daran die Partie zu wenden. Doch trotz taktischer Fouls in den Schlussminuten und einer nicht immer souveränen Vorstellung an der Freiwurflinie behaupteten die Okerstädter die Führung für sich. Denn nach wie vor tat sich Bremerhaven schwer, gegen die wohlsortierte Braunschweiger Verteidigung ungehindert zum Zuge zu kommen.
Am Ende einer freundschaftlich fair geführten Partie verlassen die New Yorker Phantoms die Trainingshalle in Weddewarden mit 88:85 als Sieger und um einige Erkenntnisse reicher.
„Offensiv lief es natürlich noch nicht so, wie es zukünftig soll“, bilanzierte Assistenz-Trainer Andreas Martin. „Für diesen frühen Zeitpunkt bleibt aber festzuhalten, dass wir aus der Distanz ein ordentliches Spiel gemacht haben.“ Von den zehn eingesetzten Spielern kamen derer fünf auf eine zweistellige Ausbeute, von 22 abgefeuerten Dreiern fanden zehn den direkten Weg durch den Boden des Netzes. Besonders angetan waren die Coaches von der im Spielverlauf stärker werdenden Verteidigungsleistung der gesamten Mannschaft. Martin: „Das war schon sehr gut, auch wenn wir defensiv erst spät ein ordentliches Niveau erreicht haben. Wir müssen dahin kommen, dass die Intensität gleich zu Beginn hoch ist.“
Eisbären B’haven – New Yorker Phantoms Braunschweig 85:88
(29:15, 19:32, 19:23, 18:18)
New Yorker Phantoms: Allen (13/3), Drevo (19/3), Stückemann, Freese (2), Schmidt, Granz (2), Coleman (12/1), Wright (6), Jones (17/1), Levy (17/2)
Pressemitteilung: New Yorker Phantoms (Jörg Bähren)
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Einen ersten Test unter Wettkampfbedingungen hatte das Trainergespann Emir Mutapcic und Andreas Martin bewusst zu diesem frühen Zeitpunkt angesetzt, um die ersten Entwicklungen genau beobachten und analysieren zu können. So ging es am Mittwochabend nach Bremerhaven zu einem Freundschaftsspiel gegen die Eisbären. Nach vierzig Minuten effektiver Spielzeit blieb die Erkenntnis, dass die Verteidigung den Unterschied ausmachte und für den Braunschweiger 88:85-Erfolg hauptverantwortlich zeichnete.
Die Phantoms starteten verhalten ins erste Viertel. Obwohl sich auch bei den Gastgebern das Personalkarussell im Sommer mächtig gedreht hatte war schnell erkennbar, dass die Eisbären in kürzester eine gute Chemie entwickelt haben. Bedingt durch einige Abstimmungsprobleme in der eigenen Hälfte fand die Mutapcic-Truppe auf am anderen Ende des Feldes zunächst nicht den gewünschten Rhythmus und musste Bremerhaven Punkt um Punkt ziehen lassen. Mutapcic wechselte früh viel durch, nutzte die Tiefe der Bank und probierte bereits in den ersten zehn Minuten diverse Spielerkonstellationen aus (29:25).
Kurz nach Beginn des zweiten Abschnittes hatte Mutapcic einige produktive Formationen gefunden, was sich unmittelbar im Ergebnis niederschlagen sollte. Aus einer solide arbeitenden Verteidigung heraus kam Braunschweig nach Ballverlusten der Nordlichter immer wieder zu leichten Punkten. Im Setplay wurde viele unterschiedliche Varianten ausprobiert – und oftmals erfolgreich von jenseits der 6,25m-Linie abgeschlossen. Waren Dreier der Guard-Riege um Jonathan Levy und John Allen zu erwarten, so bestätigte auch der etatmäßige Power Forward Andrew Drevo ein heißes Händchen von „Downtown“ (48:47).
Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich die Partie über weite Strecken ausgeglichen. Da auch Eisbären-Trainer Dr. Sarunas Sakalauskas mit verschiedensten Aufstellungen experimentierte gab es immer wieder kleinere Brüche im Spiel, die jedoch für ein erstes Testspiel typisch und verzeihbar sind. Die größte Konstante beim Auftritt der Phantoms sollte jedoch das ungebrochen hohe Engagement in der Defense sein, welches Bremerhaven insgesamt 18 Ballverluste abnötigte. Mutapcic und Martin beriefen sich ausschließlich auf ehrliche Mann-Mann-Verteidigung, sei es im Halbfeld oder ab der gegnerischen Grundlinie – aber immer mit Druck (67:70).
Im Schlussviertel setzten die Gastgeber noch einmal alles daran die Partie zu wenden. Doch trotz taktischer Fouls in den Schlussminuten und einer nicht immer souveränen Vorstellung an der Freiwurflinie behaupteten die Okerstädter die Führung für sich. Denn nach wie vor tat sich Bremerhaven schwer, gegen die wohlsortierte Braunschweiger Verteidigung ungehindert zum Zuge zu kommen.
Am Ende einer freundschaftlich fair geführten Partie verlassen die New Yorker Phantoms die Trainingshalle in Weddewarden mit 88:85 als Sieger und um einige Erkenntnisse reicher.
„Offensiv lief es natürlich noch nicht so, wie es zukünftig soll“, bilanzierte Assistenz-Trainer Andreas Martin. „Für diesen frühen Zeitpunkt bleibt aber festzuhalten, dass wir aus der Distanz ein ordentliches Spiel gemacht haben.“ Von den zehn eingesetzten Spielern kamen derer fünf auf eine zweistellige Ausbeute, von 22 abgefeuerten Dreiern fanden zehn den direkten Weg durch den Boden des Netzes. Besonders angetan waren die Coaches von der im Spielverlauf stärker werdenden Verteidigungsleistung der gesamten Mannschaft. Martin: „Das war schon sehr gut, auch wenn wir defensiv erst spät ein ordentliches Niveau erreicht haben. Wir müssen dahin kommen, dass die Intensität gleich zu Beginn hoch ist.“
Eisbären B’haven – New Yorker Phantoms Braunschweig 85:88
(29:15, 19:32, 19:23, 18:18)
New Yorker Phantoms: Allen (13/3), Drevo (19/3), Stückemann, Freese (2), Schmidt, Granz (2), Coleman (12/1), Wright (6), Jones (17/1), Levy (17/2)
Pressemitteilung: New Yorker Phantoms (Jörg Bähren)
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