Gastschreiber
FIVE
FÜNF: Nomen est omen
Pucki am 24.07.2007 um 19:43
Ein Aufbau muss wichtige Entscheidungen treffen – auch abseits des Feldes. Milan Obradovic hat das getan und macht seinem Namen alle Ehre. Der Nachname sagt einem Basketballpuristen alles, was er über diesen Jungen wissen muss. Nein, der Youngster ist nicht mit dem großen Coach Sasa aus Köln verwandt. Doch auf dem Feld treten einige Parallelen zwischen dem Weltmeister und Milan Obradovic zum Vorschein, die genau dies implizieren mögen. Milan zieht ebenfalls auf der Aufbauposition die Fäden im Spiel. Das muss er nicht immer mit Grazie tun, dafür mit sehr viel Herz und Leidenschaft.
Mit seinen gerade einmal 16 Lenzen stehen ihm noch zwei Jahre in der NBBL bevor, in denen er sich stetig weiterentwickeln kann. Das hat auch Milan erkannt, sozusagen als Free Agent wechselte er von der Leverkusener Bayer Giants Academy zu den Junior Baskets Oldenburg. Juniors-Trainer Thomas Glasauer weiß genau, warum er die Fühler nach dem jungen Spielmacher ausgestreckt hat. „Er ist eine Zukunftsinvestition“, so der Coach. „Er ist jetzt bereit für den nächsten Schritt. Milan ist ein zentraler Baustein in unserem neuen NBBL-Team.“ Das wird der Youngster sicher gerne hören. Die steigende Einsatzzeit sollte er dann auch nutzen, um an seinen Qualitäten als Point Guard zu feilen. Und das bedeutet, primär in brenzligen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Oft entscheidet der 1,87-Meter-Jüngling noch zu sehr aus dem Bauch heraus – und damit gelegentlich falsch.
Nichtsdestotrotz hat das Oldenburger Umfeld eine gute Personalentscheidung getroffen und frühzeitig ein deutsches Talent an sich gebunden. Selbst wenn er ein intuitiver Spieler bleiben und sein wackliger Dreier sich nicht festigen sollte, so wird er dennoch in jedem Spiel mit vollem Einsatz zu Werke gehen und ohne Rücksicht auf Verluste seine Knochen riskieren – aber das war bei seinem Nachnamen ja nicht anders zu erwarten.
In der NBBL erzielte Milan solide 6,2 Punkte und 1,8 Assists pro Partie, leistete sich aber auch 2,6 Turnovers.

FIVE - Basketball for Live
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Mit seinen gerade einmal 16 Lenzen stehen ihm noch zwei Jahre in der NBBL bevor, in denen er sich stetig weiterentwickeln kann. Das hat auch Milan erkannt, sozusagen als Free Agent wechselte er von der Leverkusener Bayer Giants Academy zu den Junior Baskets Oldenburg. Juniors-Trainer Thomas Glasauer weiß genau, warum er die Fühler nach dem jungen Spielmacher ausgestreckt hat. „Er ist eine Zukunftsinvestition“, so der Coach. „Er ist jetzt bereit für den nächsten Schritt. Milan ist ein zentraler Baustein in unserem neuen NBBL-Team.“ Das wird der Youngster sicher gerne hören. Die steigende Einsatzzeit sollte er dann auch nutzen, um an seinen Qualitäten als Point Guard zu feilen. Und das bedeutet, primär in brenzligen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Oft entscheidet der 1,87-Meter-Jüngling noch zu sehr aus dem Bauch heraus – und damit gelegentlich falsch.
Nichtsdestotrotz hat das Oldenburger Umfeld eine gute Personalentscheidung getroffen und frühzeitig ein deutsches Talent an sich gebunden. Selbst wenn er ein intuitiver Spieler bleiben und sein wackliger Dreier sich nicht festigen sollte, so wird er dennoch in jedem Spiel mit vollem Einsatz zu Werke gehen und ohne Rücksicht auf Verluste seine Knochen riskieren – aber das war bei seinem Nachnamen ja nicht anders zu erwarten.
In der NBBL erzielte Milan solide 6,2 Punkte und 1,8 Assists pro Partie, leistete sich aber auch 2,6 Turnovers.

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